Mittwoch, 27. Februar 2008

Heute bereits an irgend einer verfluchten Supermarktkasse gestanden???!

Ich schätze jeder kennt das Problem. Man will nur schnell in den Supermarkt eine Kleinigkeit kaufen, hat auch nicht so besonders viel Zeit nun ja mehr als 5 Minuten sollte der Aufenthalt eben nicht dauern . Man findet auch recht schnell was man so braucht schiebt sich vorbei an Müttrern mit quängelnden Kindern, vorbei anmöchtegern coolen Jugendlichen die so unauffällig wie möglich, genau unter ner überwachungskamera, versuchen Dinge in den Tiefen ihrer extrem schlabberigen Gangstahosen verschwinden zu lassen, vorbei an alten Frauen und Männern mit akuter Sehschwäche und vorbei an vorbei schlendernden Alkoholikern die auch nur eben ne neue Pulle kaufen wollen um den Alkoholspiegel nicht unter 2,2 pro mille sinken zu lassen.
Soweit noch kein Problem doch wenn man das geschaft hat beginnt der eigentliche Ärger. Man stellt sich in eine X-beliebige Warteschlange, im Normalfall die, die einem amehesten zusagt das sie offensichtlich die kürzeste ist. So da steht man dann nun 4 oder 5 Leute vor einem und wartet . Und wartet, wenn dann nach mehreren Minuten immer noch keine BEwegung in der Schlange zu erkennen ist schaut man rein interessehalber über die Schulter des Vordermanns um den Grund des Kassenstaus zu erspähen. Am häufigsten wird man wohl auf alte Leute aufmerksam die mit aller Gewalt versuchen jeden noch so großen Betrag, selbst wenn es über die 100 Euromarke geht, mit ihrem gesammelten Kleingeld zu bezahlen. Dazu wird dann Mühsam mit gebrechliceh n HJänden eine Geldbörse hervor gezogen die prall gefüllt ist mit Münzgeld, und nciht irgendein Münzgeld, NEIN! das wäre ja nicht lustig genug, nein nein nein, nicht etwas 2 oder zumindest 1Eurostücke NEIN!! nicht mal 50 Centstücke NEIN VERDAMMT! Alles was in den folgenden Minuten aus der Geldörse Geschüttelt wird hat grundsätzlich nie einen höheren Wert als 20 Cent. Das der oder demjenigen dabei fast die ebenfalls zahlreich vorhandenen 50 Euroscheine aus der Geldbörse fallen ist da nur nebensache, denn selbst wenn einer dieser Scheine heraus fallen würde und die KAssiererin oder der Kassierer danach greifen würde so wäre die Kacke am dampfen, von hysterischem geschrei über "damals hätte es solche unverschämtheiten nicht gegeben" bis "Geben sie mir sofort den Geldschein wieder!" würde man allerhand zu hören bekommen und anschließen amüsiert oder eher nicht amüsiert feststellen dass der 50 Euroschein der das Bezahlverfahren enorm abgekürzt hätte zurück in die Brieftasche wandert und sich Kassierer oder KAssiererin wieder dem zählen von Bergen mit 5 10 und 20 Centmünzen widmen.

Am zweithäufigsten wird man wohl auf eine ganz andere Spezies von Kunde treffen. Die Spezies die ich meine haben genau wie man selbst nur eine Kleinigkeit, der Gegenwert betträgt nich mehr als 3 Euro, dennoch braucht diese Art von Kunde zunächst 5 Minuten um festzustellen,dass sein Kleingeld dafür nicht reicht, weitere 5 Minuten um zu überlegen ob er den 50 Euroschein auf den Tisch legen soll oder nicht um sich dann nach weiteren 5 Minuten dafür zu entscheiden mti der Geldkarte zu bezahlen! HAllo gehts noch?! "Das mancht 1Euro 29 Cent bitte." -"Ja in Ordnung moment(5Minuten später) hmm kein Kleingeld (5 Minuten später) hmm nur 50 Euro dabei*nuschel*( 5 Minuten später) ähm ich möchte gerne mit Geldkarte bezahlen!"

