Man kann in diesen Tagen machen was man will, man kommt einfach nicht darum herum, ständig daran erinnert zu werden wie gefährdet wir doch sind. Täglich wächst die akute Terrorgefahr, möglicherweise könnte im nächsten Augenblick, neben mir im Zug, die Tasche meines bärtigen Sitznachbarn in die Luft fliegen oder der Gürtel eines grimmig dreinschauenden Weihnachtsmarktstandverkäufers könnte von jetzt auf gleich in einer gewaltigen Explosion aufgehen um Mord und Entsetzen zu verbreiten. Natürlich kann das alles geschehen, es hätte auch in den letzten Jahren immer wieder passieren können aber wieso muss man ausgerechnet jetzt, jeden Tag, jede freie Minute daran erinnert werden, dass man Gefahr läuft, Opfer eines Terroranschlags zu werden, ausgeführt von ein paar unterbelichteten Fanatisten, die weniger Hirn haben, als Filzläuse am Sack? Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist mir verdammt noch mal egal, was diese Dschihadclowns alles vorhaben. Ich will einfach meine Ruhe. Die Polizei in diesem Land ist auf solcherlei Dinge vorbereitet. Warum müssen die Medien und die Politik jetzt dafür sorgen, dass diese bekloppt naiven Armleuchter, die vom Koran genauso wenig verstehen wie von dem Wort Vergebung, auch noch eine große öffentliche Bühne bekommen? Nur um im Nachhinein, wenn wirklich irgendwo einer dieser fanatischen Vollgasidioten in die Luft geflogen ist, sagen zu können: " Sehen Sie! Wir haben doch gesagt es herrscht erhöhte Terrorgefahr."? Klasse Sache. Wie wärs wenn ihr die Bevölkerung unbehelligt von eurem gepflegt hysterischen Auftreten lasst, so wie die letzten Jahre auch? Ich möchte nicht bei jedem Weihnachtsmarkt- oder Kaufhausbesuch daran erinnert werden, dass unter den 1000en unbescholltenen Besuchern, die in Weihnachtsstimmung schwelgen, ein potentiell bekloppter Muselmane stecken könnte. Selbst wenn ich das wüsste, was sollte ich dagegen denn bitte tun? Welchen Mehrnutzen bringt es mir zu wissen, dass ich mehr bedroht bin, als die letzten Tage, Wochen, Monate, Jahre? Soll ich lieber zu Hause bleiben? Ganz sicher, ich lass mir ganz bestimmt die Stimmung auf Weihnachten von euch und euren herbeiphantasierten langhaarigen Bombenlegern vermiesen, soweit kommt es noch.
Überlegt euch was Anderes,macht zum Beispiel endlich eine ordentliche Innenpolitik oder verteidigt deutsche Interessen ausnahmsweise nicht am Hindukusch, sondern an den Börsen dieser Welt, gegen die Bazillen des Finanzsystems, gegen die Spekulanten, dann müsst ihr euch auch keine Sorgen darum machen, dass ein paar falsch gepolte Gasköpfe vielleicht auf die Idee kommen könnten, irgendwas, irgendwo, irgendwann einmal in die Luft zu sprengen.
Donnerstag, 25. November 2010
Sonntag, 21. November 2010
Ganz oder gar nicht
Es gibt Momente im Leben, da weiß man einfach nicht mehr wo man hin will, Phasen in denen man nicht mehr genau sagen kann wo der Weg ist und sich deshalb fragt, wo geht es denn jetzt eigentlich hin, das Leben? Augenblicke in denen frühere Ziele im Nebel verschwinden. Es ist nicht ganz ungewöhnlich, dass diese nicht unbedingt positiven Erfahrungen in eine Zeit wie diese fallen, schwindet doch von Tag zu Tag die Wärme, das Licht und die Farbe in der Welt, depressionsförderliche Stimmung macht sich unweigerlich breit und Arm in Arm mit ihr gehen die Gedanken nach dem weiteren Weg, dem Sinn und Unsinn, dem ausbrechen Wollen und die Erkenntnis, dass man dafür doch viel zu träge oder wenigstens zu mutlos ist. Zu mutlos, eine Idee, einen Gedanken, vielleicht einen aufkeimenden Traum fest mit beiden Händen zu greifen und es einfach zu versuchen, statt sich weiter mit dem unliebsamen Dickicht auf dem vorgegebenen Weg herum zu schlagen. Das Problem ist einfach die Unsicherheit, die ein solches Wagnis mit sich brächte. Kann man es verantworten den Pfad zu verlassen, etwas komplett Verrücktes zu tun, nur um später- dann wenn es längst zu spät ist- zu bemerken, dass man sich heillos im gnadenlosen Wirrwarr des Lebens verhäddert hat und unter die Räder der kapitalistischen Weltmaschinerie kommt. Was wenn es wirklich so kommt? Was wenn ein radikaler Schnitt im Leben zum lebenslangen Ruin führt? Was wenn man plötzlich ganz allein da steht`? Was wenn man fällt und nicht von allein wieder auf die Beine kommt? Was wenn man alte Träume wegwirft für kurzfristige Träumereien?Was wenn...ja was?
Es gibt keinen allgemeingültigen Rat den man in einer solchen Situation erteilen könnte. Es gibt keine Bücher in denen man nachlesen könnte, was der beste Weg wäre. Es gibt keine Berater, die man befragen könnte. Kurz, man ist in solchen Momenten auf sich ganz allein gestellt und das ist gut so, denn auf diese Weise kann man die Bürde nicht auf Andere abwälzen. Jeder hat sein eigenes Kreuz zu tragen, bei den wichtigen Entscheidungen im Leben gibt es nur einen auf den man hören kann und das ist man ganz allein. Und wenn man der Angst, der Unsicherheit, der Nichtüberzeugung erliegt die einem Plan, vorübergehenden oder bleibenden Traum, entgegen stehen, dann ist das eben so. Es ist weder ein Hals noch ein Beinbruch, es ist einfach nur die fehlende Entschlossenheit und das fehlende Vertrauen andere Wege im Leben zu bestreiten. Manchmal sind es natürlich auch die äußeren Umstände, vielleicht sogar ziemlich häufig, die einen anderen Weg scheinbar unmöglich machen aber ganz sicher ist man immer erst wenn man dennoch versucht einen Weg zu finden und damit voll auf die Schnauze fliegt. Bei dieserleih Sachen gilt im Allgemeinen das Prinzip "Ganz oder gar nicht", denn mit halber Kraft ist noch nie jemand Meister geworden.
Nun ja, beenden wir diese eher tristen Worte des endenden Sonntages und hoffen, dass wir mit dem Weg den wir gehen und dem Kreuz das wir tragen, auf ewig zufrieden sein können, ohne eines Tages zurück zu blicken und sagen zu müssen, "Hätte ich doch" oder "Wär ich doch" denn es gibt nichts bittereres, als vertanen Chancen hinterher zu trauern, die man unwiederbringlich verpasst hat.
