Alles neu macht der Mai, aber was machte der März? Wir werden es gleich wissen.
1. März: Sidney: Über 5000 Menschen versammeln sich nackt vor dem Sydney Opera House um Teil einer Nacktaufnahme des Künstlers Spencer Tunik zu werden. Sinn? Angeblich sollte ein Zeichen für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben in der Gesellschaft gesetzt werden, denn nackt sehen die nun wirklich nicht anders aus als andere Menschen.
2. März Während in Uganda bei einem Erdrutsch mindestens 80 Menschen sterben, kippt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Bundesdatenspeicherung und pulverisiert damit eines der zentralen Monumente gegen ein unbewachtes Leben, errichtet vom paranoiden Ex-Innenminister und passionierten Rennrollstuhlfahrer Wolle Schäuble.
3. März: Es flimmert seit mehreren Jahren immer wieder über die Bildschirme, dennoch sei an diesen 3. März auf ein Bombenattentat aus dem Irak hingewiesen bei dem mindesten 30 Menschen sterben und 60 weitere verletzt werden.
4. März: In Düsseldorf werden die Mitglieder der sogenannten Sauerlandgruppe zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie wurden schuldig befunden, gemeinsam Mord und Totschlag im Namen islamistischer Ideologien geplant zu haben. Die Frage ist, ob diese Menschen in fünf Jahren wenn sie wieder frei sein werden anders denken....man wird sehen.
6. März: Bei einem Volksreferendum auf Island stimmen 93,2 % der Bürger gegen das sogenannte Icesave-Gesetz, das Schuldenrückzahlungen in Höhe von 98 Milliarden Euro an die Niederlande und Großbritannien regeln sollte. Die Bevölkerung Islands stimmt somit gegen eine Zahlung von Schulden die nur durch die Bankenpleite auf 'Island ausgelöst wurde.
7. März: In Nigeria können Christen und Muslime einfach nicht miteinander Leben und lassen deshalb lieber die Fäuste Sprechen. 500 Menschen sterben. Armutszeugnis für zwei Weltreligionen die den Frieden predigen.
8.März: In der Türkei behbt die Erde mit einer Stärke von 6.0, 57 Menschen sterben.
9. März: Der offensichtlich an Demenz erkrankte Kim Jong Il lässt ein Kontingent von Mittelstreckenraketen aufstellen und verkündet die Fortführung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms´. Seit Kims Neujahrsansprache sind aber da auch immerhin schon 2 Monate und 4 Tage vergangen, da kann man schon mal das ein oder andere vergessen. Fail!
10-20. März akute Ereignislosigkeit: start der Paraolympics in Vancouver, Australien gewinnt die Feldhockeyweltmeisterschaften, In Guinea wird ein neues Parlament gewählt und. bei Zusammenstößen von Nomanden und Milizen im Sudan sterben 13 Menschen, fragt sich wieso die nicht einfach aneinander vorbei fahren können....
20.März: Papst Benedikt nimmt, nach ewigem Zögern -in einem Hirtenbrief- Stellung, zu den bereits in 2009 bekannt gewordenen Kindes-Missbrauchsfällen der katholischen Kirche in Deutschland. Viel mehr als ein "Ich finde das nicht gut" lässt sich aus den verklausulierten Zeilen nicht heraus lesen. Nicht ganz das, was viele Menschen vom Oberhaupt ihrer Kirche erwartet hatten, die Austrittwelle zumindest setzt sich auch in 2010 fort.
21. März: Deutschland wird bei den Paraolympics in Vancouver mit 13 Goldmedaillen erfolgreichste Nation, das verhindert aber trotzdem nicht das der unaussprechliche isländische Vulkan Eyjafjallajökull ausbricht und damit den Flugverkehr in ganz Europa in den nächsten Tagen stark beeinträchtigt.
Unabhängig von der Vulkanasche läuft Zersenay Tadese die Marathondistanz in Lissabon in 58 Minuten und 23 Sekunden, keiner war bisher je schneller auf dieser Strecke.
24. März: Das Bundesverfassungsgericht zwingt die Gasversorger in Deutschland den Gaspreis nicht ausschließlich nach dem Ölpreis zu erheben. Billiger wirds dadurch in der Folge trotzdem nicht... toll
25. März: An einem ereignisarmen Tag wird in Tadschikistan der Senat gewählt.
26. März der 25 März war in Nordkorea offensichtlich zu langweilig, deshalb sinkt einen Tag später ein südkoreanisches Kriegsschiff, dabei sterben 46 Menschen. Es dauert nicht sehr lange, bis man den schrecklichen Kim und seine Gasköpfe für diesem Zwischenfall verantwortlich macht.
27. März: Zwischen 20:30 und 21:30 gehen in 125 Ländern der Welt die Lichter aus. Es ist Earth Hour, ein Zeichen für den Klimaschutz. Im Nachhinein so sinnvoll wie der World-Jump-Day, der die Erde einige Kilometer von der Sonne weg katapultieren sollte, trotzdem haben viele Leute mitgemacht, daher muss man das Wohl als gelungenes Spektakel bezeichnen... man könnte zumindest.
28. März: Erst jetzt wird bekannt, dass eine Rebellengruppe aus Uganda im Dezember des letzten Jahres über 300 Menschen in der Republik Kongo ermordet und weitere 250 Menschen verschleppt hat. Bei solchen Nachrichten muss man sich wohl nachhaltig Sorgen, um das Wesen des Menschen machen, oder zumindest um die Zustände von menschlichem Respekt vor dem Leben Anderer in Teilen dieser Welt.
So etwas grenzt an Barbarei...
29. März: Moskaus Metro wird von zwei Terroranschlägen getroffen 40 Menschen sterben.
30. März: Mit dem Teilchenbeschleuniger LHC gelingt der Forschungseinrichtung CERN in der Schweiz zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte die Simulation eines "winzigen Urknalls". Die Auswertungen der Daten werden sich noch Monate und Jahre hinziehen. Es ist aber immerhin nicht das von Kritikern befürchtete Schwarze Loch entstanden, zumindest nicht im engeren Sinne, denn Geld hat das ganze Projekt seit dem Start eine Menge verschluckt, Ob sich der ganze Aufwand im Endeffekt gelohnt hat muss sich erst noch zeigen.
31. März: Fast einen Monat nachdem man Haiti die Schulden erlassen hat, kann man sich bei den Vereinten Nationen dazu durchringen finanzielle Hilfen in Höhe von 7,4 Milliarden Euro bereit zu stellen. Immerhin etwas nach 4 Wochen harter Verhandlung... Es ist müßig auf die Summen hinzuweisen die die HRE den deutschen Staat bisher gekostet hat... aber... Haiti ist eben keine von der Insolvenz bedrohte Bank, sondern nur ein armes von einer Naturgewalt heimgesuchtes Land in dem durch ausbrechende Epedemien und anarchieähnliche Zustände täglich Menschen sterben, andernfalls hätte man aber wahrscheinlich auch jedes zerstörte Haus in Port au Prince aus purem Gold wieder aufbauen können, und würde bald von der Wirtschaftsgroßmacht Haiti reden...
C est ca,
Kein besonders schöner Monat der März dieses Jahr, mal sehen was der April gebracht hat,
aber dazu mehr beim nächsten Mal
Sonntag, 19. Dezember 2010
Freitag, 17. Dezember 2010
Jahresrückblick Teil 3 Februar
Nach dem ereignisreichen Januar des Jahres 2010, folgte ein relativ ereignisarmer Karnevalsmonat Februar der wieder einmal nur 28 Tage hatte.
2. Februar: In Stuttgart beginnen die Bauarbeiten zun Bahnprojekt Stuttgart 21, erst Monate später formiert sich heftiger Widerstand gegen den Umbau des Bahnhofes.
4. Februar: Ein anonymer Kunstsammler hat offenbar zu viel Geld und ersteigert in London die Skulptur "L`homme qui marche" des Bildhauers Alberto Giacometti für umgerechnet 74 Millionen Euro. Die Skulptur ist damit das teuerste je versteigerte Kunstobjekt der Welt. Wahnsinn...
6. Februar: Auf einer gemeinsamen Konferenz wird dem Erdbeben gebeutelten Haiti die gesammte Schuldelast genommen, aufbauen kann man davon zwar nichts, Menschen helfen auch nicht, aber vormals geliehenes Geld muss jetzt immerhin nicht mehr zurück gezahlt werden, was gibt es wichtigeres in einer solchen Notlage? Richtig! Schnelle humanitäre Hilfe aber darüber wird zunächst noch einige Tage beraten ehe etwas passiert...Das Geld regiert eben die Welt.... schade drum
8. Februar: Bei einem Lawinenabgang in der Nähe von Kabul wird ein Abschnitt der Salangstraße auf einer Strecke von 3,5 km verschüttet mindestens 166 Menschen kommen dabei ums Leben, Lawinen in den heimischen Alpen sind dagegen wohl ein Furz im Wind.
9. Februar: Das Arbeitslosengeld II wird für Verfassungswidrig erklärt, die Bundesregierung muss die Berechnungsgrundlage für Langzeitarbeitslose und deren Kinder transparenter und nachvollziehbarer machen. Vorweggenommen :der Harz 4 Satz wird sich um 5 Euro verändern, Kinder bekommen ein sogenanntes "Bildungspaket", das im Dezémber jedoch nicht durch den Bundesrat kommt und daher neu diskutiert werden muss.
10. Februar: Stefan Mappus wird neuer Ministerpräsident von Baden Württemberg, damals ahnt noch niemand welch folgenschweren Imageschaden er einige Monate später erleiden wird, Der des Englischen nicht mächtige, aber auf "Jeder Deutsche muss Englisch sprechen können", pochende Günther Öttinger wird derweil europäischer Kommissar für Energie, "Sis is ä väry puur dessischön"
11. Februar: Der verrückte Islamistenclown und Staatenlenker Mahmud Ahmadinedschad, erklärt zu Ehren des 31. Jahrestages der Islamischen Revolution den Iran zum Atomstaat, nur weil er tags zuvor angeblich mit der Anreicherung von Uran begonnen hat. Was ein Pfeifenkopf....
12. Februar: Die Olympischen Winterspiele in Vancouver beginnen
13. Februar: Massenweise friedlich protestierende Menschen, hindern rechtsgerichtete Vollgasidioten sich in Dresden zu einer Goßkundgebung zum Gedenken an das Bombardement der Stadt im zweiten Weltkrieg zu versammeln und diesen Tag für ihre rechtsextreme Propaganda zu missbrauchen. Ein deutliches Zeichen gegen alle Nazis,. Respekt!
18. Februar: Barack Obama trifft sich in Washington mit dem Dalei Lama. China is not amused. Amerika stört sich daran nicht, der Rest der Welt auch nicht.
Das Verlagshaus Brockhaus verkauft die Memoiren des Giacamo Casanova an den französischen Kultusminister Mitterand, Verkaufspreis 7,2 Millionen Euro und damit teuerstes je verkauftes Schriftstück.
19. Februar: In Marokko stürzt das Minarett einer Moschee ein, vierzig Menschen sterben.
21. Februar: Beflügelt von fehlgeleiteten Mahmud aus dem Iran künndigt nun auch Teilzeitdiktator Hugo Chavez ein Atomprogramm für Venezuela an. Das ist jedoch so unspektakulär, dass danach nie wieder davon berichtet wird.
24. Februar: Nachdem sie mit ein paar Umdrehungen zu viel Alkohol am Steuer eine rote Ampel überfahren hatte und von der Polizei aufgegriffen wurde, erklärt Margot Käßmann ihren Rücktritt vom Vorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland. Scheiße gebaut, Größe gezeigt, Konsequenzen gezogen und Sympathien gewonnen. So geht das,
26. Februar: Der Bundestag stimmt für eine Verlängerung des Afghanistaneinsatzes und verteidigt damit weiter die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands am Hindukusch.
28. Februar: Der Orkan Xynthia fegt über Europa und sorgt in Spanien, Frankreich und Deutschland für Chaos. Es entsteht erheblicher Sachschaden, außerdem kommen dabei in Deutschland mehr Menschen um, als bei jedem je durch islamistische Terroristen verübten Anschlag auf deutschem Boden, Sieben. Es wird gemunktelt: In einem nie veröffentlichten Interview verdächtige der Wettermoderator Jörg Kachelmann die USA und die EU, das Wetter zu instrumentalisieren und die heftigen Auswirkungen als Akt des islamischen Terrors verkaufen zu wollen. Einige Wochen später muss sich Kachelmann mit einem dringenden Vegewaltigungsvorwuf auseinandersetzen und wird verhaftet.
Zwischendrin wird in weiten Teilen Deutschlands wieder viel zu viel getrunken, es wird sich verkleidet und sinnvoll mit Süßigkeiten geworfen. Dann ist der Karneval 2010 auch schon wieder Geschichte und der Februar auch.
2. Februar: In Stuttgart beginnen die Bauarbeiten zun Bahnprojekt Stuttgart 21, erst Monate später formiert sich heftiger Widerstand gegen den Umbau des Bahnhofes.
4. Februar: Ein anonymer Kunstsammler hat offenbar zu viel Geld und ersteigert in London die Skulptur "L`homme qui marche" des Bildhauers Alberto Giacometti für umgerechnet 74 Millionen Euro. Die Skulptur ist damit das teuerste je versteigerte Kunstobjekt der Welt. Wahnsinn...
6. Februar: Auf einer gemeinsamen Konferenz wird dem Erdbeben gebeutelten Haiti die gesammte Schuldelast genommen, aufbauen kann man davon zwar nichts, Menschen helfen auch nicht, aber vormals geliehenes Geld muss jetzt immerhin nicht mehr zurück gezahlt werden, was gibt es wichtigeres in einer solchen Notlage? Richtig! Schnelle humanitäre Hilfe aber darüber wird zunächst noch einige Tage beraten ehe etwas passiert...Das Geld regiert eben die Welt.... schade drum
8. Februar: Bei einem Lawinenabgang in der Nähe von Kabul wird ein Abschnitt der Salangstraße auf einer Strecke von 3,5 km verschüttet mindestens 166 Menschen kommen dabei ums Leben, Lawinen in den heimischen Alpen sind dagegen wohl ein Furz im Wind.