Was an dritter Stelle folgt weiß ich nicht, wahrscheinlich die, die mehr gekauft haben als sie bezahlen können und dann rot anlaufen und nicht mehr wissen was sie tun sollen, schließlich zum Glück auf die Idee kommen einige Waren wieder zurück zu legen. Na ja egal ob alte Oma, alter Opa, Geldkartenzahler oder Gar nicht Bezahler sie alle halten an der Kasse enorm auf, wenn dann die KAssiererin noch fragen muss "Die Äpfel sind nciht im System drin was kosten die denn?" darauf irgendwas unverständliches ins Ladenmikrofon brüllt "*grschl* Herr Wagner bitte die 42042 b an Kasse233i ! *grschl*" um schließlich 10 Minuten zu warten bis ein untersetzter Vollidiot auftaucht um zu sagen, dass die Äpfel im Sonderangebot sind und deshalb 1,99 pro Kilo kosten, ja wenn das noch dazu kommt hat es mal gut und gerne eine halbe Stunde gedauert bis man den Ort des Schreckens wieder verlassen kann.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Die ewige Warterei auf den Studienplatz

Das ewige warten stinkt!
Viel mehr muss man eigentlich gar nicht sagen zu diesem Thema. Da ich jedoch derzeit genau in dieser Wartephase bin und meine nahe Zukunft so ungewiss ist wie in etwa die Konsistenz eines ungekühlten Johgurts, der sein Haltbarkeitsdatum um wenige Monate überschritten hat, muss ich einfach etwas ausführlicher berichten, über das ewige Warten auf eine Studienplatzzusage.
Nun eigentlich fängt alles ganz harmlos an. Sobald man sich überwunden hat seinen Antrag auf einen Studienplatz zu stellen, alle benötigten Unterlagen zusammen klamüsert und letzten Endes alles in einen großen Umschlag gesteckt hat, den man auch ganz flux wegschickt beginnt diese unangenehme Zeit. Was zunächst noch nicht weiter schlimm ist. Denn bekannter maßen sind die Leute die die Anträge bearbeiten schließlich auch nur Menschen.Man sagt sich dann : " Ja das dauert eben noch ein paar Wochen, ein bisschen Gedult muss man schon haben, bestimmt noch zwei oder drei Wochen". Nach vier Wochen ist das Gefühl schon etwas anders, man wird zusehends unruhig. Im Internet wird herum geklickt auf alle möglichen Seiten, unter google wird nach möglichen Terminen für die versendung der Zu- und Absagen gesucht. Aber alles was man findet sind dutzenden Foren für Erstsemester oder Studieninteressierte in denen genau die Frage steht auf die man eine Antwort sucht, nämlich "Wann kommen denn nun die Zu oder Absagen?" Enttäuschender Weise sind die Antworten die in diesen Foren stehen zu 90 % so hilfreich wie ein Salzwasserspender in der Sahara. Anstatt auf eine ganz normale Frage normal zu antworten ,liest man sowas wie :" Don t panic" oder "Jedes mal das selbe, herrje" oder "Bald" oder auch "Um fünf vor Spät". Zu allem überfluss werden solche Antworten von Leuten verfasst, die Studienbewerbern helfen sollen möglichst unkompliziert Fragen stellen zu können um darauf eine unkomplizierte aber klare Antwort zu bekommen. Die Rede ist von bereits Studierenden, die sich im Auftrag der Hochschulen ,sozusagen ehrenamtlich, um solche belange kümmern oder wohl eher kümmern sollen.
Um nicht weiter abzuschweifen und es kurz zu machen. Nachdem man also im Internet auch keine Hilfe gefunden hat und einem 10000 Mal gesagt wird:" Erkundigt euch bloß nicht beim Studierendensekretariat!", steht man dann da und weiß genauso wenig wie vorher.
Es vergehen noch einige Wochen und langsam wird man wirklich ungeduldig. Fragen wie "Hoffentlich ist mein Antrag überhaupt angekommen" oder " Hab ich überhaupt eine Briefmarke auf den Umschlag geklebt?" rücken in den Vordergrund. Während sich das kommende Semester langsam aber sicher nähert, kaut man jeden Tage aufs neue auf seinen Fußnägeln rum und stürmt sobald der Postman kommt vor die Tür um zu sehen ob die erlösende Nachricht, neben Rechnungen, Werbungen und anderem unnützen Zeug, vielleicht doch noch den Weg in den Briefkasten findet. Oft wird man enttäuscht, sehr oft.
Aber dann irgendwann, ja irgendwann, wenn man schon fast nicht mehr daran glaubt, kommt die Erlösung. Ein Brief oder mehrere von den gewünschten Universitäten flattern in den Briefkasten. Wie eine heilige Reliquie wird der Brief aus dem Briefkasten genommen und behutsam ins Haus getragen....
Nachdem man voller Ungedult und ohne Rücksicht auf Verluste den Recyclingpapierumschlag aufgerissen hat, entfaltet man hektisch das Stück Papier...Es vergehen wenige Sekunden...es vergehen wenige Sekunden...es vergehen wenige Sekunden während die Mundwinkel verzweifelt versuchen die Kinnregion genauer zu erforschen. Sehr geehrter Herr ... nach Abschluss des Tralala konnte ihnen im Studiengang Trullala ...kein Studienplatz zugewiesen werden. Auf der nächsten Seite folgt eine Aufstellung der vergebenen Studienplätze mit Angabe der Durchschnittsnote die den letzten freien Studienplatz belegt hat astronomische Zahlen wie : 1,6...1,9....2,1.....1,3 stehen da und daneben meine Durchschnittsnote eine traurige 3,0 .
Aufmunternder Weise wird mir auf dem darauf folgenden Blatt mitgeteilt, dass ich am Nachrückverfahren teilnehmen kann. Hurra! Ich bin auf Platz 234 der Warteliste bei insgesamt 50 oder 100 zu vergebenden Studienplätzen, da lacht das Herz!...