In diesem Sinne,
finden sie die richtigen Pfade
bis die Tage
Es gibt keinen allgemeingültigen Rat den man in einer solchen Situation erteilen könnte. Es gibt keine Bücher in denen man nachlesen könnte, was der beste Weg wäre. Es gibt keine Berater, die man befragen könnte. Kurz, man ist in solchen Momenten auf sich ganz allein gestellt und das ist gut so, denn auf diese Weise kann man die Bürde nicht auf Andere abwälzen. Jeder hat sein eigenes Kreuz zu tragen, bei den wichtigen Entscheidungen im Leben gibt es nur einen auf den man hören kann und das ist man ganz allein. Und wenn man der Angst, der Unsicherheit, der Nichtüberzeugung erliegt die einem Plan, vorübergehenden oder bleibenden Traum, entgegen stehen, dann ist das eben so. Es ist weder ein Hals noch ein Beinbruch, es ist einfach nur die fehlende Entschlossenheit und das fehlende Vertrauen andere Wege im Leben zu bestreiten. Manchmal sind es natürlich auch die äußeren Umstände, vielleicht sogar ziemlich häufig, die einen anderen Weg scheinbar unmöglich machen aber ganz sicher ist man immer erst wenn man dennoch versucht einen Weg zu finden und damit voll auf die Schnauze fliegt. Bei dieserleih Sachen gilt im Allgemeinen das Prinzip "Ganz oder gar nicht", denn mit halber Kraft ist noch nie jemand Meister geworden.
Nun ja, beenden wir diese eher tristen Worte des endenden Sonntages und hoffen, dass wir mit dem Weg den wir gehen und dem Kreuz das wir tragen, auf ewig zufrieden sein können, ohne eines Tages zurück zu blicken und sagen zu müssen, "Hätte ich doch" oder "Wär ich doch" denn es gibt nichts bittereres, als vertanen Chancen hinterher zu trauern, die man unwiederbringlich verpasst hat.
In diesem Sinne,
finden sie die richtigen Pfade
bis die Tage
Donnerstag, 18. November 2010
Süden, Sonne, Sonnenbrand
Der Winter kommt, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ein Blick nach draußen genügt, um zu erkennen, dass es jetzt endgültig der kalten tristen Jahreszeit entgegen geht. Wer wünscht sich da nicht weit weg, gen Süden, in die Sonne, die Wärme, die Unbeschwertheit über nichts nachdenken zu müssen, als ausreichend Sonnencreme?
Natürlich sind solche Wünsche leichtfertig ausgesprochen, bei der Umsetzung fangen die Schwierigkeiten schon an und wenn man es letzlich doch geschafft hat dem Alltag und der Novemberdepression zu entfliehen, ist das immer noch keine Garantie dafür, dass es einem in der Ferne besser ergeht, als zu Haus im tristen Grau. Die Probleme sind vielfälltig und beginnen meist tausende Kilometer bevor man ankommt. Verspätete Flugzeuge, unerwartet gefundene Paketbomben, bärtige Bombenleger auf dem Bahnsteig, Polizeigroßeinsätze wegen achtlos herum stehender Gepäckstücke, wegen Intimpiercings ausgelöster Nacktscanneralarm. Kommt man irgendwann doch aus dem eigenen Land raus ist es mindestens genauso schwer in das andere hinein zu kommen aber nicht etwas wegen hohe Sicherheitskontrollen sondern eher wegen fehlender oder streikender Taxi, Bus oder Eisenbahnfahrer. Findet man mit einer Portion Glück doch ein freies Taxi, kämpft man die nächste halbe Stunde mit der Todesangst hat man doch ausgerechnet einen dieser Bleifußfahrern erwischt, für die rote Ampeln genauso kein Hinderniss sind wie über die Straße eilende Fußgänger ausscherende Lastwagen oder aus dem nichts auftauchende Fahrradfahrer. Hat man einen guten Schutzengel kommt man mit einem lebenslangen Trauma tatsächlich am angestrebten Ziel an, hofft auf ein ruhiges Zimmer mit Meerblick und ein paar Stunden Schlaf nach all den Strapazen und wird sogleich wieder enttäuscht. Der Blick aus dem Fenster bringt nur die Aussicht auf eine graue Steinwand eines weiteren Hotels, die sich mit dem Novembergrau der Heimat vergleichen lässt, dahinter kann man das Meer erahnen. Vermutlich könnte man es sogar hören, wäre da nicht diese viel befahrene Straße um die Ecke und die Schaar an hupenden Idioten, die die Ruhe vollends zerstören. Nachdem man erschöpft doch einige Stunden geschlafen hat und durch den Juckreiz, den die zahlreichen Bettwanzen ausgelöst haben, wieder wach geworden ist, verdirbt man sich den Magen am Samonellen verdorbenen Buffett des nahen Restaurants, geht dennoch zum Strand tritt in die Glasscherbe einer kaputten Bierflasche, verblutet danach beinahe, genießt dennoch drei Stunden die Sonne und das Meeresrauschen, so dass der Koch im Hotel einem nach der Wiederankunft sofort zu den übrigen Hummern in den Topf werfen möchte, wird auf dem Weg zurück zum Hotel mehrmals beinahe von geisteskranken Taxifahrern überfahren und wünscht sich ganz fürchterlich schnell zurück in den Alltag, das Grau und die Novemberdepression ,
wenn ihr mir nicht glaubt probiert es selbst aus und berichtet mir davon
bis dahin
bis die Tage
Natürlich sind solche Wünsche leichtfertig ausgesprochen, bei der Umsetzung fangen die Schwierigkeiten schon an und wenn man es letzlich doch geschafft hat dem Alltag und der Novemberdepression zu entfliehen, ist das immer noch keine Garantie dafür, dass es einem in der Ferne besser ergeht, als zu Haus im tristen Grau. Die Probleme sind vielfälltig und beginnen meist tausende Kilometer bevor man ankommt. Verspätete Flugzeuge, unerwartet gefundene Paketbomben, bärtige Bombenleger auf dem Bahnsteig, Polizeigroßeinsätze wegen achtlos herum stehender Gepäckstücke, wegen Intimpiercings ausgelöster Nacktscanneralarm. Kommt man irgendwann doch aus dem eigenen Land raus ist es mindestens genauso schwer in das andere hinein zu kommen aber nicht etwas wegen hohe Sicherheitskontrollen sondern eher wegen fehlender oder streikender Taxi, Bus oder Eisenbahnfahrer. Findet man mit einer Portion Glück doch ein freies Taxi, kämpft man die nächste halbe Stunde mit der Todesangst hat man doch ausgerechnet einen dieser Bleifußfahrern erwischt, für die rote Ampeln genauso kein Hinderniss sind wie über die Straße eilende Fußgänger ausscherende Lastwagen oder aus dem nichts auftauchende Fahrradfahrer. Hat man einen guten Schutzengel kommt man mit einem lebenslangen Trauma tatsächlich am angestrebten Ziel an, hofft auf ein ruhiges Zimmer mit Meerblick und ein paar Stunden Schlaf nach all den Strapazen und wird sogleich wieder enttäuscht. Der Blick aus dem Fenster bringt nur die Aussicht auf eine graue Steinwand eines weiteren Hotels, die sich mit dem Novembergrau der Heimat vergleichen lässt, dahinter kann man das Meer erahnen. Vermutlich könnte man es sogar hören, wäre da nicht diese viel befahrene Straße um die Ecke und die Schaar an hupenden Idioten, die die Ruhe vollends zerstören. Nachdem man erschöpft doch einige Stunden geschlafen hat und durch den Juckreiz, den die zahlreichen Bettwanzen ausgelöst haben, wieder wach geworden ist, verdirbt man sich den Magen am Samonellen verdorbenen Buffett des nahen Restaurants, geht dennoch zum Strand tritt in die Glasscherbe einer kaputten Bierflasche, verblutet danach beinahe, genießt dennoch drei Stunden die Sonne und das Meeresrauschen, so dass der Koch im Hotel einem nach der Wiederankunft sofort zu den übrigen Hummern in den Topf werfen möchte, wird auf dem Weg zurück zum Hotel mehrmals beinahe von geisteskranken Taxifahrern überfahren und wünscht sich ganz fürchterlich schnell zurück in den Alltag, das Grau und die Novemberdepression ,
wenn ihr mir nicht glaubt probiert es selbst aus und berichtet mir davon
bis dahin
bis die Tage
Dienstag, 16. November 2010
Wenn man nichts zu sagen hat...