9. Februar: Das Arbeitslosengeld II wird für Verfassungswidrig erklärt, die Bundesregierung muss die Berechnungsgrundlage für Langzeitarbeitslose und deren Kinder transparenter und nachvollziehbarer machen. Vorweggenommen :der Harz 4 Satz wird sich um 5 Euro verändern, Kinder bekommen ein sogenanntes "Bildungspaket", das im Dezémber jedoch nicht durch den Bundesrat kommt und daher neu diskutiert werden muss.
10. Februar: Stefan Mappus wird neuer Ministerpräsident von Baden Württemberg, damals ahnt noch niemand welch folgenschweren Imageschaden er einige Monate später erleiden wird, Der des Englischen nicht mächtige, aber auf "Jeder Deutsche muss Englisch sprechen können", pochende Günther Öttinger wird derweil europäischer Kommissar für Energie, "Sis is ä väry puur dessischön"
11. Februar: Der verrückte Islamistenclown und Staatenlenker Mahmud Ahmadinedschad, erklärt zu Ehren des 31. Jahrestages der Islamischen Revolution den Iran zum Atomstaat, nur weil er tags zuvor angeblich mit der Anreicherung von Uran begonnen hat. Was ein Pfeifenkopf....
12. Februar: Die Olympischen Winterspiele in Vancouver beginnen
13. Februar: Massenweise friedlich protestierende Menschen, hindern rechtsgerichtete Vollgasidioten sich in Dresden zu einer Goßkundgebung zum Gedenken an das Bombardement der Stadt im zweiten Weltkrieg zu versammeln und diesen Tag für ihre rechtsextreme Propaganda zu missbrauchen. Ein deutliches Zeichen gegen alle Nazis,. Respekt!
18. Februar: Barack Obama trifft sich in Washington mit dem Dalei Lama. China is not amused. Amerika stört sich daran nicht, der Rest der Welt auch nicht.
Das Verlagshaus Brockhaus verkauft die Memoiren des Giacamo Casanova an den französischen Kultusminister Mitterand, Verkaufspreis 7,2 Millionen Euro und damit teuerstes je verkauftes Schriftstück.
19. Februar: In Marokko stürzt das Minarett einer Moschee ein, vierzig Menschen sterben.
21. Februar: Beflügelt von fehlgeleiteten Mahmud aus dem Iran künndigt nun auch Teilzeitdiktator Hugo Chavez ein Atomprogramm für Venezuela an. Das ist jedoch so unspektakulär, dass danach nie wieder davon berichtet wird.
24. Februar: Nachdem sie mit ein paar Umdrehungen zu viel Alkohol am Steuer eine rote Ampel überfahren hatte und von der Polizei aufgegriffen wurde, erklärt Margot Käßmann ihren Rücktritt vom Vorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland. Scheiße gebaut, Größe gezeigt, Konsequenzen gezogen und Sympathien gewonnen. So geht das,
26. Februar: Der Bundestag stimmt für eine Verlängerung des Afghanistaneinsatzes und verteidigt damit weiter die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands am Hindukusch.
28. Februar: Der Orkan Xynthia fegt über Europa und sorgt in Spanien, Frankreich und Deutschland für Chaos. Es entsteht erheblicher Sachschaden, außerdem kommen dabei in Deutschland mehr Menschen um, als bei jedem je durch islamistische Terroristen verübten Anschlag auf deutschem Boden, Sieben. Es wird gemunktelt: In einem nie veröffentlichten Interview verdächtige der Wettermoderator Jörg Kachelmann die USA und die EU, das Wetter zu instrumentalisieren und die heftigen Auswirkungen als Akt des islamischen Terrors verkaufen zu wollen. Einige Wochen später muss sich Kachelmann mit einem dringenden Vegewaltigungsvorwuf auseinandersetzen und wird verhaftet.
Zwischendrin wird in weiten Teilen Deutschlands wieder viel zu viel getrunken, es wird sich verkleidet und sinnvoll mit Süßigkeiten geworfen. Dann ist der Karneval 2010 auch schon wieder Geschichte und der Februar auch.
Dienstag, 7. Dezember 2010
Biesi's Alltag Jahresrückblick Teil 2 Januar 2010
Lange ist er bereits vergangen und bald schon steht sein Nachfolger vor der Tür, dennoch brachte der Januar 2010 einige bedeutende Ereignisse hervor. Eine kleine Auswahl daraus folgt jetzt:
-1. Januar 2010 Neujahr, die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland kurieren ihren Silvesterkater aus und verpennen dabei vollkommen die Ernennung des Ruhrgebiets zu Europas "Kulturhauptstadt" 2010. Zwar ist das Ruhrgebiet gemeinhin keine Stadt aber dafür muss es sich den Titel auch noch mit Pécs und Istanbul teilen.
Desweiteren geht die Neujahrsansprache Kim Jong Il's in Nordkorea in der allgemeinen Alkoholgehemmten Neujahrsstimmung unter. Dabei sind die Aussagen des Verrückten Kommunisten aus dem kleinen Land auf der koreanischen Halbinsel mindestens ebenbürtig mit den legendären Geschichten des Baron von Münchhausen. Zwar fliegt Kim nicht mit einer Kanonenkugel rüber nach Südkorea, dafür verspricht er aber eine Verbesserung der Beziehung zu den USA, eine Friedenssicherung für Korea und nicht zuletzt die Abschaffung der Atomwaffen von eben jener. Und das alles obwohl Nordkorea seit Jahren an der Bombe bastelt. Sehr glaubwürdig nicht wahr? Aber Lügen haben eben kurze Beine und besonders groß ist der Nordkoreanische Diktator nun wirklich nicht.
-4. Januar: Medienwirksam eröffnet Dubai den Burdsch Kalifa. Der Wolkenkratzer ist mit, offiziell gemessenen, 828 Metern das höchste Gebäude der Welt und ist damit mehr als doppelt so hoch wie Deutschlands höchstes Bauwerk, der Berliner Fernsehturm (368m)
5. Januar: Bei einem Erdrutsch in einem Kohlebergwerk in China werden 27 Menschen getötet am gleichen Tag Sterben in zwei chinesischen Stahlwerken bei Unfällen 15 Menschen
6. Januar Bei einem Brand in einem chinesischen Kohlebergwerk sterben 18 Menschen
7.Januar: Die europäische Kommission vergibt Aufträge zur Errichtung der europäischen Satellitennavigation Galileo. Milliarden Steuergelder fließen in ein Satellitensystem, dass nicht viel besser ist als bisher bestehende Systeme.
-8.Januar: Auf dem gefährlichen Landweg zum Afrikacup in Angola wird die Nationalmannschaft Togos mit Maschinengewehren beschossen. Drei Menschen werden getötet, Togo sagt den Afrikacup ab.
-9.Januar: In einem Kohlebergwerk in China werde bei einem Brand 12 Menschen getötet. Spätestens jetzt ist klar, die Feuerschutzbestimmungen im Reich der Mitte sind unzureichend.
-12. Januar: In der Nacht wird Haiti vom schwersten Erdbeben Süd- und Mittelamerikas der Neuzeit getroffen. Das Beben hat eine Stärke von 7,0 und sorgt für verheerende Schäden. Geschätzte 300000 Menschen verlieren ihr Leben mehr als eine Millionen werden obdachlos. Nachdem die deutsche Regierung bereits ausgiebige Milliardengeschenke an Hoteliers verteilt und weitere zig Milliarden Euro in die Hypo Real Estate geblasen hat, reicht es für das kleine komplett verwüstete Land nur für eine paar Millionen Euro Soforthilfe, man muss eben seine Prioritäten setzen.
-15. Januar: Längste ringförmige Sonnenfinsternis für mehr als 1000 Jahre über Afrika und Asien
-18. Januar Mehmet Ali Agca, der Papstattentäter von 1981 wird aus der Haft entlassen.
-20. Januar: Hamasführer Mahamud al Mabhuh wird durch eine Gruppe Mossadagenten ermordet, die Tatverdächtigen benutzten gefälschte europäische Reisepässe und werden zur Fahndung durch Interpol ausgeschrieben
-22. Januar: Die Rampensau der deutschen Politik, Oskar Lafontain, legt sein Bundestagsmandat nieder und zieht sich zurück ins Saarland. Der Politiker musste sich aufgrund einer Krebserkrankung operieren lassen.
-27. Januar: Kim Jong Il hat offensichtlich vergessen, was er in seiner Neujahrsansprache gesagt hat, auf jeden Fall liefern sich Nord- und Südkorea im Gelben Meer mehrere Feuergefechte.
-29. Januar: Der weltweit größte Autohersteller ruft vier Millionen Autos zurück, vereinzelt konnte es vorkommen, dass sich das Gaspedal verklemmte. Alle Unfälle die daraufhin auf diesen möglichen Defekt zurück geführt werden, können später jedoch, als reine Fehler der Autofahrer entlarvt werden, dennoch leidet das Image der Marke
-31 Januar Ägypten gewinnt den Afrikacup im Fußball mit 1:0 gegen Ghana; Frankreich gewinnt mit 25:21 gegen Kroatien die Handball Europameisterschaft.
-1. Januar 2010 Neujahr, die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland kurieren ihren Silvesterkater aus und verpennen dabei vollkommen die Ernennung des Ruhrgebiets zu Europas "Kulturhauptstadt" 2010. Zwar ist das Ruhrgebiet gemeinhin keine Stadt aber dafür muss es sich den Titel auch noch mit Pécs und Istanbul teilen.
Desweiteren geht die Neujahrsansprache Kim Jong Il's in Nordkorea in der allgemeinen Alkoholgehemmten Neujahrsstimmung unter. Dabei sind die Aussagen des Verrückten Kommunisten aus dem kleinen Land auf der koreanischen Halbinsel mindestens ebenbürtig mit den legendären Geschichten des Baron von Münchhausen. Zwar fliegt Kim nicht mit einer Kanonenkugel rüber nach Südkorea, dafür verspricht er aber eine Verbesserung der Beziehung zu den USA, eine Friedenssicherung für Korea und nicht zuletzt die Abschaffung der Atomwaffen von eben jener. Und das alles obwohl Nordkorea seit Jahren an der Bombe bastelt. Sehr glaubwürdig nicht wahr? Aber Lügen haben eben kurze Beine und besonders groß ist der Nordkoreanische Diktator nun wirklich nicht.
-4. Januar: Medienwirksam eröffnet Dubai den Burdsch Kalifa. Der Wolkenkratzer ist mit, offiziell gemessenen, 828 Metern das höchste Gebäude der Welt und ist damit mehr als doppelt so hoch wie Deutschlands höchstes Bauwerk, der Berliner Fernsehturm (368m)
5. Januar: Bei einem Erdrutsch in einem Kohlebergwerk in China werden 27 Menschen getötet am gleichen Tag Sterben in zwei chinesischen Stahlwerken bei Unfällen 15 Menschen
6. Januar Bei einem Brand in einem chinesischen Kohlebergwerk sterben 18 Menschen
7.Januar: Die europäische Kommission vergibt Aufträge zur Errichtung der europäischen Satellitennavigation Galileo. Milliarden Steuergelder fließen in ein Satellitensystem, dass nicht viel besser ist als bisher bestehende Systeme.
-8.Januar: Auf dem gefährlichen Landweg zum Afrikacup in Angola wird die Nationalmannschaft Togos mit Maschinengewehren beschossen. Drei Menschen werden getötet, Togo sagt den Afrikacup ab.
-9.Januar: In einem Kohlebergwerk in China werde bei einem Brand 12 Menschen getötet. Spätestens jetzt ist klar, die Feuerschutzbestimmungen im Reich der Mitte sind unzureichend.
-12. Januar: In der Nacht wird Haiti vom schwersten Erdbeben Süd- und Mittelamerikas der Neuzeit getroffen. Das Beben hat eine Stärke von 7,0 und sorgt für verheerende Schäden. Geschätzte 300000 Menschen verlieren ihr Leben mehr als eine Millionen werden obdachlos. Nachdem die deutsche Regierung bereits ausgiebige Milliardengeschenke an Hoteliers verteilt und weitere zig Milliarden Euro in die Hypo Real Estate geblasen hat, reicht es für das kleine komplett verwüstete Land nur für eine paar Millionen Euro Soforthilfe, man muss eben seine Prioritäten setzen.
-15. Januar: Längste ringförmige Sonnenfinsternis für mehr als 1000 Jahre über Afrika und Asien
-18. Januar Mehmet Ali Agca, der Papstattentäter von 1981 wird aus der Haft entlassen.
-20. Januar: Hamasführer Mahamud al Mabhuh wird durch eine Gruppe Mossadagenten ermordet, die Tatverdächtigen benutzten gefälschte europäische Reisepässe und werden zur Fahndung durch Interpol ausgeschrieben
-22. Januar: Die Rampensau der deutschen Politik, Oskar Lafontain, legt sein Bundestagsmandat nieder und zieht sich zurück ins Saarland. Der Politiker musste sich aufgrund einer Krebserkrankung operieren lassen.
-27. Januar: Kim Jong Il hat offensichtlich vergessen, was er in seiner Neujahrsansprache gesagt hat, auf jeden Fall liefern sich Nord- und Südkorea im Gelben Meer mehrere Feuergefechte.