So könnte es laufen aber es geht mit Sicherheit auch anders.

Nachdem man voller Ungedult und ohne Rücksicht auf Verluste den Recyclingpapierumschlag aufgerissen hat, entfaltet man ungestüm das Stück Papier...Es vergehen wenige Sekunden...es vergehen wenige Sekunden...es vergehen wenige Sekunden während die Mundwinkel verzweifelt versuchen die oberen Wangenknochen zu erreichen. "Sehr geehrter Herr... nach dem Abschluss des Tritratullala konnte ihnen im Studiengang PiffPaffPuff den sonst niemand studieren möchte weil es keine Zukunftsaussichten dafür gibt, ein Studienplatz zugewiesen werden.".... HURRA! GESCHAFFT!
Voller Vorfreude und durch die abfallende Anspannung beflügelt, macht man Luftsprünge , möchte jeden Umarmen der einem über den Weg läuft, ruft Freunde und Bekannte an, verwählt sich und erzählt wild fremden Menschen von seinem Glück. Kurzum das Warten hat sich gelohnt.


Und dennoch es ist sowas von bitter in vollkommener Ungewissheit warten zu müssen.
Ich warte übrigens immernoch...

Bis die Tage

Biesi

uneeeeeendlich viel Freizeit

Ja nun sitze ich hier,mein Freiwilliges Soziales Jahr ist vorbei, die Karnevalszeit sowieso und habe unmengen von Freizeit. Das allein wäre ja noch gar kein Problem, wenn man weiß ,dass man irgendwas sinnvolles zu tun hat. Und ja genau das ist der Hacken an der Sache. Ich bin einfach im moment voll überfordert mit der Freizeit die ich habe. In den letzten 11 Monaten hatte ich nur kümmerliche 20 Urlaubstage aber jetzt warte ich noch mindestens zwei Monate darauf, dass was passiert. Ich weiß natürlich,dass einige noch schlimmer dran sind als ich und vorraussichtlich erst im nächsten Oktober ihre Ausbildung fortsetzen werden aber dennoch ist es frustrierend für mich zu erkennen,dass ich in manch einem Moment einfach nicht die geringste Ahnung habe was ich machen soll. Dann sitze ich so auf meinem Bett ähnlich wie jetzt und mache den Internetexplorer auf und wieder zu, oder ich surfe im Internet und klicke einfach von einer auf die nächste Seite, bis ich schließlich 10000 Popups auf dem Bildschirm habe und diese dann in sorgfälltiger kleinstarbeit einzeln wieder schließe. Man mag mich für verrückt halten aber es ist wirklich erschreckend.
Zum Glück gibt es ja dieses wunderschöne Blog in dem ich meine Zeit vertreiben kann und außerdem und das ist auch gut so habe ich ausreichend ZEit meine erste Ganzschrift, eine Geschichte über 266 Seiten zu korrigieren ;-)
Wenn ihr auch langeweile habt schreibt doch einfach ein paar Kommentare hier rein es sieht sonst immer so aus als wäre nie jemand auf dieser Seite gewesen.

Bis die Tage

Biesi