...einfach mal was schreiben.
Haben Sie sich schon mal gefragt: Wieso sie eigentlich arbeiten gehen?
Um zu leben, zu sparen, etwas aufzubauen werden sie jetzt möglicherweise antworten. Aber tun sie das wirklich? Oder anders gefragt: Wohin wandert ihr schwer verdientes Geld denn eigentlich hauptsächlich?
Wenn sie eine Frau sind mögen sie jetzt sagen: "Schuhe"
als Mann "Prostituierte" oder "sinnloser TV und Hightechquatsch" aber damit sind wir noch immer nicht bei dem Punkt den ich eigentlich meine. Fragen Sie sich nie wieso man ihren Lohn angibt in Brutto und Netto?
Welchen Sinn macht es denn eigentlich, aufzulisten, wieviel Geld sie denn eigentlich bekommen hätten wenn...
Das ist doch deprimierend. Herzlichen Glückwunsch sie verdienen ab heute 1500 Euro Brutto im Monat nach Abzug von allen Staats und Gesundheitsabgaben bleiben ihnen leider nur 1000 Euro übrig. Sie sehen also von einem Teil dessen wofür sie arbeiten nie irgendwann einmal einen Cent!
Herzlichen Glückwunsch wir heben ihren Stundenlohn an, auf 8,00 Euro, bundesweiter Mindestlohn, brutto... Netto arbeiten sie weiterhin für 5 Mark 20 aber das ist ja erst mal nebensächlich. Hauptsache sie haben auf dem Papier mehr Geld. Wieso freuen sie sich denn gar nicht? Sie haben faktisch mehr Geld, das sie in den Staat investieren und in das Gesundheitssystem das sie höchstens alle drei Jahre einmal in Anspruch nehmen, weil sie die Praxis und Medikamentengebühr für so etwas nebensächliches wie Lebensmittel oder Heizkosten sparen müssen. Ich bin mir sicher sie tun das dennoch sehr gern, weil sie wissen, das ihr Geld gut angelegt ist bei den Krankenkassen, die davon Scharen halbkranker Vollzeitsenioren mit überteuerten Pharmaprodukten finanzieren, denen, aufgrund der vielen Zeit, die ihnen zur Verfügung steht, ständig in sich hinein horchen und genau bemerken wenn der Popel in der Nase seine goldgelbe Farbe leicht verändert, um dann angemessenerweise, mindestens, drei Mal die Woche zum Arzt zu rennen, für den aktuellen Rundumcheck oder dem voll abgerechneten Arzt-Patienten-Plausch über das Wetter.
Mensch! Nun gucken sie nicht so, sie tun Tag für Tag gutes für dieses Land. Sie sorgen dafür, dass die die genug haben noch mehr bekommen und finanzieren nebenbei die, die nichts haben, sie helfen dabei die Straßen des Landes, die ganze Infrastruktur auf annehmbarem Niveau zu halten, damit sie mit ihrem teuer versicherten Auto, obwohl sie nie einen Unfall gebaut haben, angenehm darüber rollen können. Und wohin rollen sie? Na zur Arbeit natürlich! Wieso schauen sie also immer noch so? Sie zahlen für die Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit zu ihrem Arbeitsplatz, ist doch wunderbar. Außerdem finanzieren sie -Schulden, die Leute machen die sie nicht mögen, die sie nie gewählt haben und die sie niemals wählen werden. Sie finanzieren die Verteidigung der wirtschaftlichen Interessen unseres Landes am Hindukusch, Polizeieinsätze gegen den Protest gegen Atomkraft, gegen Ausbeutung von Arbeitskräften, gegen zu hohe Steuern, gegen was weiß ich nicht alles. Sie finanzieren das System, das sie dazu zwingt große Stücke ihres Gehaltes abzugeben, ohne etwas dagegen tun zu können, damit sich dieses System aufrechterhalten kann, um sich in geeignetem Maße gegen ihre kümmerlichen Proteste verteidigen zu können.
Sie arbeiten für Deutschland, für die Wirtschaft, für die Pharmaindustrie, für die oberen 10000, für die öffentliche Verwaltung, für die Krankenkassen, für all jene die etwas von ihrem Gehalt bekommen, Monat für Monat, Jahr für Jahr und sie können sich nicht dagegen wehren. Sie können sich nur damit trösten, dass sie auf dem Papier mehr verdienen, als sie in der Praxis jemals in der Hand halten oder auf ihrem Konto vorfinden werden.
bis die Tage
Haben Sie sich schon mal gefragt: Wieso sie eigentlich arbeiten gehen?
Um zu leben, zu sparen, etwas aufzubauen werden sie jetzt möglicherweise antworten. Aber tun sie das wirklich? Oder anders gefragt: Wohin wandert ihr schwer verdientes Geld denn eigentlich hauptsächlich?
Wenn sie eine Frau sind mögen sie jetzt sagen: "Schuhe"
als Mann "Prostituierte" oder "sinnloser TV und Hightechquatsch" aber damit sind wir noch immer nicht bei dem Punkt den ich eigentlich meine. Fragen Sie sich nie wieso man ihren Lohn angibt in Brutto und Netto?
Welchen Sinn macht es denn eigentlich, aufzulisten, wieviel Geld sie denn eigentlich bekommen hätten wenn...
Das ist doch deprimierend. Herzlichen Glückwunsch sie verdienen ab heute 1500 Euro Brutto im Monat nach Abzug von allen Staats und Gesundheitsabgaben bleiben ihnen leider nur 1000 Euro übrig. Sie sehen also von einem Teil dessen wofür sie arbeiten nie irgendwann einmal einen Cent!
Herzlichen Glückwunsch wir heben ihren Stundenlohn an, auf 8,00 Euro, bundesweiter Mindestlohn, brutto... Netto arbeiten sie weiterhin für 5 Mark 20 aber das ist ja erst mal nebensächlich. Hauptsache sie haben auf dem Papier mehr Geld. Wieso freuen sie sich denn gar nicht? Sie haben faktisch mehr Geld, das sie in den Staat investieren und in das Gesundheitssystem das sie höchstens alle drei Jahre einmal in Anspruch nehmen, weil sie die Praxis und Medikamentengebühr für so etwas nebensächliches wie Lebensmittel oder Heizkosten sparen müssen. Ich bin mir sicher sie tun das dennoch sehr gern, weil sie wissen, das ihr Geld gut angelegt ist bei den Krankenkassen, die davon Scharen halbkranker Vollzeitsenioren mit überteuerten Pharmaprodukten finanzieren, denen, aufgrund der vielen Zeit, die ihnen zur Verfügung steht, ständig in sich hinein horchen und genau bemerken wenn der Popel in der Nase seine goldgelbe Farbe leicht verändert, um dann angemessenerweise, mindestens, drei Mal die Woche zum Arzt zu rennen, für den aktuellen Rundumcheck oder dem voll abgerechneten Arzt-Patienten-Plausch über das Wetter.