-29. Januar: Der weltweit größte Autohersteller ruft vier Millionen Autos zurück, vereinzelt konnte es vorkommen, dass sich das Gaspedal verklemmte. Alle Unfälle die daraufhin auf diesen möglichen Defekt zurück geführt werden, können später jedoch, als reine Fehler der Autofahrer entlarvt werden, dennoch leidet das Image der Marke
-31 Januar Ägypten gewinnt den Afrikacup im Fußball mit 1:0 gegen Ghana; Frankreich gewinnt mit 25:21 gegen Kroatien die Handball Europameisterschaft.
Biesi's Alltag Jahresrückblick in vielen Teilen. Teil 1
Es ist wieder die Zeit der Jahresrückblicke. Über alle Sendeanstallten rollen die großen Rückschauen zu bewegenden Ereignissen, besonderen Momenten und außergewöhnlichen Menschen des Jahres 2010. Dem kann sich auch dieses Blog natürlich nicht entziehen, wird dies jedoch etwas anders angehen. Ganz im Gegensatz zum Fernsehen, sind hier nicht die Menschen des Jahres, Blondinen mit Silikonmöpsen oder neorechte Greise Buchautoren und auch nicht schwule Politiker oder neureiche Spielshow-Millionäre. Hier wird selbstredend nicht auf US-Depechen geschaut und auch zu den demokratieuntergrabenden Gewalteskapaden der Stuttgarter Polizei ist eigentlich fast alles gesagt. Hier wird in den kommenden Tagen, wirklich Wichtigem und wirklich wichtigen Menschen ein Platz an der Sonne gewährt, der Rest findet ja schon im ´Hartz IV TV seine Beweihräuscherung. Freuen sie sich also auf die Biesis großen Jahresrückblick
Bis dahin
bis die Tage
Bis dahin
bis die Tage
Donnerstag, 25. November 2010
Politik oder Hysterik
Man kann in diesen Tagen machen was man will, man kommt einfach nicht darum herum, ständig daran erinnert zu werden wie gefährdet wir doch sind. Täglich wächst die akute Terrorgefahr, möglicherweise könnte im nächsten Augenblick, neben mir im Zug, die Tasche meines bärtigen Sitznachbarn in die Luft fliegen oder der Gürtel eines grimmig dreinschauenden Weihnachtsmarktstandverkäufers könnte von jetzt auf gleich in einer gewaltigen Explosion aufgehen um Mord und Entsetzen zu verbreiten. Natürlich kann das alles geschehen, es hätte auch in den letzten Jahren immer wieder passieren können aber wieso muss man ausgerechnet jetzt, jeden Tag, jede freie Minute daran erinnert werden, dass man Gefahr läuft, Opfer eines Terroranschlags zu werden, ausgeführt von ein paar unterbelichteten Fanatisten, die weniger Hirn haben, als Filzläuse am Sack? Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist mir verdammt noch mal egal, was diese Dschihadclowns alles vorhaben. Ich will einfach meine Ruhe. Die Polizei in diesem Land ist auf solcherlei Dinge vorbereitet. Warum müssen die Medien und die Politik jetzt dafür sorgen, dass diese bekloppt naiven Armleuchter, die vom Koran genauso wenig verstehen wie von dem Wort Vergebung, auch noch eine große öffentliche Bühne bekommen? Nur um im Nachhinein, wenn wirklich irgendwo einer dieser fanatischen Vollgasidioten in die Luft geflogen ist, sagen zu können: " Sehen Sie! Wir haben doch gesagt es herrscht erhöhte Terrorgefahr."? Klasse Sache. Wie wärs wenn ihr die Bevölkerung unbehelligt von eurem gepflegt hysterischen Auftreten lasst, so wie die letzten Jahre auch? Ich möchte nicht bei jedem Weihnachtsmarkt- oder Kaufhausbesuch daran erinnert werden, dass unter den 1000en unbescholltenen Besuchern, die in Weihnachtsstimmung schwelgen, ein potentiell bekloppter Muselmane stecken könnte. Selbst wenn ich das wüsste, was sollte ich dagegen denn bitte tun? Welchen Mehrnutzen bringt es mir zu wissen, dass ich mehr bedroht bin, als die letzten Tage, Wochen, Monate, Jahre? Soll ich lieber zu Hause bleiben? Ganz sicher, ich lass mir ganz bestimmt die Stimmung auf Weihnachten von euch und euren herbeiphantasierten langhaarigen Bombenlegern vermiesen, soweit kommt es noch.
Überlegt euch was Anderes,macht zum Beispiel endlich eine ordentliche Innenpolitik oder verteidigt deutsche Interessen ausnahmsweise nicht am Hindukusch, sondern an den Börsen dieser Welt, gegen die Bazillen des Finanzsystems, gegen die Spekulanten, dann müsst ihr euch auch keine Sorgen darum machen, dass ein paar falsch gepolte Gasköpfe vielleicht auf die Idee kommen könnten, irgendwas, irgendwo, irgendwann einmal in die Luft zu sprengen.
Überlegt euch was Anderes,macht zum Beispiel endlich eine ordentliche Innenpolitik oder verteidigt deutsche Interessen ausnahmsweise nicht am Hindukusch, sondern an den Börsen dieser Welt, gegen die Bazillen des Finanzsystems, gegen die Spekulanten, dann müsst ihr euch auch keine Sorgen darum machen, dass ein paar falsch gepolte Gasköpfe vielleicht auf die Idee kommen könnten, irgendwas, irgendwo, irgendwann einmal in die Luft zu sprengen.
Sonntag, 21. November 2010
Ganz oder gar nicht
Es gibt Momente im Leben, da weiß man einfach nicht mehr wo man hin will, Phasen in denen man nicht mehr genau sagen kann wo der Weg ist und sich deshalb fragt, wo geht es denn jetzt eigentlich hin, das Leben? Augenblicke in denen frühere Ziele im Nebel verschwinden. Es ist nicht ganz ungewöhnlich, dass diese nicht unbedingt positiven Erfahrungen in eine Zeit wie diese fallen, schwindet doch von Tag zu Tag die Wärme, das Licht und die Farbe in der Welt, depressionsförderliche Stimmung macht sich unweigerlich breit und Arm in Arm mit ihr gehen die Gedanken nach dem weiteren Weg, dem Sinn und Unsinn, dem ausbrechen Wollen und die Erkenntnis, dass man dafür doch viel zu träge oder wenigstens zu mutlos ist. Zu mutlos, eine Idee, einen Gedanken, vielleicht einen aufkeimenden Traum fest mit beiden Händen zu greifen und es einfach zu versuchen, statt sich weiter mit dem unliebsamen Dickicht auf dem vorgegebenen Weg herum zu schlagen. Das Problem ist einfach die Unsicherheit, die ein solches Wagnis mit sich brächte. Kann man es verantworten den Pfad zu verlassen, etwas komplett Verrücktes zu tun, nur um später- dann wenn es längst zu spät ist- zu bemerken, dass man sich heillos im gnadenlosen Wirrwarr des Lebens verhäddert hat und unter die Räder der kapitalistischen Weltmaschinerie kommt. Was wenn es wirklich so kommt? Was wenn ein radikaler Schnitt im Leben zum lebenslangen Ruin führt? Was wenn man plötzlich ganz allein da steht`? Was wenn man fällt und nicht von allein wieder auf die Beine kommt? Was wenn man alte Träume wegwirft für kurzfristige Träumereien?Was wenn...ja was?
Es gibt keinen allgemeingültigen Rat den man in einer solchen Situation erteilen könnte. Es gibt keine Bücher in denen man nachlesen könnte, was der beste Weg wäre. Es gibt keine Berater, die man befragen könnte. Kurz, man ist in solchen Momenten auf sich ganz allein gestellt und das ist gut so, denn auf diese Weise kann man die Bürde nicht auf Andere abwälzen. Jeder hat sein eigenes Kreuz zu tragen, bei den wichtigen Entscheidungen im Leben gibt es nur einen auf den man hören kann und das ist man ganz allein. Und wenn man der Angst, der Unsicherheit, der Nichtüberzeugung erliegt die einem Plan, vorübergehenden oder bleibenden Traum, entgegen stehen, dann ist das eben so. Es ist weder ein Hals noch ein Beinbruch, es ist einfach nur die fehlende Entschlossenheit und das fehlende Vertrauen andere Wege im Leben zu bestreiten. Manchmal sind es natürlich auch die äußeren Umstände, vielleicht sogar ziemlich häufig, die einen anderen Weg scheinbar unmöglich machen aber ganz sicher ist man immer erst wenn man dennoch versucht einen Weg zu finden und damit voll auf die Schnauze fliegt. Bei dieserleih Sachen gilt im Allgemeinen das Prinzip "Ganz oder gar nicht", denn mit halber Kraft ist noch nie jemand Meister geworden.
Nun ja, beenden wir diese eher tristen Worte des endenden Sonntages und hoffen, dass wir mit dem Weg den wir gehen und dem Kreuz das wir tragen, auf ewig zufrieden sein können, ohne eines Tages zurück zu blicken und sagen zu müssen, "Hätte ich doch" oder "Wär ich doch" denn es gibt nichts bittereres, als vertanen Chancen hinterher zu trauern, die man unwiederbringlich verpasst hat.
In diesem Sinne,
finden sie die richtigen Pfade
bis die Tage
Es gibt keinen allgemeingültigen Rat den man in einer solchen Situation erteilen könnte. Es gibt keine Bücher in denen man nachlesen könnte, was der beste Weg wäre. Es gibt keine Berater, die man befragen könnte. Kurz, man ist in solchen Momenten auf sich ganz allein gestellt und das ist gut so, denn auf diese Weise kann man die Bürde nicht auf Andere abwälzen. Jeder hat sein eigenes Kreuz zu tragen, bei den wichtigen Entscheidungen im Leben gibt es nur einen auf den man hören kann und das ist man ganz allein. Und wenn man der Angst, der Unsicherheit, der Nichtüberzeugung erliegt die einem Plan, vorübergehenden oder bleibenden Traum, entgegen stehen, dann ist das eben so. Es ist weder ein Hals noch ein Beinbruch, es ist einfach nur die fehlende Entschlossenheit und das fehlende Vertrauen andere Wege im Leben zu bestreiten. Manchmal sind es natürlich auch die äußeren Umstände, vielleicht sogar ziemlich häufig, die einen anderen Weg scheinbar unmöglich machen aber ganz sicher ist man immer erst wenn man dennoch versucht einen Weg zu finden und damit voll auf die Schnauze fliegt. Bei dieserleih Sachen gilt im Allgemeinen das Prinzip "Ganz oder gar nicht", denn mit halber Kraft ist noch nie jemand Meister geworden.
Nun ja, beenden wir diese eher tristen Worte des endenden Sonntages und hoffen, dass wir mit dem Weg den wir gehen und dem Kreuz das wir tragen, auf ewig zufrieden sein können, ohne eines Tages zurück zu blicken und sagen zu müssen, "Hätte ich doch" oder "Wär ich doch" denn es gibt nichts bittereres, als vertanen Chancen hinterher zu trauern, die man unwiederbringlich verpasst hat.
In diesem Sinne,
finden sie die richtigen Pfade
bis die Tage
Donnerstag, 18. November 2010
Süden, Sonne, Sonnenbrand
Der Winter kommt, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ein Blick nach draußen genügt, um zu erkennen, dass es jetzt endgültig der kalten tristen Jahreszeit entgegen geht. Wer wünscht sich da nicht weit weg, gen Süden, in die Sonne, die Wärme, die Unbeschwertheit über nichts nachdenken zu müssen, als ausreichend Sonnencreme?
Natürlich sind solche Wünsche leichtfertig ausgesprochen, bei der Umsetzung fangen die Schwierigkeiten schon an und wenn man es letzlich doch geschafft hat dem Alltag und der Novemberdepression zu entfliehen, ist das immer noch keine Garantie dafür, dass es einem in der Ferne besser ergeht, als zu Haus im tristen Grau. Die Probleme sind vielfälltig und beginnen meist tausende Kilometer bevor man ankommt. Verspätete Flugzeuge, unerwartet gefundene Paketbomben, bärtige Bombenleger auf dem Bahnsteig, Polizeigroßeinsätze wegen achtlos herum stehender Gepäckstücke, wegen Intimpiercings ausgelöster Nacktscanneralarm. Kommt man irgendwann doch aus dem eigenen Land raus ist es mindestens genauso schwer in das andere hinein zu kommen aber nicht etwas wegen hohe Sicherheitskontrollen sondern eher wegen fehlender oder streikender Taxi, Bus oder Eisenbahnfahrer. Findet man mit einer Portion Glück doch ein freies Taxi, kämpft man die nächste halbe Stunde mit der Todesangst hat man doch ausgerechnet einen dieser Bleifußfahrern erwischt, für die rote Ampeln genauso kein Hinderniss sind wie über die Straße eilende Fußgänger ausscherende Lastwagen oder aus dem nichts auftauchende Fahrradfahrer. Hat man einen guten Schutzengel kommt man mit einem lebenslangen Trauma tatsächlich am angestrebten Ziel an, hofft auf ein ruhiges Zimmer mit Meerblick und ein paar Stunden Schlaf nach all den Strapazen und wird sogleich wieder enttäuscht. Der Blick aus dem Fenster bringt nur die Aussicht auf eine graue Steinwand eines weiteren Hotels, die sich mit dem Novembergrau der Heimat vergleichen lässt, dahinter kann man das Meer erahnen. Vermutlich könnte man es sogar hören, wäre da nicht diese viel befahrene Straße um die Ecke und die Schaar an hupenden Idioten, die die Ruhe vollends zerstören. Nachdem man erschöpft doch einige Stunden geschlafen hat und durch den Juckreiz, den die zahlreichen Bettwanzen ausgelöst haben, wieder wach geworden ist, verdirbt man sich den Magen am Samonellen verdorbenen Buffett des nahen Restaurants, geht dennoch zum Strand tritt in die Glasscherbe einer kaputten Bierflasche, verblutet danach beinahe, genießt dennoch drei Stunden die Sonne und das Meeresrauschen, so dass der Koch im Hotel einem nach der Wiederankunft sofort zu den übrigen Hummern in den Topf werfen möchte, wird auf dem Weg zurück zum Hotel mehrmals beinahe von geisteskranken Taxifahrern überfahren und wünscht sich ganz fürchterlich schnell zurück in den Alltag, das Grau und die Novemberdepression ,
wenn ihr mir nicht glaubt probiert es selbst aus und berichtet mir davon
bis dahin
bis die Tage
Natürlich sind solche Wünsche leichtfertig ausgesprochen, bei der Umsetzung fangen die Schwierigkeiten schon an und wenn man es letzlich doch geschafft hat dem Alltag und der Novemberdepression zu entfliehen, ist das immer noch keine Garantie dafür, dass es einem in der Ferne besser ergeht, als zu Haus im tristen Grau. Die Probleme sind vielfälltig und beginnen meist tausende Kilometer bevor man ankommt. Verspätete Flugzeuge, unerwartet gefundene Paketbomben, bärtige Bombenleger auf dem Bahnsteig, Polizeigroßeinsätze wegen achtlos herum stehender Gepäckstücke, wegen Intimpiercings ausgelöster Nacktscanneralarm. Kommt man irgendwann doch aus dem eigenen Land raus ist es mindestens genauso schwer in das andere hinein zu kommen aber nicht etwas wegen hohe Sicherheitskontrollen sondern eher wegen fehlender oder streikender Taxi, Bus oder Eisenbahnfahrer. Findet man mit einer Portion Glück doch ein freies Taxi, kämpft man die nächste halbe Stunde mit der Todesangst hat man doch ausgerechnet einen dieser Bleifußfahrern erwischt, für die rote Ampeln genauso kein Hinderniss sind wie über die Straße eilende Fußgänger ausscherende Lastwagen oder aus dem nichts auftauchende Fahrradfahrer. Hat man einen guten Schutzengel kommt man mit einem lebenslangen Trauma tatsächlich am angestrebten Ziel an, hofft auf ein ruhiges Zimmer mit Meerblick und ein paar Stunden Schlaf nach all den Strapazen und wird sogleich wieder enttäuscht. Der Blick aus dem Fenster bringt nur die Aussicht auf eine graue Steinwand eines weiteren Hotels, die sich mit dem Novembergrau der Heimat vergleichen lässt, dahinter kann man das Meer erahnen. Vermutlich könnte man es sogar hören, wäre da nicht diese viel befahrene Straße um die Ecke und die Schaar an hupenden Idioten, die die Ruhe vollends zerstören. Nachdem man erschöpft doch einige Stunden geschlafen hat und durch den Juckreiz, den die zahlreichen Bettwanzen ausgelöst haben, wieder wach geworden ist, verdirbt man sich den Magen am Samonellen verdorbenen Buffett des nahen Restaurants, geht dennoch zum Strand tritt in die Glasscherbe einer kaputten Bierflasche, verblutet danach beinahe, genießt dennoch drei Stunden die Sonne und das Meeresrauschen, so dass der Koch im Hotel einem nach der Wiederankunft sofort zu den übrigen Hummern in den Topf werfen möchte, wird auf dem Weg zurück zum Hotel mehrmals beinahe von geisteskranken Taxifahrern überfahren und wünscht sich ganz fürchterlich schnell zurück in den Alltag, das Grau und die Novemberdepression ,
wenn ihr mir nicht glaubt probiert es selbst aus und berichtet mir davon
bis dahin
bis die Tage
Dienstag, 16. November 2010
Wenn man nichts zu sagen hat...
...einfach mal was schreiben.
Haben Sie sich schon mal gefragt: Wieso sie eigentlich arbeiten gehen?
Um zu leben, zu sparen, etwas aufzubauen werden sie jetzt möglicherweise antworten. Aber tun sie das wirklich? Oder anders gefragt: Wohin wandert ihr schwer verdientes Geld denn eigentlich hauptsächlich?
Wenn sie eine Frau sind mögen sie jetzt sagen: "Schuhe"
als Mann "Prostituierte" oder "sinnloser TV und Hightechquatsch" aber damit sind wir noch immer nicht bei dem Punkt den ich eigentlich meine. Fragen Sie sich nie wieso man ihren Lohn angibt in Brutto und Netto?
Welchen Sinn macht es denn eigentlich, aufzulisten, wieviel Geld sie denn eigentlich bekommen hätten wenn...
Das ist doch deprimierend. Herzlichen Glückwunsch sie verdienen ab heute 1500 Euro Brutto im Monat nach Abzug von allen Staats und Gesundheitsabgaben bleiben ihnen leider nur 1000 Euro übrig. Sie sehen also von einem Teil dessen wofür sie arbeiten nie irgendwann einmal einen Cent!
Herzlichen Glückwunsch wir heben ihren Stundenlohn an, auf 8,00 Euro, bundesweiter Mindestlohn, brutto... Netto arbeiten sie weiterhin für 5 Mark 20 aber das ist ja erst mal nebensächlich. Hauptsache sie haben auf dem Papier mehr Geld. Wieso freuen sie sich denn gar nicht? Sie haben faktisch mehr Geld, das sie in den Staat investieren und in das Gesundheitssystem das sie höchstens alle drei Jahre einmal in Anspruch nehmen, weil sie die Praxis und Medikamentengebühr für so etwas nebensächliches wie Lebensmittel oder Heizkosten sparen müssen. Ich bin mir sicher sie tun das dennoch sehr gern, weil sie wissen, das ihr Geld gut angelegt ist bei den Krankenkassen, die davon Scharen halbkranker Vollzeitsenioren mit überteuerten Pharmaprodukten finanzieren, denen, aufgrund der vielen Zeit, die ihnen zur Verfügung steht, ständig in sich hinein horchen und genau bemerken wenn der Popel in der Nase seine goldgelbe Farbe leicht verändert, um dann angemessenerweise, mindestens, drei Mal die Woche zum Arzt zu rennen, für den aktuellen Rundumcheck oder dem voll abgerechneten Arzt-Patienten-Plausch über das Wetter.
Mensch! Nun gucken sie nicht so, sie tun Tag für Tag gutes für dieses Land. Sie sorgen dafür, dass die die genug haben noch mehr bekommen und finanzieren nebenbei die, die nichts haben, sie helfen dabei die Straßen des Landes, die ganze Infrastruktur auf annehmbarem Niveau zu halten, damit sie mit ihrem teuer versicherten Auto, obwohl sie nie einen Unfall gebaut haben, angenehm darüber rollen können. Und wohin rollen sie? Na zur Arbeit natürlich! Wieso schauen sie also immer noch so? Sie zahlen für die Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit zu ihrem Arbeitsplatz, ist doch wunderbar. Außerdem finanzieren sie -Schulden, die Leute machen die sie nicht mögen, die sie nie gewählt haben und die sie niemals wählen werden. Sie finanzieren die Verteidigung der wirtschaftlichen Interessen unseres Landes am Hindukusch, Polizeieinsätze gegen den Protest gegen Atomkraft, gegen Ausbeutung von Arbeitskräften, gegen zu hohe Steuern, gegen was weiß ich nicht alles. Sie finanzieren das System, das sie dazu zwingt große Stücke ihres Gehaltes abzugeben, ohne etwas dagegen tun zu können, damit sich dieses System aufrechterhalten kann, um sich in geeignetem Maße gegen ihre kümmerlichen Proteste verteidigen zu können.
Sie arbeiten für Deutschland, für die Wirtschaft, für die Pharmaindustrie, für die oberen 10000, für die öffentliche Verwaltung, für die Krankenkassen, für all jene die etwas von ihrem Gehalt bekommen, Monat für Monat, Jahr für Jahr und sie können sich nicht dagegen wehren. Sie können sich nur damit trösten, dass sie auf dem Papier mehr verdienen, als sie in der Praxis jemals in der Hand halten oder auf ihrem Konto vorfinden werden.
bis die Tage
Haben Sie sich schon mal gefragt: Wieso sie eigentlich arbeiten gehen?
Um zu leben, zu sparen, etwas aufzubauen werden sie jetzt möglicherweise antworten. Aber tun sie das wirklich? Oder anders gefragt: Wohin wandert ihr schwer verdientes Geld denn eigentlich hauptsächlich?
Wenn sie eine Frau sind mögen sie jetzt sagen: "Schuhe"
als Mann "Prostituierte" oder "sinnloser TV und Hightechquatsch" aber damit sind wir noch immer nicht bei dem Punkt den ich eigentlich meine. Fragen Sie sich nie wieso man ihren Lohn angibt in Brutto und Netto?
Welchen Sinn macht es denn eigentlich, aufzulisten, wieviel Geld sie denn eigentlich bekommen hätten wenn...
Das ist doch deprimierend. Herzlichen Glückwunsch sie verdienen ab heute 1500 Euro Brutto im Monat nach Abzug von allen Staats und Gesundheitsabgaben bleiben ihnen leider nur 1000 Euro übrig. Sie sehen also von einem Teil dessen wofür sie arbeiten nie irgendwann einmal einen Cent!
Herzlichen Glückwunsch wir heben ihren Stundenlohn an, auf 8,00 Euro, bundesweiter Mindestlohn, brutto... Netto arbeiten sie weiterhin für 5 Mark 20 aber das ist ja erst mal nebensächlich. Hauptsache sie haben auf dem Papier mehr Geld. Wieso freuen sie sich denn gar nicht? Sie haben faktisch mehr Geld, das sie in den Staat investieren und in das Gesundheitssystem das sie höchstens alle drei Jahre einmal in Anspruch nehmen, weil sie die Praxis und Medikamentengebühr für so etwas nebensächliches wie Lebensmittel oder Heizkosten sparen müssen. Ich bin mir sicher sie tun das dennoch sehr gern, weil sie wissen, das ihr Geld gut angelegt ist bei den Krankenkassen, die davon Scharen halbkranker Vollzeitsenioren mit überteuerten Pharmaprodukten finanzieren, denen, aufgrund der vielen Zeit, die ihnen zur Verfügung steht, ständig in sich hinein horchen und genau bemerken wenn der Popel in der Nase seine goldgelbe Farbe leicht verändert, um dann angemessenerweise, mindestens, drei Mal die Woche zum Arzt zu rennen, für den aktuellen Rundumcheck oder dem voll abgerechneten Arzt-Patienten-Plausch über das Wetter.
Mensch! Nun gucken sie nicht so, sie tun Tag für Tag gutes für dieses Land. Sie sorgen dafür, dass die die genug haben noch mehr bekommen und finanzieren nebenbei die, die nichts haben, sie helfen dabei die Straßen des Landes, die ganze Infrastruktur auf annehmbarem Niveau zu halten, damit sie mit ihrem teuer versicherten Auto, obwohl sie nie einen Unfall gebaut haben, angenehm darüber rollen können. Und wohin rollen sie? Na zur Arbeit natürlich! Wieso schauen sie also immer noch so? Sie zahlen für die Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit zu ihrem Arbeitsplatz, ist doch wunderbar. Außerdem finanzieren sie -Schulden, die Leute machen die sie nicht mögen, die sie nie gewählt haben und die sie niemals wählen werden. Sie finanzieren die Verteidigung der wirtschaftlichen Interessen unseres Landes am Hindukusch, Polizeieinsätze gegen den Protest gegen Atomkraft, gegen Ausbeutung von Arbeitskräften, gegen zu hohe Steuern, gegen was weiß ich nicht alles. Sie finanzieren das System, das sie dazu zwingt große Stücke ihres Gehaltes abzugeben, ohne etwas dagegen tun zu können, damit sich dieses System aufrechterhalten kann, um sich in geeignetem Maße gegen ihre kümmerlichen Proteste verteidigen zu können.
Sie arbeiten für Deutschland, für die Wirtschaft, für die Pharmaindustrie, für die oberen 10000, für die öffentliche Verwaltung, für die Krankenkassen, für all jene die etwas von ihrem Gehalt bekommen, Monat für Monat, Jahr für Jahr und sie können sich nicht dagegen wehren. Sie können sich nur damit trösten, dass sie auf dem Papier mehr verdienen, als sie in der Praxis jemals in der Hand halten oder auf ihrem Konto vorfinden werden.
bis die Tage
Die kurze Hilfe für zwischendurch 2. Teil
Nahtlos soll's an dieser Stelle nun weitergehen...
10. Fällt dir in einem wichtigen Augenblick nichts Gutes ein?
Improvisiere!
11. Kannst du nicht improvisieren?
Versuch es!
12. Kennst du Leute die denken alles drehe sich nur um sie?
Erklär ihnen, dass die Welt eine Scheibe ist und Galilei ein Ketzer, bau einen Scheiterhaufen und drohe den Selbstherrlichen mit der heiligen Inquisition.
13. Triffst du hin und wieder intolerante Menschen?
Begegne ihnen mit Intoleranz. Oder intoleranter Toleranz. Oder toleranter Intoleranz oder intoleranter Intoleranz. Oder... Verhalte dich wie du willst...
14. Merkst du, dass dir jemand ans Bein pinkeln möchte?
Beschreibe ihm den Weg zur nächsten Toilette!
15. Geht es auf und ab in deinem Leben?
Zieh in eine Wohnung im Erdgeschoss, dann musst du nicht mehr so häufig Aufzug fahren.
16. Drückt der Schuh?
Kauf dir ein Paar das passt.
17. Musst du den Gürtel enger schnallen?
Frag dich zuerst wie das gehen soll!
18. Bekommst du zwilichtige Komplimente von Leuten die du nicht leiden kannst?
Nimm sie mit Humor und gebe eine schlagfertige Antwort.
19. Fehlen dir die schlagfertigen Antworten?
Denk dir welche aus und nutze die nächste Gelegenheit!