Mensch! Nun gucken sie nicht so, sie tun Tag für Tag gutes für dieses Land. Sie sorgen dafür, dass die die genug haben noch mehr bekommen und finanzieren nebenbei die, die nichts haben, sie helfen dabei die Straßen des Landes, die ganze Infrastruktur auf annehmbarem Niveau zu halten, damit sie mit ihrem teuer versicherten Auto, obwohl sie nie einen Unfall gebaut haben, angenehm darüber rollen können. Und wohin rollen sie? Na zur Arbeit natürlich! Wieso schauen sie also immer noch so? Sie zahlen für die Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit zu ihrem Arbeitsplatz, ist doch wunderbar. Außerdem finanzieren sie -Schulden, die Leute machen die sie nicht mögen, die sie nie gewählt haben und die sie niemals wählen werden. Sie finanzieren die Verteidigung der wirtschaftlichen Interessen unseres Landes am Hindukusch, Polizeieinsätze gegen den Protest gegen Atomkraft, gegen Ausbeutung von Arbeitskräften, gegen zu hohe Steuern, gegen was weiß ich nicht alles. Sie finanzieren das System, das sie dazu zwingt große Stücke ihres Gehaltes abzugeben, ohne etwas dagegen tun zu können, damit sich dieses System aufrechterhalten kann, um sich in geeignetem Maße gegen ihre kümmerlichen Proteste verteidigen zu können.
Sie arbeiten für Deutschland, für die Wirtschaft, für die Pharmaindustrie, für die oberen 10000, für die öffentliche Verwaltung, für die Krankenkassen, für all jene die etwas von ihrem Gehalt bekommen, Monat für Monat, Jahr für Jahr und sie können sich nicht dagegen wehren. Sie können sich nur damit trösten, dass sie auf dem Papier mehr verdienen, als sie in der Praxis jemals in der Hand halten oder auf ihrem Konto vorfinden werden.
bis die Tage
Die kurze Hilfe für zwischendurch 2. Teil
Nahtlos soll's an dieser Stelle nun weitergehen...
10. Fällt dir in einem wichtigen Augenblick nichts Gutes ein?
Improvisiere!
11. Kannst du nicht improvisieren?
Versuch es!
12. Kennst du Leute die denken alles drehe sich nur um sie?
Erklär ihnen, dass die Welt eine Scheibe ist und Galilei ein Ketzer, bau einen Scheiterhaufen und drohe den Selbstherrlichen mit der heiligen Inquisition.
13. Triffst du hin und wieder intolerante Menschen?
Begegne ihnen mit Intoleranz. Oder intoleranter Toleranz. Oder toleranter Intoleranz oder intoleranter Intoleranz. Oder... Verhalte dich wie du willst...
14. Merkst du, dass dir jemand ans Bein pinkeln möchte?
Beschreibe ihm den Weg zur nächsten Toilette!
15. Geht es auf und ab in deinem Leben?
Zieh in eine Wohnung im Erdgeschoss, dann musst du nicht mehr so häufig Aufzug fahren.
16. Drückt der Schuh?
Kauf dir ein Paar das passt.
17. Musst du den Gürtel enger schnallen?
Frag dich zuerst wie das gehen soll!
18. Bekommst du zwilichtige Komplimente von Leuten die du nicht leiden kannst?
Nimm sie mit Humor und gebe eine schlagfertige Antwort.
19. Fehlen dir die schlagfertigen Antworten?
Denk dir welche aus und nutze die nächste Gelegenheit!
20. Hast du nichts mehr zu verlieren?
Überleg lieber noch mal ganz genau!
21. Steckst du in einer Sackgasse?
-1.Vertrau niemals wieder deinem Navigationsgerät!
-2. Wenn Gerade keine Abrissbirne in der Nähe steht, finde einen anderen Weg.
22. Glaubst du es geht einfach nicht weiter?
Es geht!
23. Bist du davon nicht überzeugt?
Jedem das seine...
24. Traust du deinen eigenen Stärken nicht?
Hör auf damit! Du weißt, was du auf dem Kasten hast!
25. Jo wir schaffen das?
Yes we can!
Bob der Baumeister feat. Barrack Obama oder andersrum.
Bis die Tage?
bis die Tage!
10. Fällt dir in einem wichtigen Augenblick nichts Gutes ein?
Improvisiere!
11. Kannst du nicht improvisieren?
Versuch es!
12. Kennst du Leute die denken alles drehe sich nur um sie?
Erklär ihnen, dass die Welt eine Scheibe ist und Galilei ein Ketzer, bau einen Scheiterhaufen und drohe den Selbstherrlichen mit der heiligen Inquisition.
13. Triffst du hin und wieder intolerante Menschen?
Begegne ihnen mit Intoleranz. Oder intoleranter Toleranz. Oder toleranter Intoleranz oder intoleranter Intoleranz. Oder... Verhalte dich wie du willst...
14. Merkst du, dass dir jemand ans Bein pinkeln möchte?
Beschreibe ihm den Weg zur nächsten Toilette!
15. Geht es auf und ab in deinem Leben?
Zieh in eine Wohnung im Erdgeschoss, dann musst du nicht mehr so häufig Aufzug fahren.
16. Drückt der Schuh?
Kauf dir ein Paar das passt.
17. Musst du den Gürtel enger schnallen?
Frag dich zuerst wie das gehen soll!
18. Bekommst du zwilichtige Komplimente von Leuten die du nicht leiden kannst?
Nimm sie mit Humor und gebe eine schlagfertige Antwort.
19. Fehlen dir die schlagfertigen Antworten?
Denk dir welche aus und nutze die nächste Gelegenheit!
20. Hast du nichts mehr zu verlieren?
Überleg lieber noch mal ganz genau!
21. Steckst du in einer Sackgasse?
-1.Vertrau niemals wieder deinem Navigationsgerät!
-2. Wenn Gerade keine Abrissbirne in der Nähe steht, finde einen anderen Weg.
22. Glaubst du es geht einfach nicht weiter?
Es geht!
23. Bist du davon nicht überzeugt?
Jedem das seine...
24. Traust du deinen eigenen Stärken nicht?
Hör auf damit! Du weißt, was du auf dem Kasten hast!
25. Jo wir schaffen das?
Yes we can!
Bob der Baumeister feat. Barrack Obama oder andersrum.
Bis die Tage?
bis die Tage!
Montag, 15. November 2010
Die kurze Hilfe für zwischendurch. 1. Teil
Verdrissen, verdroschen, Verdrossenheit.
Fühlen Sie sich auch hin und wieder niedergeschlagen. Ist ihnen alles überdrüssig. Macht das leben keinen spaß? Dann lesen Sie jetzt weiter:
1.Sind sie verärgert, dass der Hund des Nachbarn schon wieder in ihren Garten gedrissen hat`? Dann scheißen sie doch zurück!
2.Sind sie erzürnt weil ihr Vorgesetzter ein talentfreier Idiot ist, der von Firmenmanagement in etwa so viel versteht wie ein Drosselbart von Rasierapparaten?
Denken sie sich ihren Teil und treten sie ihm in einem unbeobachteten Moment den Autospiegel ab, versenden sie einschlägige E-Mails in seinem NAmen an potentielle Kunden oder lachen sie ihn einfach aus... danach suchen sie sich einen anständigen Arbeitgeber.
3.Sind sie die Politik der Regierung leid?
Demonstrieren sie!
4.Sind sie enttäuscht von Bekannten, Verwandten und allen Anderen die da so um sie herum sind?
Ertragen sie es mit einem müden Lächeln auf den Lippen und glauben sie an das Gute im Menschen.
5.Haben sie es satt?
Hören sie auf zu essen! Drinken sie!
6.Brauchen sie Urlaub?
Nehmen sie sich was ihnen zusteht!
7.Fühlen sie sich verbraucht?
Finger weg von den Zigaretten!
8. Geht ihnen jemand permanent auf den Sack, sodass Sie es einfach nicht mehr aushalten?
Sagen sie ihm die Meinung, nehmen sie kein Blatt vor den Mund. Machen sie ihrem Ärger Luft! Geben Sie den Kotzbrocken in ihrem Leben zu verstehen, dass sie NERVEN!
9. Verabschiedet sich jemand von ihnen mit den Worten "Bis die Tage"... freuen Sie sich aufs nächste Mal!
oder tun sie zumindest so...
bis die Tage
Fühlen Sie sich auch hin und wieder niedergeschlagen. Ist ihnen alles überdrüssig. Macht das leben keinen spaß? Dann lesen Sie jetzt weiter:
1.Sind sie verärgert, dass der Hund des Nachbarn schon wieder in ihren Garten gedrissen hat`? Dann scheißen sie doch zurück!
2.Sind sie erzürnt weil ihr Vorgesetzter ein talentfreier Idiot ist, der von Firmenmanagement in etwa so viel versteht wie ein Drosselbart von Rasierapparaten?
Denken sie sich ihren Teil und treten sie ihm in einem unbeobachteten Moment den Autospiegel ab, versenden sie einschlägige E-Mails in seinem NAmen an potentielle Kunden oder lachen sie ihn einfach aus... danach suchen sie sich einen anständigen Arbeitgeber.
3.Sind sie die Politik der Regierung leid?
Demonstrieren sie!
4.Sind sie enttäuscht von Bekannten, Verwandten und allen Anderen die da so um sie herum sind?
Ertragen sie es mit einem müden Lächeln auf den Lippen und glauben sie an das Gute im Menschen.
5.Haben sie es satt?
Hören sie auf zu essen! Drinken sie!
6.Brauchen sie Urlaub?
Nehmen sie sich was ihnen zusteht!
7.Fühlen sie sich verbraucht?
Finger weg von den Zigaretten!
8. Geht ihnen jemand permanent auf den Sack, sodass Sie es einfach nicht mehr aushalten?
Sagen sie ihm die Meinung, nehmen sie kein Blatt vor den Mund. Machen sie ihrem Ärger Luft! Geben Sie den Kotzbrocken in ihrem Leben zu verstehen, dass sie NERVEN!
9. Verabschiedet sich jemand von ihnen mit den Worten "Bis die Tage"... freuen Sie sich aufs nächste Mal!
oder tun sie zumindest so...
bis die Tage
Donnerstag, 11. November 2010
Neues Gesicht
Morgen ist es soweit.
biesi's Alltag wird drei Jahre alt.
Aus diesem außergewöhnlichen Anlass habe ich es mir nicht nehmen lassen, der Seite einen neuen Anstrich zu verpassen wie ihr unschwer erkennen könnt.
Aber natürlich ist es eigentlich nicht das Aussehen dieses Blogs auf das es ankommt. Vielmehr geht es um die Inhalte und davon hat biesi's Alltag mittlerweile einige zu bieten. Aus der Langeweile einer zwei wöchigen Berufsunfähigkeit am 12 November 2007 geboren, bis zum heutigen Tag haben es insgesamt 77 mehr oder minder geniale Beiträge auf diese Seite geschafft. Bei den Besucherzahlen, laut Zähler immerhin über 600 Seitenaufrufe allein in diesem Jahr, kann man auch durchaus zufrieden sein, obwohl hier sicher noch viel Luft nach oben vorhanden ist.
Natürlich lief es in den letzten drei Jahren nicht immer glatt, einer aktiven Zeit folgte hin und wieder ein inaktives Loch, was den Lesern sicher nicht gefallen hat. Aber so ist das im Leben eben, manchmal fehlt einfach die nötige Zeit, vielleicht auch ab und zu der ein oder andere- durchaus kontroverse- Kommentar der einen trotz solcher Zeitnot dazu beflügelt wieder etwas zu schreiben.
Trotz aller Auszeiten in den letzten drei Jahren bedanke ich mich bei meinen treuen Lesern die stehts auf neue Beiträge gewartet haben und diesem Blog nicht die kalte Schulter gezeigt haben.
Danke
bis die Tage
biesi's Alltag wird drei Jahre alt.
Aus diesem außergewöhnlichen Anlass habe ich es mir nicht nehmen lassen, der Seite einen neuen Anstrich zu verpassen wie ihr unschwer erkennen könnt.
Aber natürlich ist es eigentlich nicht das Aussehen dieses Blogs auf das es ankommt. Vielmehr geht es um die Inhalte und davon hat biesi's Alltag mittlerweile einige zu bieten. Aus der Langeweile einer zwei wöchigen Berufsunfähigkeit am 12 November 2007 geboren, bis zum heutigen Tag haben es insgesamt 77 mehr oder minder geniale Beiträge auf diese Seite geschafft. Bei den Besucherzahlen, laut Zähler immerhin über 600 Seitenaufrufe allein in diesem Jahr, kann man auch durchaus zufrieden sein, obwohl hier sicher noch viel Luft nach oben vorhanden ist.
Natürlich lief es in den letzten drei Jahren nicht immer glatt, einer aktiven Zeit folgte hin und wieder ein inaktives Loch, was den Lesern sicher nicht gefallen hat. Aber so ist das im Leben eben, manchmal fehlt einfach die nötige Zeit, vielleicht auch ab und zu der ein oder andere- durchaus kontroverse- Kommentar der einen trotz solcher Zeitnot dazu beflügelt wieder etwas zu schreiben.
Trotz aller Auszeiten in den letzten drei Jahren bedanke ich mich bei meinen treuen Lesern die stehts auf neue Beiträge gewartet haben und diesem Blog nicht die kalte Schulter gezeigt haben.
Danke
bis die Tage
Mittwoch, 10. November 2010
Fünfte Jahreszeit reverse!
Endlich ist sie da! Die fünfte Jahreszeit! Nach 8 Monaten voller Tristesse ohne Karneval, die nur durch unzureichende Events und Zwischensüffeleien gefüllt wurden ist es endlich wieder soweit. Die Jecken kommen aus den Ecken und machen aus den deutschen Karnevalshochburgen Festungen des Frohsinns.
Es ist endlich, endlich, endlich wieder an der Zeit den ganzen spießbürgerlichen "Stock im Arsch" Antisympathisanten zu zeigen, dass das Leben aus mehr als nur aus Ernsthaftigkeit, Fleiss und Arbeit besteht.
Manch einer wird nie verstehen, wieso Menschen mitten im November, verkleidet auf die Straße gehen, um miteinander zu feiern. Diese Menschen sind jedoch solche, die zum Lachen in den Keller gehen, Tag für Tag darüber grübeln wie sie sich wohl am besten den Stock in den Hintern schieben um möglichst politisch korrekt zu wirken und ihren Frohsinn so gut weggesperrt haben, dass -selbst wenn sie wollten- sie nimmer mehr darauf zurück greifen können. Mit dieserart Leuten hat der Karneval von jeher zum Glück nichts zu tun gehabt. Es ist also auch müßig sich über solcherlei Hampelmänner auszulassen, die mit dem erhobenen Zeigefinger am Bordsteinrand stehen und drauf aufmerksam machen, dass der Geräuschpegel, um etliche Dezibel zu laut ist, oder dass man nicht an den sich gerade anbietenden Baum urinieren darf.
Der richtige Karnevalist lässt sich selbstverständlich durch so einen Unfug nicht beirren. Und so wird es auch morgen eine mords Gaudi geben in der wieder einmal der Frohsinn über den tierischen Ernst obsiegt.
Es ist endlich, endlich, endlich wieder an der Zeit den ganzen spießbürgerlichen "Stock im Arsch" Antisympathisanten zu zeigen, dass das Leben aus mehr als nur aus Ernsthaftigkeit, Fleiss und Arbeit besteht.