20. Hast du nichts mehr zu verlieren?
Überleg lieber noch mal ganz genau!
21. Steckst du in einer Sackgasse?
-1.Vertrau niemals wieder deinem Navigationsgerät!
-2. Wenn Gerade keine Abrissbirne in der Nähe steht, finde einen anderen Weg.
22. Glaubst du es geht einfach nicht weiter?
Es geht!
23. Bist du davon nicht überzeugt?
Jedem das seine...
24. Traust du deinen eigenen Stärken nicht?
Hör auf damit! Du weißt, was du auf dem Kasten hast!
25. Jo wir schaffen das?
Yes we can!
Bob der Baumeister feat. Barrack Obama oder andersrum.
Bis die Tage?
bis die Tage!
10. Fällt dir in einem wichtigen Augenblick nichts Gutes ein?
Improvisiere!
11. Kannst du nicht improvisieren?
Versuch es!
12. Kennst du Leute die denken alles drehe sich nur um sie?
Erklär ihnen, dass die Welt eine Scheibe ist und Galilei ein Ketzer, bau einen Scheiterhaufen und drohe den Selbstherrlichen mit der heiligen Inquisition.
13. Triffst du hin und wieder intolerante Menschen?
Begegne ihnen mit Intoleranz. Oder intoleranter Toleranz. Oder toleranter Intoleranz oder intoleranter Intoleranz. Oder... Verhalte dich wie du willst...
14. Merkst du, dass dir jemand ans Bein pinkeln möchte?
Beschreibe ihm den Weg zur nächsten Toilette!
15. Geht es auf und ab in deinem Leben?
Zieh in eine Wohnung im Erdgeschoss, dann musst du nicht mehr so häufig Aufzug fahren.
16. Drückt der Schuh?
Kauf dir ein Paar das passt.
17. Musst du den Gürtel enger schnallen?
Frag dich zuerst wie das gehen soll!
18. Bekommst du zwilichtige Komplimente von Leuten die du nicht leiden kannst?
Nimm sie mit Humor und gebe eine schlagfertige Antwort.
19. Fehlen dir die schlagfertigen Antworten?
Denk dir welche aus und nutze die nächste Gelegenheit!
20. Hast du nichts mehr zu verlieren?
Überleg lieber noch mal ganz genau!
21. Steckst du in einer Sackgasse?
-1.Vertrau niemals wieder deinem Navigationsgerät!
-2. Wenn Gerade keine Abrissbirne in der Nähe steht, finde einen anderen Weg.
22. Glaubst du es geht einfach nicht weiter?
Es geht!
23. Bist du davon nicht überzeugt?
Jedem das seine...
24. Traust du deinen eigenen Stärken nicht?
Hör auf damit! Du weißt, was du auf dem Kasten hast!
25. Jo wir schaffen das?
Yes we can!
Bob der Baumeister feat. Barrack Obama oder andersrum.
Bis die Tage?
bis die Tage!
Montag, 15. November 2010
Die kurze Hilfe für zwischendurch. 1. Teil
Verdrissen, verdroschen, Verdrossenheit.
Fühlen Sie sich auch hin und wieder niedergeschlagen. Ist ihnen alles überdrüssig. Macht das leben keinen spaß? Dann lesen Sie jetzt weiter:
1.Sind sie verärgert, dass der Hund des Nachbarn schon wieder in ihren Garten gedrissen hat`? Dann scheißen sie doch zurück!
2.Sind sie erzürnt weil ihr Vorgesetzter ein talentfreier Idiot ist, der von Firmenmanagement in etwa so viel versteht wie ein Drosselbart von Rasierapparaten?
Denken sie sich ihren Teil und treten sie ihm in einem unbeobachteten Moment den Autospiegel ab, versenden sie einschlägige E-Mails in seinem NAmen an potentielle Kunden oder lachen sie ihn einfach aus... danach suchen sie sich einen anständigen Arbeitgeber.
3.Sind sie die Politik der Regierung leid?
Demonstrieren sie!
4.Sind sie enttäuscht von Bekannten, Verwandten und allen Anderen die da so um sie herum sind?
Ertragen sie es mit einem müden Lächeln auf den Lippen und glauben sie an das Gute im Menschen.
5.Haben sie es satt?
Hören sie auf zu essen! Drinken sie!
6.Brauchen sie Urlaub?
Nehmen sie sich was ihnen zusteht!
7.Fühlen sie sich verbraucht?
Finger weg von den Zigaretten!
8. Geht ihnen jemand permanent auf den Sack, sodass Sie es einfach nicht mehr aushalten?
Sagen sie ihm die Meinung, nehmen sie kein Blatt vor den Mund. Machen sie ihrem Ärger Luft! Geben Sie den Kotzbrocken in ihrem Leben zu verstehen, dass sie NERVEN!
9. Verabschiedet sich jemand von ihnen mit den Worten "Bis die Tage"... freuen Sie sich aufs nächste Mal!
oder tun sie zumindest so...
bis die Tage
Fühlen Sie sich auch hin und wieder niedergeschlagen. Ist ihnen alles überdrüssig. Macht das leben keinen spaß? Dann lesen Sie jetzt weiter:
1.Sind sie verärgert, dass der Hund des Nachbarn schon wieder in ihren Garten gedrissen hat`? Dann scheißen sie doch zurück!
2.Sind sie erzürnt weil ihr Vorgesetzter ein talentfreier Idiot ist, der von Firmenmanagement in etwa so viel versteht wie ein Drosselbart von Rasierapparaten?
Denken sie sich ihren Teil und treten sie ihm in einem unbeobachteten Moment den Autospiegel ab, versenden sie einschlägige E-Mails in seinem NAmen an potentielle Kunden oder lachen sie ihn einfach aus... danach suchen sie sich einen anständigen Arbeitgeber.
3.Sind sie die Politik der Regierung leid?
Demonstrieren sie!
4.Sind sie enttäuscht von Bekannten, Verwandten und allen Anderen die da so um sie herum sind?
Ertragen sie es mit einem müden Lächeln auf den Lippen und glauben sie an das Gute im Menschen.
5.Haben sie es satt?
Hören sie auf zu essen! Drinken sie!
6.Brauchen sie Urlaub?
Nehmen sie sich was ihnen zusteht!
7.Fühlen sie sich verbraucht?
Finger weg von den Zigaretten!
8. Geht ihnen jemand permanent auf den Sack, sodass Sie es einfach nicht mehr aushalten?
Sagen sie ihm die Meinung, nehmen sie kein Blatt vor den Mund. Machen sie ihrem Ärger Luft! Geben Sie den Kotzbrocken in ihrem Leben zu verstehen, dass sie NERVEN!
9. Verabschiedet sich jemand von ihnen mit den Worten "Bis die Tage"... freuen Sie sich aufs nächste Mal!
oder tun sie zumindest so...
bis die Tage
Donnerstag, 11. November 2010
Neues Gesicht
Morgen ist es soweit.
biesi's Alltag wird drei Jahre alt.
Aus diesem außergewöhnlichen Anlass habe ich es mir nicht nehmen lassen, der Seite einen neuen Anstrich zu verpassen wie ihr unschwer erkennen könnt.
Aber natürlich ist es eigentlich nicht das Aussehen dieses Blogs auf das es ankommt. Vielmehr geht es um die Inhalte und davon hat biesi's Alltag mittlerweile einige zu bieten. Aus der Langeweile einer zwei wöchigen Berufsunfähigkeit am 12 November 2007 geboren, bis zum heutigen Tag haben es insgesamt 77 mehr oder minder geniale Beiträge auf diese Seite geschafft. Bei den Besucherzahlen, laut Zähler immerhin über 600 Seitenaufrufe allein in diesem Jahr, kann man auch durchaus zufrieden sein, obwohl hier sicher noch viel Luft nach oben vorhanden ist.
Natürlich lief es in den letzten drei Jahren nicht immer glatt, einer aktiven Zeit folgte hin und wieder ein inaktives Loch, was den Lesern sicher nicht gefallen hat. Aber so ist das im Leben eben, manchmal fehlt einfach die nötige Zeit, vielleicht auch ab und zu der ein oder andere- durchaus kontroverse- Kommentar der einen trotz solcher Zeitnot dazu beflügelt wieder etwas zu schreiben.
Trotz aller Auszeiten in den letzten drei Jahren bedanke ich mich bei meinen treuen Lesern die stehts auf neue Beiträge gewartet haben und diesem Blog nicht die kalte Schulter gezeigt haben.
Danke
bis die Tage
biesi's Alltag wird drei Jahre alt.
Aus diesem außergewöhnlichen Anlass habe ich es mir nicht nehmen lassen, der Seite einen neuen Anstrich zu verpassen wie ihr unschwer erkennen könnt.
Aber natürlich ist es eigentlich nicht das Aussehen dieses Blogs auf das es ankommt. Vielmehr geht es um die Inhalte und davon hat biesi's Alltag mittlerweile einige zu bieten. Aus der Langeweile einer zwei wöchigen Berufsunfähigkeit am 12 November 2007 geboren, bis zum heutigen Tag haben es insgesamt 77 mehr oder minder geniale Beiträge auf diese Seite geschafft. Bei den Besucherzahlen, laut Zähler immerhin über 600 Seitenaufrufe allein in diesem Jahr, kann man auch durchaus zufrieden sein, obwohl hier sicher noch viel Luft nach oben vorhanden ist.
Natürlich lief es in den letzten drei Jahren nicht immer glatt, einer aktiven Zeit folgte hin und wieder ein inaktives Loch, was den Lesern sicher nicht gefallen hat. Aber so ist das im Leben eben, manchmal fehlt einfach die nötige Zeit, vielleicht auch ab und zu der ein oder andere- durchaus kontroverse- Kommentar der einen trotz solcher Zeitnot dazu beflügelt wieder etwas zu schreiben.
Trotz aller Auszeiten in den letzten drei Jahren bedanke ich mich bei meinen treuen Lesern die stehts auf neue Beiträge gewartet haben und diesem Blog nicht die kalte Schulter gezeigt haben.
Danke
bis die Tage
Mittwoch, 10. November 2010
Fünfte Jahreszeit reverse!
Endlich ist sie da! Die fünfte Jahreszeit! Nach 8 Monaten voller Tristesse ohne Karneval, die nur durch unzureichende Events und Zwischensüffeleien gefüllt wurden ist es endlich wieder soweit. Die Jecken kommen aus den Ecken und machen aus den deutschen Karnevalshochburgen Festungen des Frohsinns.
Es ist endlich, endlich, endlich wieder an der Zeit den ganzen spießbürgerlichen "Stock im Arsch" Antisympathisanten zu zeigen, dass das Leben aus mehr als nur aus Ernsthaftigkeit, Fleiss und Arbeit besteht.
Manch einer wird nie verstehen, wieso Menschen mitten im November, verkleidet auf die Straße gehen, um miteinander zu feiern. Diese Menschen sind jedoch solche, die zum Lachen in den Keller gehen, Tag für Tag darüber grübeln wie sie sich wohl am besten den Stock in den Hintern schieben um möglichst politisch korrekt zu wirken und ihren Frohsinn so gut weggesperrt haben, dass -selbst wenn sie wollten- sie nimmer mehr darauf zurück greifen können. Mit dieserart Leuten hat der Karneval von jeher zum Glück nichts zu tun gehabt. Es ist also auch müßig sich über solcherlei Hampelmänner auszulassen, die mit dem erhobenen Zeigefinger am Bordsteinrand stehen und drauf aufmerksam machen, dass der Geräuschpegel, um etliche Dezibel zu laut ist, oder dass man nicht an den sich gerade anbietenden Baum urinieren darf.
Der richtige Karnevalist lässt sich selbstverständlich durch so einen Unfug nicht beirren. Und so wird es auch morgen eine mords Gaudi geben in der wieder einmal der Frohsinn über den tierischen Ernst obsiegt.
Es ist endlich, endlich, endlich wieder an der Zeit den ganzen spießbürgerlichen "Stock im Arsch" Antisympathisanten zu zeigen, dass das Leben aus mehr als nur aus Ernsthaftigkeit, Fleiss und Arbeit besteht.
Manch einer wird nie verstehen, wieso Menschen mitten im November, verkleidet auf die Straße gehen, um miteinander zu feiern. Diese Menschen sind jedoch solche, die zum Lachen in den Keller gehen, Tag für Tag darüber grübeln wie sie sich wohl am besten den Stock in den Hintern schieben um möglichst politisch korrekt zu wirken und ihren Frohsinn so gut weggesperrt haben, dass -selbst wenn sie wollten- sie nimmer mehr darauf zurück greifen können. Mit dieserart Leuten hat der Karneval von jeher zum Glück nichts zu tun gehabt. Es ist also auch müßig sich über solcherlei Hampelmänner auszulassen, die mit dem erhobenen Zeigefinger am Bordsteinrand stehen und drauf aufmerksam machen, dass der Geräuschpegel, um etliche Dezibel zu laut ist, oder dass man nicht an den sich gerade anbietenden Baum urinieren darf.
Der richtige Karnevalist lässt sich selbstverständlich durch so einen Unfug nicht beirren. Und so wird es auch morgen eine mords Gaudi geben in der wieder einmal der Frohsinn über den tierischen Ernst obsiegt.
Fünfte Jahreszeit
Alaaf, Hellau, Ahoi, Prost, Am Ende kackt die Ente,
morgen ist der 11.11.10. Grund genug mal über das Phänomen zu sprechen, das die Leute dazu bringt, sich in den frühen Morgenstunden, verkleidet, in die Karnevalshochburgen zu begeben um ab 11.11 Uhr im bitterkalten Novemberregen zu saufeiern bis der Arzt kommt. Persönlich hab ich den 11.11 nie verstanden. Karneval ist erst im nächsten Jahr, wozu also drei Monate vorher im der Eiseskälte rumhängen und Karnevalslieder grölen, Bier und anderes Gesöff trinken um an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag hemmungslos betrunken zu werden? Wohlmöglich um dem tristen Alltag dieser Novembertage zu überstehen, sie etwas fröhlicher zu machen oder einfach mal, die sich - in der dunkler werdenden Jahreszeit -einschleichende Betrübtheit des Seins zu vergessen. Ab dem 11.11. dauert es immerhin noch 41 Tage bis zur Wintersonnwende, noch exakt 50 Tage bis zum Jahresende, 51. Tage bis zum neuen Jahr und noch mindestens 4 Monate bis zum nächsten Frühling. Aber rechtfertigt das eine öffentliche Massensauferei am hellichten Tage? Manch einer wird natürlich jetzt mit dem Wort "Tradition" angestunken kommen. "Das war schon immer so!" " Der 11.11 ist der Beginn der fünften Jahreszeit, der muss so gefeiert werden!" ... Ja, Ja , Ja beruhigen Sie sich wieder, wer dermaßen heftig gegen kritische Fragestellungen interveniert hat es wohl tatsächlich nötig. Nennen Sie mich ruhig eine Spaßbremse, einen Spießer, einen verklemmten Pups ist mir alles egal. Solange ich nicht mit ihnen, im dämlichen Kostüm, im Nieselregen stehen muss, um verwässertes Bier zu trinken, während mir dabei die Fingerkuppen abfrieren, mir der Nebenmann überschwänglich auf die Füße kotzt und jemand anders mir im Tummult mein Portmonaie klaut, kann ich damit durchaus leben. Ich bin dennoch sicher, sollten sie zu jenen Leuten gehören, die auf Teufel komm raus den 11.11 zu einem Feiertag ohnegleichen machen, sie werden sicher viel Spaß haben und auf viele Gleichgesinnte stoßen.
In diesem Sinne Alaaf und
bis die Tage
morgen ist der 11.11.10. Grund genug mal über das Phänomen zu sprechen, das die Leute dazu bringt, sich in den frühen Morgenstunden, verkleidet, in die Karnevalshochburgen zu begeben um ab 11.11 Uhr im bitterkalten Novemberregen zu saufeiern bis der Arzt kommt. Persönlich hab ich den 11.11 nie verstanden. Karneval ist erst im nächsten Jahr, wozu also drei Monate vorher im der Eiseskälte rumhängen und Karnevalslieder grölen, Bier und anderes Gesöff trinken um an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag hemmungslos betrunken zu werden? Wohlmöglich um dem tristen Alltag dieser Novembertage zu überstehen, sie etwas fröhlicher zu machen oder einfach mal, die sich - in der dunkler werdenden Jahreszeit -einschleichende Betrübtheit des Seins zu vergessen. Ab dem 11.11. dauert es immerhin noch 41 Tage bis zur Wintersonnwende, noch exakt 50 Tage bis zum Jahresende, 51. Tage bis zum neuen Jahr und noch mindestens 4 Monate bis zum nächsten Frühling. Aber rechtfertigt das eine öffentliche Massensauferei am hellichten Tage? Manch einer wird natürlich jetzt mit dem Wort "Tradition" angestunken kommen. "Das war schon immer so!" " Der 11.11 ist der Beginn der fünften Jahreszeit, der muss so gefeiert werden!" ... Ja, Ja , Ja beruhigen Sie sich wieder, wer dermaßen heftig gegen kritische Fragestellungen interveniert hat es wohl tatsächlich nötig. Nennen Sie mich ruhig eine Spaßbremse, einen Spießer, einen verklemmten Pups ist mir alles egal. Solange ich nicht mit ihnen, im dämlichen Kostüm, im Nieselregen stehen muss, um verwässertes Bier zu trinken, während mir dabei die Fingerkuppen abfrieren, mir der Nebenmann überschwänglich auf die Füße kotzt und jemand anders mir im Tummult mein Portmonaie klaut, kann ich damit durchaus leben. Ich bin dennoch sicher, sollten sie zu jenen Leuten gehören, die auf Teufel komm raus den 11.11 zu einem Feiertag ohnegleichen machen, sie werden sicher viel Spaß haben und auf viele Gleichgesinnte stoßen.
In diesem Sinne Alaaf und
bis die Tage
Freitag, 5. November 2010
Kurs
Auf Kurs zu sein ist so eine Sache. Manch einer ist da eher im Kurs oder schaut auf den Kurs. Ab und an kursieren sogar Gerüchte über Kursrückgänge im Badekurort weil sich nicht genug Kursteilnehmer kurieren lassen wollen. Kurzum mit den Kursen ist das so eine Sache. Kurz zu vor wurden sie noch mit diversen Auszeichnungen gekürt und im nächsten Moment werden sie in einer Kurzschlussreaktion kurzerhand abgeschafft.
Beispielsweise dieser kurze Kurs für Kuratoren und Kuratorien über das kurieren von kurzatmigen Aktienkursanalysten die im Kurort Kurweiler ihren Kurzurlaub mit einer Kur gegen Kursphobien küren wollten. Kaum war der Kurs angeboten wurde er auch schon wieder abgeschafft, sodass heute niemand mehr um dieses kurzweilige Vergnügen weiß. Genauso verhielt es sich mit dem Kurs für Kurze. Durch kuriöse Fragen wie: Geben zwei Kurze einen langen? oder Gibt es lange Kuren gegen kurze Kurze? kolabierte der Kursleiter, ein angesehener Kurpfarrer, nach der zweiten Kursstunde und musste, in einem kurzerhand für ihn eingerichteten Kurort, Kurse gegen Kurze besuchen. Danach trank er nie wieder Kurze sondern beschränkte sich auf den kursresistenten konsum von Messwein.
Kursintentsive Aktienkursgucker haben es in dieser Hinsicht besser, statt in einen Kurs zu gehen schauen sie die ganze Zeit nur auf die Kurse und senden dann einander kurze Kurzmitteilungen für den Fall, dass sie mal kurz für Kurze Kursgucker müssen oder lange wer weiß.
Zum Glück gibt es nicht so viele von diesen komischen Menschen. Eine Gruppe allerdings und das sei hier nur kurz angemerkt ist der König der Kurse:
Kapitäne haben es am allerbesten sie versuchen immer auf Kurs zu bleiben, kommen sie vom Kurs ab, hat das meist nichts kurios Gutes zu bedeuten. Das wäre allerdings auch allzu kurz und kurzsichtig gedacht. Ist so ein auf dem Kurs bleiben doch vergleichbar mit dem reiten auf einer Welle beim surfen, oder dem fliegen beim rauchen von... kurz gesagt: Auf Kurs zu bleiben kann nicht schaden und wenn man nicht weiß wie, muss man manchmal einen Kapitän fragen oder man besucht eben einen Kurs über das bleiben auf dem Kurs.
Ich mach es kurz bleiben sie auf Kurs dann hören wir voneinander
keine Frage
bis die Tage
Beispielsweise dieser kurze Kurs für Kuratoren und Kuratorien über das kurieren von kurzatmigen Aktienkursanalysten die im Kurort Kurweiler ihren Kurzurlaub mit einer Kur gegen Kursphobien küren wollten. Kaum war der Kurs angeboten wurde er auch schon wieder abgeschafft, sodass heute niemand mehr um dieses kurzweilige Vergnügen weiß. Genauso verhielt es sich mit dem Kurs für Kurze. Durch kuriöse Fragen wie: Geben zwei Kurze einen langen? oder Gibt es lange Kuren gegen kurze Kurze? kolabierte der Kursleiter, ein angesehener Kurpfarrer, nach der zweiten Kursstunde und musste, in einem kurzerhand für ihn eingerichteten Kurort, Kurse gegen Kurze besuchen. Danach trank er nie wieder Kurze sondern beschränkte sich auf den kursresistenten konsum von Messwein.
Kursintentsive Aktienkursgucker haben es in dieser Hinsicht besser, statt in einen Kurs zu gehen schauen sie die ganze Zeit nur auf die Kurse und senden dann einander kurze Kurzmitteilungen für den Fall, dass sie mal kurz für Kurze Kursgucker müssen oder lange wer weiß.
Zum Glück gibt es nicht so viele von diesen komischen Menschen. Eine Gruppe allerdings und das sei hier nur kurz angemerkt ist der König der Kurse:
Kapitäne haben es am allerbesten sie versuchen immer auf Kurs zu bleiben, kommen sie vom Kurs ab, hat das meist nichts kurios Gutes zu bedeuten. Das wäre allerdings auch allzu kurz und kurzsichtig gedacht. Ist so ein auf dem Kurs bleiben doch vergleichbar mit dem reiten auf einer Welle beim surfen, oder dem fliegen beim rauchen von... kurz gesagt: Auf Kurs zu bleiben kann nicht schaden und wenn man nicht weiß wie, muss man manchmal einen Kapitän fragen oder man besucht eben einen Kurs über das bleiben auf dem Kurs.
Ich mach es kurz bleiben sie auf Kurs dann hören wir voneinander
keine Frage
bis die Tage
Angshasen
Angst. Ein Wort mehr nicht. Angsthase ein Wort mehr nicht.
In Felshöhlen sitzende Paketbomben bauende Paketbomber? Angsthasen!
In sterilen Büroräumen sitzende unbemannte Fluggeräte steuernde Hobbypiloten, die tausende Kilometer entfernt Unschuldige töten? Angsthasen!
Autobomben bauende Freizeitterroristen? Angsthasen!
Gefangene misshandelnde Soldaten? Angsthasen!
Frauen unterdrückende Fundamentalisten? Angsthasen!
Zivilisten erschießende Natotruppen? Angsthasen!
Ignoranten, die anderen ihren Glauben auzwingen wollen? Angsthasen!
Ignoranten, die anderen westliche Werte aufzwingen wollen? Angsthasen!
Selbsmordattentäter? Angsthasen!
Der Osterhase? ... lassen wir den mal außen vor...
Aber sonst?... passen doch alle wunderbar zusammen.
Warum also das ganze Blut vergießen?
Vermutlich nur weil sie alle herausfinden wollen wer der größte Angsthase von allen ist. Obwohl das ja doch nur ein Wort ist. Man kann sich davon nichts kaufen, man kann davon nicht leben, man kann damit überhaupt nichts anfangen...
Aber eins sind sie auf jeden Falle und zwar alle : nämlich dämlich.
In diesem Sinne: Lass sie bastelen, fernsteuern, quälen, töten sie bleiben alle tumbe Kröten.
In Felshöhlen sitzende Paketbomben bauende Paketbomber? Angsthasen!
In sterilen Büroräumen sitzende unbemannte Fluggeräte steuernde Hobbypiloten, die tausende Kilometer entfernt Unschuldige töten? Angsthasen!
Autobomben bauende Freizeitterroristen? Angsthasen!
Gefangene misshandelnde Soldaten? Angsthasen!
Frauen unterdrückende Fundamentalisten? Angsthasen!
Zivilisten erschießende Natotruppen? Angsthasen!
Ignoranten, die anderen ihren Glauben auzwingen wollen? Angsthasen!
Ignoranten, die anderen westliche Werte aufzwingen wollen? Angsthasen!
Selbsmordattentäter? Angsthasen!
Der Osterhase? ... lassen wir den mal außen vor...
Aber sonst?... passen doch alle wunderbar zusammen.
Warum also das ganze Blut vergießen?
Vermutlich nur weil sie alle herausfinden wollen wer der größte Angsthase von allen ist. Obwohl das ja doch nur ein Wort ist. Man kann sich davon nichts kaufen, man kann davon nicht leben, man kann damit überhaupt nichts anfangen...
Aber eins sind sie auf jeden Falle und zwar alle : nämlich dämlich.
In diesem Sinne: Lass sie bastelen, fernsteuern, quälen, töten sie bleiben alle tumbe Kröten.
Donnerstag, 4. November 2010
Ein Tag ein Text
Tagesaktuelle Texte schreibt man nicht abhängig vom Tagesgeschehen. Das wäre taktlos. Solcherlei Text schreibt man nach tagelangem Grübeln über das Tagwerk anderer Leute. Nicht etwa solches von Taxifahrern oder Tagelöhnern, Tackerproduzenten oder Tragetaschenherstellern. Für einen solchen Tagestext braucht es schon taktisch gut positionierte Leute die Tag täglich in den Medien herum geistern. Tagesmütter gehören genauso wenig dazu wie Teigtaschenverkäufer oder Takelagenknüpfer dafür aber- tagein, tagaus- heiße Luft produzierende Politiker. Das ist nämlich so gesehen deren Tagesgeschäft. Tagelang zu debattieren, um den politischen Gegner Medienwirksam in die Feiertagsglocken zu treten. Tatam! Paukenschlag. Der Sigmar von den Roten, schießt Alltagsmäßig aus der Hüfte, gegen den gelben Guido und dazwischen steht die täglich kämpfende Angela und fleht darum mehrt taktgefühl an den Tag zu legen. "Lass uns doch alle Eintagsfreunde sein, das ist wie Eintagsfliegen. Beinahe... Ich meine...Auf jeden Fall eine kurzweilige Sache", sagts und verschwindet zum nächsten politischen Tagesausflug nach Tackatuckaland. Tolle Tage verbringen unsere politischen Eliten dieser Tage. Freuen sich über täglich steigende Steuereinnahmen und tatsächlich versuchen einige dieser Halbtagsseriösen Lobbykompagnons sofort, den längst über alle Berge davon gelaufenen potentiellen Wähler, mit tragisch inszenierten Schaukämpfen, um spürbare Steuererleichterungen , zurück zu gewinnen, um ihn an der Partei festzutackern bis zur nächsten Bundestagswahl oder gar länger. Eigentlich vergeht kein Tag sei er aus Mohn Dienst Mit, Donner, Sams, Sonne Bund, Land oder gar Frei an dem es keine Schaumschlägerei um derartages Alltagsgeschäft bei denen gibt die wir höchst selbst gewählt haben seien wir auch noch so betagt, von Sorgen geplagt oder einfach nur falsch veranlagt, die Richtagen auf die richtagen Positionen zu tragen. So stöhnen wir Tag für Tag über den Bundestag der Tag um Tag, Tag täglich... beinahe ohne Rast keinerlei Beschlüsse fasst.