Manch einer wird nie verstehen, wieso Menschen mitten im November, verkleidet auf die Straße gehen, um miteinander zu feiern. Diese Menschen sind jedoch solche, die zum Lachen in den Keller gehen, Tag für Tag darüber grübeln wie sie sich wohl am besten den Stock in den Hintern schieben um möglichst politisch korrekt zu wirken und ihren Frohsinn so gut weggesperrt haben, dass -selbst wenn sie wollten- sie nimmer mehr darauf zurück greifen können. Mit dieserart Leuten hat der Karneval von jeher zum Glück nichts zu tun gehabt. Es ist also auch müßig sich über solcherlei Hampelmänner auszulassen, die mit dem erhobenen Zeigefinger am Bordsteinrand stehen und drauf aufmerksam machen, dass der Geräuschpegel, um etliche Dezibel zu laut ist, oder dass man nicht an den sich gerade anbietenden Baum urinieren darf.
Der richtige Karnevalist lässt sich selbstverständlich durch so einen Unfug nicht beirren. Und so wird es auch morgen eine mords Gaudi geben in der wieder einmal der Frohsinn über den tierischen Ernst obsiegt.
Fünfte Jahreszeit
Alaaf, Hellau, Ahoi, Prost, Am Ende kackt die Ente,
morgen ist der 11.11.10. Grund genug mal über das Phänomen zu sprechen, das die Leute dazu bringt, sich in den frühen Morgenstunden, verkleidet, in die Karnevalshochburgen zu begeben um ab 11.11 Uhr im bitterkalten Novemberregen zu saufeiern bis der Arzt kommt. Persönlich hab ich den 11.11 nie verstanden. Karneval ist erst im nächsten Jahr, wozu also drei Monate vorher im der Eiseskälte rumhängen und Karnevalslieder grölen, Bier und anderes Gesöff trinken um an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag hemmungslos betrunken zu werden? Wohlmöglich um dem tristen Alltag dieser Novembertage zu überstehen, sie etwas fröhlicher zu machen oder einfach mal, die sich - in der dunkler werdenden Jahreszeit -einschleichende Betrübtheit des Seins zu vergessen. Ab dem 11.11. dauert es immerhin noch 41 Tage bis zur Wintersonnwende, noch exakt 50 Tage bis zum Jahresende, 51. Tage bis zum neuen Jahr und noch mindestens 4 Monate bis zum nächsten Frühling. Aber rechtfertigt das eine öffentliche Massensauferei am hellichten Tage? Manch einer wird natürlich jetzt mit dem Wort "Tradition" angestunken kommen. "Das war schon immer so!" " Der 11.11 ist der Beginn der fünften Jahreszeit, der muss so gefeiert werden!" ... Ja, Ja , Ja beruhigen Sie sich wieder, wer dermaßen heftig gegen kritische Fragestellungen interveniert hat es wohl tatsächlich nötig. Nennen Sie mich ruhig eine Spaßbremse, einen Spießer, einen verklemmten Pups ist mir alles egal. Solange ich nicht mit ihnen, im dämlichen Kostüm, im Nieselregen stehen muss, um verwässertes Bier zu trinken, während mir dabei die Fingerkuppen abfrieren, mir der Nebenmann überschwänglich auf die Füße kotzt und jemand anders mir im Tummult mein Portmonaie klaut, kann ich damit durchaus leben. Ich bin dennoch sicher, sollten sie zu jenen Leuten gehören, die auf Teufel komm raus den 11.11 zu einem Feiertag ohnegleichen machen, sie werden sicher viel Spaß haben und auf viele Gleichgesinnte stoßen.
In diesem Sinne Alaaf und
bis die Tage
morgen ist der 11.11.10. Grund genug mal über das Phänomen zu sprechen, das die Leute dazu bringt, sich in den frühen Morgenstunden, verkleidet, in die Karnevalshochburgen zu begeben um ab 11.11 Uhr im bitterkalten Novemberregen zu saufeiern bis der Arzt kommt. Persönlich hab ich den 11.11 nie verstanden. Karneval ist erst im nächsten Jahr, wozu also drei Monate vorher im der Eiseskälte rumhängen und Karnevalslieder grölen, Bier und anderes Gesöff trinken um an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag hemmungslos betrunken zu werden? Wohlmöglich um dem tristen Alltag dieser Novembertage zu überstehen, sie etwas fröhlicher zu machen oder einfach mal, die sich - in der dunkler werdenden Jahreszeit -einschleichende Betrübtheit des Seins zu vergessen. Ab dem 11.11. dauert es immerhin noch 41 Tage bis zur Wintersonnwende, noch exakt 50 Tage bis zum Jahresende, 51. Tage bis zum neuen Jahr und noch mindestens 4 Monate bis zum nächsten Frühling. Aber rechtfertigt das eine öffentliche Massensauferei am hellichten Tage? Manch einer wird natürlich jetzt mit dem Wort "Tradition" angestunken kommen. "Das war schon immer so!" " Der 11.11 ist der Beginn der fünften Jahreszeit, der muss so gefeiert werden!" ... Ja, Ja , Ja beruhigen Sie sich wieder, wer dermaßen heftig gegen kritische Fragestellungen interveniert hat es wohl tatsächlich nötig. Nennen Sie mich ruhig eine Spaßbremse, einen Spießer, einen verklemmten Pups ist mir alles egal. Solange ich nicht mit ihnen, im dämlichen Kostüm, im Nieselregen stehen muss, um verwässertes Bier zu trinken, während mir dabei die Fingerkuppen abfrieren, mir der Nebenmann überschwänglich auf die Füße kotzt und jemand anders mir im Tummult mein Portmonaie klaut, kann ich damit durchaus leben. Ich bin dennoch sicher, sollten sie zu jenen Leuten gehören, die auf Teufel komm raus den 11.11 zu einem Feiertag ohnegleichen machen, sie werden sicher viel Spaß haben und auf viele Gleichgesinnte stoßen.
In diesem Sinne Alaaf und
bis die Tage
Freitag, 5. November 2010
Kurs
Auf Kurs zu sein ist so eine Sache. Manch einer ist da eher im Kurs oder schaut auf den Kurs. Ab und an kursieren sogar Gerüchte über Kursrückgänge im Badekurort weil sich nicht genug Kursteilnehmer kurieren lassen wollen. Kurzum mit den Kursen ist das so eine Sache. Kurz zu vor wurden sie noch mit diversen Auszeichnungen gekürt und im nächsten Moment werden sie in einer Kurzschlussreaktion kurzerhand abgeschafft.
Beispielsweise dieser kurze Kurs für Kuratoren und Kuratorien über das kurieren von kurzatmigen Aktienkursanalysten die im Kurort Kurweiler ihren Kurzurlaub mit einer Kur gegen Kursphobien küren wollten. Kaum war der Kurs angeboten wurde er auch schon wieder abgeschafft, sodass heute niemand mehr um dieses kurzweilige Vergnügen weiß. Genauso verhielt es sich mit dem Kurs für Kurze. Durch kuriöse Fragen wie: Geben zwei Kurze einen langen? oder Gibt es lange Kuren gegen kurze Kurze? kolabierte der Kursleiter, ein angesehener Kurpfarrer, nach der zweiten Kursstunde und musste, in einem kurzerhand für ihn eingerichteten Kurort, Kurse gegen Kurze besuchen. Danach trank er nie wieder Kurze sondern beschränkte sich auf den kursresistenten konsum von Messwein.
Kursintentsive Aktienkursgucker haben es in dieser Hinsicht besser, statt in einen Kurs zu gehen schauen sie die ganze Zeit nur auf die Kurse und senden dann einander kurze Kurzmitteilungen für den Fall, dass sie mal kurz für Kurze Kursgucker müssen oder lange wer weiß.
Zum Glück gibt es nicht so viele von diesen komischen Menschen. Eine Gruppe allerdings und das sei hier nur kurz angemerkt ist der König der Kurse:
Kapitäne haben es am allerbesten sie versuchen immer auf Kurs zu bleiben, kommen sie vom Kurs ab, hat das meist nichts kurios Gutes zu bedeuten. Das wäre allerdings auch allzu kurz und kurzsichtig gedacht. Ist so ein auf dem Kurs bleiben doch vergleichbar mit dem reiten auf einer Welle beim surfen, oder dem fliegen beim rauchen von... kurz gesagt: Auf Kurs zu bleiben kann nicht schaden und wenn man nicht weiß wie, muss man manchmal einen Kapitän fragen oder man besucht eben einen Kurs über das bleiben auf dem Kurs.
Ich mach es kurz bleiben sie auf Kurs dann hören wir voneinander
keine Frage
bis die Tage
Beispielsweise dieser kurze Kurs für Kuratoren und Kuratorien über das kurieren von kurzatmigen Aktienkursanalysten die im Kurort Kurweiler ihren Kurzurlaub mit einer Kur gegen Kursphobien küren wollten. Kaum war der Kurs angeboten wurde er auch schon wieder abgeschafft, sodass heute niemand mehr um dieses kurzweilige Vergnügen weiß. Genauso verhielt es sich mit dem Kurs für Kurze. Durch kuriöse Fragen wie: Geben zwei Kurze einen langen? oder Gibt es lange Kuren gegen kurze Kurze? kolabierte der Kursleiter, ein angesehener Kurpfarrer, nach der zweiten Kursstunde und musste, in einem kurzerhand für ihn eingerichteten Kurort, Kurse gegen Kurze besuchen. Danach trank er nie wieder Kurze sondern beschränkte sich auf den kursresistenten konsum von Messwein.
Kursintentsive Aktienkursgucker haben es in dieser Hinsicht besser, statt in einen Kurs zu gehen schauen sie die ganze Zeit nur auf die Kurse und senden dann einander kurze Kurzmitteilungen für den Fall, dass sie mal kurz für Kurze Kursgucker müssen oder lange wer weiß.
Zum Glück gibt es nicht so viele von diesen komischen Menschen. Eine Gruppe allerdings und das sei hier nur kurz angemerkt ist der König der Kurse:
Kapitäne haben es am allerbesten sie versuchen immer auf Kurs zu bleiben, kommen sie vom Kurs ab, hat das meist nichts kurios Gutes zu bedeuten. Das wäre allerdings auch allzu kurz und kurzsichtig gedacht. Ist so ein auf dem Kurs bleiben doch vergleichbar mit dem reiten auf einer Welle beim surfen, oder dem fliegen beim rauchen von... kurz gesagt: Auf Kurs zu bleiben kann nicht schaden und wenn man nicht weiß wie, muss man manchmal einen Kapitän fragen oder man besucht eben einen Kurs über das bleiben auf dem Kurs.
Ich mach es kurz bleiben sie auf Kurs dann hören wir voneinander
keine Frage
bis die Tage
Angshasen
Angst. Ein Wort mehr nicht. Angsthase ein Wort mehr nicht.
In Felshöhlen sitzende Paketbomben bauende Paketbomber? Angsthasen!
In sterilen Büroräumen sitzende unbemannte Fluggeräte steuernde Hobbypiloten, die tausende Kilometer entfernt Unschuldige töten? Angsthasen!
Autobomben bauende Freizeitterroristen? Angsthasen!
Gefangene misshandelnde Soldaten? Angsthasen!
Frauen unterdrückende Fundamentalisten? Angsthasen!
Zivilisten erschießende Natotruppen? Angsthasen!
Ignoranten, die anderen ihren Glauben auzwingen wollen? Angsthasen!
Ignoranten, die anderen westliche Werte aufzwingen wollen? Angsthasen!
Selbsmordattentäter? Angsthasen!
Der Osterhase? ... lassen wir den mal außen vor...
Aber sonst?... passen doch alle wunderbar zusammen.
Warum also das ganze Blut vergießen?
Vermutlich nur weil sie alle herausfinden wollen wer der größte Angsthase von allen ist. Obwohl das ja doch nur ein Wort ist. Man kann sich davon nichts kaufen, man kann davon nicht leben, man kann damit überhaupt nichts anfangen...
Aber eins sind sie auf jeden Falle und zwar alle : nämlich dämlich.
In diesem Sinne: Lass sie bastelen, fernsteuern, quälen, töten sie bleiben alle tumbe Kröten.
In Felshöhlen sitzende Paketbomben bauende Paketbomber? Angsthasen!
In sterilen Büroräumen sitzende unbemannte Fluggeräte steuernde Hobbypiloten, die tausende Kilometer entfernt Unschuldige töten? Angsthasen!
Autobomben bauende Freizeitterroristen? Angsthasen!
Gefangene misshandelnde Soldaten? Angsthasen!
Frauen unterdrückende Fundamentalisten? Angsthasen!
Zivilisten erschießende Natotruppen? Angsthasen!
Ignoranten, die anderen ihren Glauben auzwingen wollen? Angsthasen!
Ignoranten, die anderen westliche Werte aufzwingen wollen? Angsthasen!
Selbsmordattentäter? Angsthasen!
Der Osterhase? ... lassen wir den mal außen vor...
Aber sonst?... passen doch alle wunderbar zusammen.
Warum also das ganze Blut vergießen?
Vermutlich nur weil sie alle herausfinden wollen wer der größte Angsthase von allen ist. Obwohl das ja doch nur ein Wort ist. Man kann sich davon nichts kaufen, man kann davon nicht leben, man kann damit überhaupt nichts anfangen...
Aber eins sind sie auf jeden Falle und zwar alle : nämlich dämlich.
In diesem Sinne: Lass sie bastelen, fernsteuern, quälen, töten sie bleiben alle tumbe Kröten.
Donnerstag, 4. November 2010
Ein Tag ein Text
Tagesaktuelle Texte schreibt man nicht abhängig vom Tagesgeschehen. Das wäre taktlos. Solcherlei Text schreibt man nach tagelangem Grübeln über das Tagwerk anderer Leute. Nicht etwa solches von Taxifahrern oder Tagelöhnern, Tackerproduzenten oder Tragetaschenherstellern. Für einen solchen Tagestext braucht es schon taktisch gut positionierte Leute die Tag täglich in den Medien herum geistern. Tagesmütter gehören genauso wenig dazu wie Teigtaschenverkäufer oder Takelagenknüpfer dafür aber- tagein, tagaus- heiße Luft produzierende Politiker. Das ist nämlich so gesehen deren Tagesgeschäft. Tagelang zu debattieren, um den politischen Gegner Medienwirksam in die Feiertagsglocken zu treten. Tatam! Paukenschlag. Der Sigmar von den Roten, schießt Alltagsmäßig aus der Hüfte, gegen den gelben Guido und dazwischen steht die täglich kämpfende Angela und fleht darum mehrt taktgefühl an den Tag zu legen. "Lass uns doch alle Eintagsfreunde sein, das ist wie Eintagsfliegen. Beinahe... Ich meine...Auf jeden Fall eine kurzweilige Sache", sagts und verschwindet zum nächsten politischen Tagesausflug nach Tackatuckaland. Tolle Tage verbringen unsere politischen Eliten dieser Tage. Freuen sich über täglich steigende Steuereinnahmen und tatsächlich versuchen einige dieser Halbtagsseriösen Lobbykompagnons sofort, den längst über alle Berge davon gelaufenen potentiellen Wähler, mit tragisch inszenierten Schaukämpfen, um spürbare Steuererleichterungen , zurück zu gewinnen, um ihn an der Partei festzutackern bis zur nächsten Bundestagswahl oder gar länger. Eigentlich vergeht kein Tag sei er aus Mohn Dienst Mit, Donner, Sams, Sonne Bund, Land oder gar Frei an dem es keine Schaumschlägerei um derartages Alltagsgeschäft bei denen gibt die wir höchst selbst gewählt haben seien wir auch noch so betagt, von Sorgen geplagt oder einfach nur falsch veranlagt, die Richtagen auf die richtagen Positionen zu tragen. So stöhnen wir Tag für Tag über den Bundestag der Tag um Tag, Tag täglich... beinahe ohne Rast keinerlei Beschlüsse fasst.