Für weitere tagesaktuelle Meldungen blättern sie in irgendeiner Zeitung der letzten Tage wenn ihnen das nicht tagtal taktlos sinnlos oder tangenziell falsch erscheint.
Für weitere tagesaktuelle Meldungen blättern sie in irgendeiner Zeitung der letzten Tage wenn ihnen das nicht tagtal taktlos sinnlos oder tangenziell falsch erscheint.
Mittwoch, 3. November 2010
Text
Text, text, text
Text ist was ihr hier seht und Text ist was ihr hier nicht seht. Auf jeden Fall gibt es hier Text in groß und klein, fies und gemein, schwer und leicht die Seite ist Text-reich. Wenn man mich so zutextete würde ich längst die Konsequenzen gezogen haben. Würde mich an meine Textatur setzen und einen Antitext verfassen. Sowas textloses aber auch. Wie konnte ich mich dazu nur hinreißen lassen. Text zu produzieren, obwohl ich doch gar nichts zu texten hatte. Text hin Text her im Tex-Mex Texte schreiben ist nicht schwer, man braucht nur ein Textiergerät und schon textets sich von ganz allein. Textilien bestehen übrigens eher selten aus Text, dafür ist die allzu laxe Textstruktur von Texten verantwortlich. Textilien aus Text gehen oftmals beim waschen verloren. Und da wundert man sich wenn die anderen Klamotten total vertextet wurden. Vertext noch mal! Textieren wir lieber über was anderes, etwas wichtiges. Am besten über etwas textraordinäres, textklusives aber auf jeden Fall textastisches. Texas liegt nicht auf Texel soviel ist klar. Aber wusstet ihr auch das Texaco weder was mit Text noch mit Tacco zu tun hat? Ne ganz fiese Geschichte will ich meinen. Stattdessen machen die Rabauken in Öl, diese Lümmel. Aber die anderen, die von der Insel die, die sind noch viel schlimmer als die. Versenken ihre textragroße Ölplattform im Golf von Texico und legen textrem schädliche Öltexteppische. Das ist doch schon fast textremistisch. Vertext und zugenäht! Text lass nach du bist umzingelt, von Punkten und Ausrufezeichen. Ach da war noch was dieser Textage. Texen, Geister und Dämonen, Kobolde textraterrestische schleimige Lebensformen und Klaus auf den Straßen der Republik.
"Süßes sonst gibt s eins mit dem Damphammer auf den Kopf", gebrüllt getan. Körperverletzung, Sachbeschädigung, Ruhestörung "Buhuuu! Buhuuu!" in getexteter Form zu lesen in getexteten Zeitungen druckfrisch vertextet von textgeilen Redakteuren und Textjournalisten, am Morgen danach. Eierwerfer, Klopapiermissbraucher, Vor-anderer-Leuts-Türen-Kacker, alles gebündelt in einer trinkfreudigen Nacht, in der über- und untergewichtige Kinder zu gleichen Teilen mit auswendiggelernten Texten die Straßen und Häuser unsicher machen um mit ihren Händen Textielbeutel voller texotischer aber vor allem abgelaufener Schokolade zu raffen. Da wo sie leer ausgehen, machen sie sich auf die oben genannten Arten frech. Mancher wickelt die böse Überraschung gar in Zeitungspapier und zündelt dann daran. Gottlob wurde niemand ernsthaft verletzt, die Texter der Republik hätten sich sonst die Finger wund getippt.
Nun genug mit dem wirren getexte, muss ja auch mal enden.
Text it easy
bis die Tage
Textiesi
Text ist was ihr hier seht und Text ist was ihr hier nicht seht. Auf jeden Fall gibt es hier Text in groß und klein, fies und gemein, schwer und leicht die Seite ist Text-reich. Wenn man mich so zutextete würde ich längst die Konsequenzen gezogen haben. Würde mich an meine Textatur setzen und einen Antitext verfassen. Sowas textloses aber auch. Wie konnte ich mich dazu nur hinreißen lassen. Text zu produzieren, obwohl ich doch gar nichts zu texten hatte. Text hin Text her im Tex-Mex Texte schreiben ist nicht schwer, man braucht nur ein Textiergerät und schon textets sich von ganz allein. Textilien bestehen übrigens eher selten aus Text, dafür ist die allzu laxe Textstruktur von Texten verantwortlich. Textilien aus Text gehen oftmals beim waschen verloren. Und da wundert man sich wenn die anderen Klamotten total vertextet wurden. Vertext noch mal! Textieren wir lieber über was anderes, etwas wichtiges. Am besten über etwas textraordinäres, textklusives aber auf jeden Fall textastisches. Texas liegt nicht auf Texel soviel ist klar. Aber wusstet ihr auch das Texaco weder was mit Text noch mit Tacco zu tun hat? Ne ganz fiese Geschichte will ich meinen. Stattdessen machen die Rabauken in Öl, diese Lümmel. Aber die anderen, die von der Insel die, die sind noch viel schlimmer als die. Versenken ihre textragroße Ölplattform im Golf von Texico und legen textrem schädliche Öltexteppische. Das ist doch schon fast textremistisch. Vertext und zugenäht! Text lass nach du bist umzingelt, von Punkten und Ausrufezeichen. Ach da war noch was dieser Textage. Texen, Geister und Dämonen, Kobolde textraterrestische schleimige Lebensformen und Klaus auf den Straßen der Republik.
"Süßes sonst gibt s eins mit dem Damphammer auf den Kopf", gebrüllt getan. Körperverletzung, Sachbeschädigung, Ruhestörung "Buhuuu! Buhuuu!" in getexteter Form zu lesen in getexteten Zeitungen druckfrisch vertextet von textgeilen Redakteuren und Textjournalisten, am Morgen danach. Eierwerfer, Klopapiermissbraucher, Vor-anderer-Leuts-Türen-Kacker, alles gebündelt in einer trinkfreudigen Nacht, in der über- und untergewichtige Kinder zu gleichen Teilen mit auswendiggelernten Texten die Straßen und Häuser unsicher machen um mit ihren Händen Textielbeutel voller texotischer aber vor allem abgelaufener Schokolade zu raffen. Da wo sie leer ausgehen, machen sie sich auf die oben genannten Arten frech. Mancher wickelt die böse Überraschung gar in Zeitungspapier und zündelt dann daran. Gottlob wurde niemand ernsthaft verletzt, die Texter der Republik hätten sich sonst die Finger wund getippt.
Nun genug mit dem wirren getexte, muss ja auch mal enden.
Text it easy
bis die Tage
Textiesi
Mittwoch, 8. September 2010
Auferstanden aus...
... der Versenkung. Nach schier endlos langen zwei Monaten der Funkstille, läuft die Aktualisierung dieses Blogs hoffentlich erfolgreich wieder an.
Autos sind eine Erscheinung die mich, zumindest im Bezug auf mein Töftöf, mittlerweile sauer aufstoßen lassen. Natürlich kann hier und da mal was kaputt gehen am geliebten Fortbewegungsmittel, Verschleiß ist Verschleiß, aber doch bitte nicht immer wieder und immer mehr. Womit habe ich denn bitte eine defekte Zylinderkopfdichtung und eine festgebackene Trommelbremse hinten rechts verdient, nachdem ich bereits in Lichtmaschine, Auspuff, Öldruckschalter, Reifen und noch manch anderen Schmarn inverstiert habe. Ich kann mir leider keinen Reim darauf machen, ist aber auch egal nu mus wohl oder übel auf kurz oder lang ein neues Auto her aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Ganz einfach! Finanzierung heißt das Zauberwort... denkste. Alles Unfug. Da fährt man zwei Jahre mit nem funktionierenden Wägelchen dann passiert einem der selbe Mist mit dem neuen Auto und man muss, obwohl man längst nicht mehr fahren kann, monatlich schön weiter und weiter und weiter bezahlen. Also lieber kein Geld ausgeben das man nicht hat und schon gar nicht in etwas investieren von dem man nicht ganz genau weiß, dass man es a) es sich überhaupt über die Finanzierungsdauer leisten kann und b) dass es auch heil bleibt solange man dafür monatlich Geld auf den Tisch legt...
Tja und nu? Was für Möglichkeiten bleiben? Ich warte auf produktive Vorschläge...
bis die Tage
biesi
Autos sind eine Erscheinung die mich, zumindest im Bezug auf mein Töftöf, mittlerweile sauer aufstoßen lassen. Natürlich kann hier und da mal was kaputt gehen am geliebten Fortbewegungsmittel, Verschleiß ist Verschleiß, aber doch bitte nicht immer wieder und immer mehr. Womit habe ich denn bitte eine defekte Zylinderkopfdichtung und eine festgebackene Trommelbremse hinten rechts verdient, nachdem ich bereits in Lichtmaschine, Auspuff, Öldruckschalter, Reifen und noch manch anderen Schmarn inverstiert habe. Ich kann mir leider keinen Reim darauf machen, ist aber auch egal nu mus wohl oder übel auf kurz oder lang ein neues Auto her aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Ganz einfach! Finanzierung heißt das Zauberwort... denkste. Alles Unfug. Da fährt man zwei Jahre mit nem funktionierenden Wägelchen dann passiert einem der selbe Mist mit dem neuen Auto und man muss, obwohl man längst nicht mehr fahren kann, monatlich schön weiter und weiter und weiter bezahlen. Also lieber kein Geld ausgeben das man nicht hat und schon gar nicht in etwas investieren von dem man nicht ganz genau weiß, dass man es a) es sich überhaupt über die Finanzierungsdauer leisten kann und b) dass es auch heil bleibt solange man dafür monatlich Geld auf den Tisch legt...
Tja und nu? Was für Möglichkeiten bleiben? Ich warte auf produktive Vorschläge...
bis die Tage
biesi
Donnerstag, 1. Juli 2010
Wilkommen im Land...
...der Nostalgiker. Ja, ja früher war alles besser. Das zeigt uns wunderbar das Ergebnis der letzten Umfrage dieser Seite. Über 60 Prozent gaben ihre Stimme für die Idee eines Handys mit Wählscheibe ab, wobei gemunkelt wird, dass einige Leser mehrmals für diese Option abgestimmt haben und somit das Ergebnis verfälscht haben. Sei es drum auffällig ist, dass keiner der Abstimmenden etwas mit einem Touchscreen zu tun haben wollte, 0 Stimmen entfielen auf diese hochentwickelte aber auch gefährliche Technik.
Wie kommt das? Nun, eine Erklärung könnte sein, dass der letzte Artikel, die Angst vor der neuen Technik geschürt hat und die unversehrten Nutzer dieser Seite sich in sichere, absolut unbedenkliche Techniken flüchten, die sich auch schon zu Omas Zeiten bewehrt haben. Viel banaler und doch wohl am Wahrscheinlichsten ist allerdings, dass viele gern ein Handy mit Wählscheibe hätten, weil diese Antwort wohl in gewissem Maße skuril und lustig anmutet.
"Naive törichte Internetnutzerchen! Habt ihr denn noch nicht erkannt wie viel Potential in dieser Idee steckt?", entrüstet sich Werner Weißnichviel wissenschaftlicher Mitarbeiter vom Zentrum für sinnlose Forschung in Hinterüberuntertupfeln, als wir ihn mit den Ergebnissen unserer Umfrage konfrontieren. "Unsere Forschungen auf diesem Gebiet der modernen Kommunikation laufen bereits seit fünf Jahren und stehen nun fast vor dem Durchbruch", verrät uns der Experte weiter und lässt die Redaktion exklusiv Einblick in die geheimen Forschungstagebücher der Forschungsgruppe "Wählscheibenhandy" nehmen. Die dabei gewonnenen einmaligen und absolut streng geheimen Eindrücke wollten wir der treuen Leserschaft natürlich unter keinen Umständen vorenthalten und so gelang es heimlich einige Skizzen unebehelligt abzulichten.
Hier exklusiv die ersten Entwürfe einer bahnbrechenden neuen Handygeneration!
Freitag, 18. Juni 2010
Hau einen Raus. Nun mach schon! Hau einen raus!
Das Problem mit dem Schreiben liegt darin, dass man manches Mal einfach nicht weiß worüber man schreiben soll. Zwar bekam ich in den letzten Wochen und Monaten eine Menge Inspiration und hätte mich unter anderem mit der Frage beschäftigen können "Warum die maximalpigmentierten Sonnenbrillenverkäufer auf Mallorca alle Helmut heißen und die weiblichen Pendants die Nachts auf der Straße stehen alle Monika." aber irgendwie konnte ich mich nicht dazu aufraffen. Ich hätte auch über diverse Austauschschüler schreiben können, die sich nicht gerade hygienisch zeigten während ihres Aufenthaltes in good old Germany... aber... tja wie soll ich sagen... ich möchte niemandem, so denn jetzt Mittagspause etc wäre, den Appettit verderben... lassen wir also auch das.
Reden wir also nicht über Sitte und Unsitte diverser Menschlein, beschäftigen wir uns stattdessen mit Technik, das hat nämlich so ziemlich gar keinen Zusammenhang mit vorher beschriebenen Themen und lässt auch gar nicht erst den Gedanken keimen ich wäre drauf und dran etwas ausländerfeindliches zu veröffentlichen.
Also...