Für weitere tagesaktuelle Meldungen blättern sie in irgendeiner Zeitung der letzten Tage wenn ihnen das nicht tagtal taktlos sinnlos oder tangenziell falsch erscheint.
Für weitere tagesaktuelle Meldungen blättern sie in irgendeiner Zeitung der letzten Tage wenn ihnen das nicht tagtal taktlos sinnlos oder tangenziell falsch erscheint.
Mittwoch, 3. November 2010
Text
Text, text, text
Text ist was ihr hier seht und Text ist was ihr hier nicht seht. Auf jeden Fall gibt es hier Text in groß und klein, fies und gemein, schwer und leicht die Seite ist Text-reich. Wenn man mich so zutextete würde ich längst die Konsequenzen gezogen haben. Würde mich an meine Textatur setzen und einen Antitext verfassen. Sowas textloses aber auch. Wie konnte ich mich dazu nur hinreißen lassen. Text zu produzieren, obwohl ich doch gar nichts zu texten hatte. Text hin Text her im Tex-Mex Texte schreiben ist nicht schwer, man braucht nur ein Textiergerät und schon textets sich von ganz allein. Textilien bestehen übrigens eher selten aus Text, dafür ist die allzu laxe Textstruktur von Texten verantwortlich. Textilien aus Text gehen oftmals beim waschen verloren. Und da wundert man sich wenn die anderen Klamotten total vertextet wurden. Vertext noch mal! Textieren wir lieber über was anderes, etwas wichtiges. Am besten über etwas textraordinäres, textklusives aber auf jeden Fall textastisches. Texas liegt nicht auf Texel soviel ist klar. Aber wusstet ihr auch das Texaco weder was mit Text noch mit Tacco zu tun hat? Ne ganz fiese Geschichte will ich meinen. Stattdessen machen die Rabauken in Öl, diese Lümmel. Aber die anderen, die von der Insel die, die sind noch viel schlimmer als die. Versenken ihre textragroße Ölplattform im Golf von Texico und legen textrem schädliche Öltexteppische. Das ist doch schon fast textremistisch. Vertext und zugenäht! Text lass nach du bist umzingelt, von Punkten und Ausrufezeichen. Ach da war noch was dieser Textage. Texen, Geister und Dämonen, Kobolde textraterrestische schleimige Lebensformen und Klaus auf den Straßen der Republik.
"Süßes sonst gibt s eins mit dem Damphammer auf den Kopf", gebrüllt getan. Körperverletzung, Sachbeschädigung, Ruhestörung "Buhuuu! Buhuuu!" in getexteter Form zu lesen in getexteten Zeitungen druckfrisch vertextet von textgeilen Redakteuren und Textjournalisten, am Morgen danach. Eierwerfer, Klopapiermissbraucher, Vor-anderer-Leuts-Türen-Kacker, alles gebündelt in einer trinkfreudigen Nacht, in der über- und untergewichtige Kinder zu gleichen Teilen mit auswendiggelernten Texten die Straßen und Häuser unsicher machen um mit ihren Händen Textielbeutel voller texotischer aber vor allem abgelaufener Schokolade zu raffen. Da wo sie leer ausgehen, machen sie sich auf die oben genannten Arten frech. Mancher wickelt die böse Überraschung gar in Zeitungspapier und zündelt dann daran. Gottlob wurde niemand ernsthaft verletzt, die Texter der Republik hätten sich sonst die Finger wund getippt.
Nun genug mit dem wirren getexte, muss ja auch mal enden.
Text it easy
bis die Tage
Textiesi
Text ist was ihr hier seht und Text ist was ihr hier nicht seht. Auf jeden Fall gibt es hier Text in groß und klein, fies und gemein, schwer und leicht die Seite ist Text-reich. Wenn man mich so zutextete würde ich längst die Konsequenzen gezogen haben. Würde mich an meine Textatur setzen und einen Antitext verfassen. Sowas textloses aber auch. Wie konnte ich mich dazu nur hinreißen lassen. Text zu produzieren, obwohl ich doch gar nichts zu texten hatte. Text hin Text her im Tex-Mex Texte schreiben ist nicht schwer, man braucht nur ein Textiergerät und schon textets sich von ganz allein. Textilien bestehen übrigens eher selten aus Text, dafür ist die allzu laxe Textstruktur von Texten verantwortlich. Textilien aus Text gehen oftmals beim waschen verloren. Und da wundert man sich wenn die anderen Klamotten total vertextet wurden. Vertext noch mal! Textieren wir lieber über was anderes, etwas wichtiges. Am besten über etwas textraordinäres, textklusives aber auf jeden Fall textastisches. Texas liegt nicht auf Texel soviel ist klar. Aber wusstet ihr auch das Texaco weder was mit Text noch mit Tacco zu tun hat? Ne ganz fiese Geschichte will ich meinen. Stattdessen machen die Rabauken in Öl, diese Lümmel. Aber die anderen, die von der Insel die, die sind noch viel schlimmer als die. Versenken ihre textragroße Ölplattform im Golf von Texico und legen textrem schädliche Öltexteppische. Das ist doch schon fast textremistisch. Vertext und zugenäht! Text lass nach du bist umzingelt, von Punkten und Ausrufezeichen. Ach da war noch was dieser Textage. Texen, Geister und Dämonen, Kobolde textraterrestische schleimige Lebensformen und Klaus auf den Straßen der Republik.
"Süßes sonst gibt s eins mit dem Damphammer auf den Kopf", gebrüllt getan. Körperverletzung, Sachbeschädigung, Ruhestörung "Buhuuu! Buhuuu!" in getexteter Form zu lesen in getexteten Zeitungen druckfrisch vertextet von textgeilen Redakteuren und Textjournalisten, am Morgen danach. Eierwerfer, Klopapiermissbraucher, Vor-anderer-Leuts-Türen-Kacker, alles gebündelt in einer trinkfreudigen Nacht, in der über- und untergewichtige Kinder zu gleichen Teilen mit auswendiggelernten Texten die Straßen und Häuser unsicher machen um mit ihren Händen Textielbeutel voller texotischer aber vor allem abgelaufener Schokolade zu raffen. Da wo sie leer ausgehen, machen sie sich auf die oben genannten Arten frech. Mancher wickelt die böse Überraschung gar in Zeitungspapier und zündelt dann daran. Gottlob wurde niemand ernsthaft verletzt, die Texter der Republik hätten sich sonst die Finger wund getippt.
Nun genug mit dem wirren getexte, muss ja auch mal enden.
Text it easy
bis die Tage
Textiesi
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