Die Problematik ist simpel. Da bekommt man ein nigel nagel neues Touchscreen Handy, ist vollauf begeistert von dieser innovativen Technik und das nicht von ungefähr und scheitert dann mit diesem Multifunktionsgerät an den einfachsten Bereichen der Telekomunikation. Glauben Sie nicht? Beispiel gefällig? Kein Problem
Man stelle sich vor, man(n) oder Frau erwartet einen wichtigen Anruf. Als dieser dann endlich kommt ist man mal wieder leider nicht schnell genug und der Anruf, der uns so immens wichtig erscheint, wird von unserer Mailbox entgegengenommen. "Die ist die Mailbox von 0 1 2 3 4... oder dies ist die Mailbox von....hä? wat is dat dann jetz?... oder dies ist die Mailbox von........Max Mustermann... Ihr Anruf kann zur Zeit nicht entgegengenommen werden. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Signalton."
Jeder kennt diese bescheuerte Ansage, die einem beim Anrufen jedes Mal Geld kostet, dass eigentlich zum Telefonieren bestimmt war und... halt darum geht es ja gar nicht.
Also, der wichtige Anruf erreicht die Mailbox, hinterlässt, so man denn ein Glückskind ist, tatsächlich eine Nachricht, lässt möglicherweise sogar eine Rückrufnummer da, sowas in der Art.
Postwendend erhält man von seiner Mailbox eine Sms. "Man habe eine neue Nachricht".
Bis hier hin auch noch kein Problem. Man wählt die Nummer der Mailbox mit den auf dem Bildschirm abgebildeten Nummern und wird im Idealfall kostenlos verbunden. Nach einer langweiligen Ansage wird es dann aber knifflig, dann nämlich bekommt man Sätze zu hören wie beispielsweise: "Um ihre Nachrichten abzufragen, drücken sie die 2".
Nun stellt sich die Frage wie soll man die 2 drücken, wenn diese nach Eingabe der Mailboxnummer und der Wählentaste, genau wie alle anderen Nummern auch, vom Display verschwunden ist???
Die Glückspilze da draußen verfügen natürlich über eine Mailbox mit Spracheingabefunktion und sind fein raus... denkste.
"Um ihre Nachrichten abzuhören drücken sie die 2 oder sagen sie jetzt "Zwei""..... "Zwei"......
"Sie haben drei gesagt und möchten ihren Mailboxansagetext verändern zum fortfahren sagen sie eins, zum abbrechen sagen sie zwei für eine ausführliche gebürenpflichtige Hilfe sagen sie bitte drei" ..... "ZWEI"......
"Sie haben Option drei gewählt und werden mit einem unserer Servicemitarbeiter Verbunden, der mit ihnen zusammen für nur 3 Euro 99 pro Minute die Einrichtung ihrer Mailbox übernehmen wird. Wollen sie den Vorgang abbrechen sagen sie Abbrechen wenn sie noch weitere kostenpflichtige Servicedienstleistungen buchen wollen sagen sie Abonement... wahlweise können sie auch zwei für Abbrechen und drei für Abonement sagen..... "ABBRECHEN! ZWEI! ZWEI! ABBRUCH!" ....
"Vielen Dank, sie haben sich für unseren Abonementservice entschieden. Diese Option kostet Sie einmalig 14,95, dafür wird der Servicebereich Expensive-Senseless-Services freigeschaltet in dem Sie weitere Kostenpflichtige Dienste abonieren können. Wir danken für ihr Vertrauen. Sie werden jetzt sofort zu einem unserer Servicemitarbeiter weitergeleitet."
Wunder der Technik... und wenn man letzendlich alle Servicedienstleistungen gebucht hat und die Handyrechnung ins exorbitale angewachsen ist, wünscht man sich vielleicht doch wieder eines dieser guten alten Handys mit ganz normalen Tasten oder ein gewöhnliches Telefon, am besten mit Wählscheibe.
Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen
in diesem Sinne
bis die Tage
Reden wir also nicht über Sitte und Unsitte diverser Menschlein, beschäftigen wir uns stattdessen mit Technik, das hat nämlich so ziemlich gar keinen Zusammenhang mit vorher beschriebenen Themen und lässt auch gar nicht erst den Gedanken keimen ich wäre drauf und dran etwas ausländerfeindliches zu veröffentlichen.
Also...
Die Problematik ist simpel. Da bekommt man ein nigel nagel neues Touchscreen Handy, ist vollauf begeistert von dieser innovativen Technik und das nicht von ungefähr und scheitert dann mit diesem Multifunktionsgerät an den einfachsten Bereichen der Telekomunikation. Glauben Sie nicht? Beispiel gefällig? Kein Problem
Man stelle sich vor, man(n) oder Frau erwartet einen wichtigen Anruf. Als dieser dann endlich kommt ist man mal wieder leider nicht schnell genug und der Anruf, der uns so immens wichtig erscheint, wird von unserer Mailbox entgegengenommen. "Die ist die Mailbox von 0 1 2 3 4... oder dies ist die Mailbox von....hä? wat is dat dann jetz?... oder dies ist die Mailbox von........Max Mustermann... Ihr Anruf kann zur Zeit nicht entgegengenommen werden. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Signalton."
Jeder kennt diese bescheuerte Ansage, die einem beim Anrufen jedes Mal Geld kostet, dass eigentlich zum Telefonieren bestimmt war und... halt darum geht es ja gar nicht.
Also, der wichtige Anruf erreicht die Mailbox, hinterlässt, so man denn ein Glückskind ist, tatsächlich eine Nachricht, lässt möglicherweise sogar eine Rückrufnummer da, sowas in der Art.
Postwendend erhält man von seiner Mailbox eine Sms. "Man habe eine neue Nachricht".
Bis hier hin auch noch kein Problem. Man wählt die Nummer der Mailbox mit den auf dem Bildschirm abgebildeten Nummern und wird im Idealfall kostenlos verbunden. Nach einer langweiligen Ansage wird es dann aber knifflig, dann nämlich bekommt man Sätze zu hören wie beispielsweise: "Um ihre Nachrichten abzufragen, drücken sie die 2".
Nun stellt sich die Frage wie soll man die 2 drücken, wenn diese nach Eingabe der Mailboxnummer und der Wählentaste, genau wie alle anderen Nummern auch, vom Display verschwunden ist???
Die Glückspilze da draußen verfügen natürlich über eine Mailbox mit Spracheingabefunktion und sind fein raus... denkste.
"Um ihre Nachrichten abzuhören drücken sie die 2 oder sagen sie jetzt "Zwei""..... "Zwei"......
"Sie haben drei gesagt und möchten ihren Mailboxansagetext verändern zum fortfahren sagen sie eins, zum abbrechen sagen sie zwei für eine ausführliche gebürenpflichtige Hilfe sagen sie bitte drei" ..... "ZWEI"......
"Sie haben Option drei gewählt und werden mit einem unserer Servicemitarbeiter Verbunden, der mit ihnen zusammen für nur 3 Euro 99 pro Minute die Einrichtung ihrer Mailbox übernehmen wird. Wollen sie den Vorgang abbrechen sagen sie Abbrechen wenn sie noch weitere kostenpflichtige Servicedienstleistungen buchen wollen sagen sie Abonement... wahlweise können sie auch zwei für Abbrechen und drei für Abonement sagen..... "ABBRECHEN! ZWEI! ZWEI! ABBRUCH!" ....
"Vielen Dank, sie haben sich für unseren Abonementservice entschieden. Diese Option kostet Sie einmalig 14,95, dafür wird der Servicebereich Expensive-Senseless-Services freigeschaltet in dem Sie weitere Kostenpflichtige Dienste abonieren können. Wir danken für ihr Vertrauen. Sie werden jetzt sofort zu einem unserer Servicemitarbeiter weitergeleitet."
Wunder der Technik... und wenn man letzendlich alle Servicedienstleistungen gebucht hat und die Handyrechnung ins exorbitale angewachsen ist, wünscht man sich vielleicht doch wieder eines dieser guten alten Handys mit ganz normalen Tasten oder ein gewöhnliches Telefon, am besten mit Wählscheibe.
Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen
in diesem Sinne
bis die Tage
Donnerstag, 22. April 2010
Auto... beginnt mit Ah endet mit Oh...
AH!
Es ist ein Stück Gemütlichkeit, ein Stück Unabhängigkeit und nicht zuletzt ein Stück Stolz, das eigene Auto. Einfach rundherum eine tolle Sache.
Oh
Aber dieses Gefährt auf vier Reifen bringt neben vielen Annehmlichkeiten leider auch immer wieder Ärgernisse und Verpflichtungen mit sich. Leider musste der Chefredakteur von biesi s Alltag dies am gestrigen Tag wieder einmal selbst feststellen.
Nach getaner Arbeit und anschließender Fortbildung an der Universität freute sich dieser bereits auf einen angenehmen Abend mit Pizza, Bier und Fußball gucken. Übrigens auch eine super Sache, auch wenn einige weibliche Menschen das vielleicht anders sehen. Egal...
Der Chefredakteur freute sich auf jeden Fall darauf und das daraus nichts wurde verdankte er - nein nicht der Freundin- einzig und allein seinem Automobil.
Auf dem Heimweg von Koblenz nämlich, entschied sich das sonst so treue und zuverlässige Transportmittel an einer Ampel mitten in Neuwied plötzlich dazu, um kurz vor 8 Uhr den Geist aufzugeben. Zwar kontaktierte der Chefredakteur nach mehreren vergeblichen Startversuchen sogleich die Engel in Gelb aber die ließen knapp 45 Minuten auf sich warten. Kurios hierbei war vor allem, dass man nach Standortbestimmung etc. pp. bei der Pannenhilfe ohne Umschweife damit begann Werbung für eine unglaublich tolle "Plusmitgliedschaft" zu machen, die sich der, ohnehin zu diesem Zeitpunkt bereits etwas angefressene, Chefredakteur jedoch nicht sogleich zulegte.
Stattdessen beendete er das Gespräch ziemlich abrupt und unfreundlich.
Kurz darauf begann die eigentliche Warterei und während er dann so wartete grübelte er über die Ursachen seines Dillemmas, kam jedoch, da selbst in Autotechnik nicht sehr bewandert, zu keiner vernünftigen Erklärung. So blieb ihm nichts anderes übrig als weiter untätig zu warten und zu beobachten wie viele viele fahrtüchtige Fahrzeuge und deren Fahrer sich mit ärgerlichem Blick an dem Eigenen vorbei zwängten. Kurz es war keine sonderlich angenehme Situation in der er sich rund 50 Minuten befand, zumal es langsam dunkler und auch spürbar kühler wurde.
Die Rettung brachte dann einer dieser besagten Engel im grellgelben Dress. Diesem Messias der Autokunst reichte ein Blick in den Motorraum, um die Lichtmaschine, diesen kleinen Generator der die Batterie beim Fahren fortwährend wieder auflädt und das Auto mit Strom versorgt, als Übeltäter für die missliche Lage auszumachen. Das genannte Teil war einfach mir nichts dir nichts, während der Fahrt, kaputt gegangen. So griff der Motor auf die Batterie zurück und saugte sie bis zum letzten Tropfen leer und als dann nichts mehr übrig war, gingen im wahrsten Sinne des Wortes alle Lichter aus. Im Folgenden blieben dann aber leider auch dem Autoflüsterer die Hände gebunden. Alle Versuche das defekte Teil wieder in Gang zu setzen scheiterten kläglich, so dass schließlich nur durch den Einsatz einer Ersatzbatterie, der Heimweg angetreten werden konnte. Dort um viertel vor 10 angelangt, war der so gemütlich geplante Abend natürlich gelaufen, dennoch war der Chefredakteur glücklich mitsamt Auto heil nach Hause gekommen zu sein. Dafür dankt er dem grellgrüngelben Engel an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich (so haben sich auch die jährlich bezahlten Mitgliedsbeiträge endlich einmal gelohnt).
Ein Wehrmutstropfen blieb leider dennoch. Der Austausch der Lichtmaschine wird den Chefredakteur einige Mark kosten, die er viel lieber für sinnvolle Dinge ausgegeben hätte, zum Beispiel enorm viel Bier trinken.
Das dies dennoch nicht das Weltendende bedeutet, weils immer jemanden gibt der Erbarmen zeigt und einem ein Bier spendiert -oder mehr-, dafür ist der Chefredakteur übrigens auch sehr dankbar und findet es gut, dass er ein paar wirklich wirklich gute Freunde hat.
Dank u well und
bis die Tage
biesi
Es ist ein Stück Gemütlichkeit, ein Stück Unabhängigkeit und nicht zuletzt ein Stück Stolz, das eigene Auto. Einfach rundherum eine tolle Sache.
Oh
Aber dieses Gefährt auf vier Reifen bringt neben vielen Annehmlichkeiten leider auch immer wieder Ärgernisse und Verpflichtungen mit sich. Leider musste der Chefredakteur von biesi s Alltag dies am gestrigen Tag wieder einmal selbst feststellen.
Nach getaner Arbeit und anschließender Fortbildung an der Universität freute sich dieser bereits auf einen angenehmen Abend mit Pizza, Bier und Fußball gucken. Übrigens auch eine super Sache, auch wenn einige weibliche Menschen das vielleicht anders sehen. Egal...
Der Chefredakteur freute sich auf jeden Fall darauf und das daraus nichts wurde verdankte er - nein nicht der Freundin- einzig und allein seinem Automobil.
Auf dem Heimweg von Koblenz nämlich, entschied sich das sonst so treue und zuverlässige Transportmittel an einer Ampel mitten in Neuwied plötzlich dazu, um kurz vor 8 Uhr den Geist aufzugeben. Zwar kontaktierte der Chefredakteur nach mehreren vergeblichen Startversuchen sogleich die Engel in Gelb aber die ließen knapp 45 Minuten auf sich warten. Kurios hierbei war vor allem, dass man nach Standortbestimmung etc. pp. bei der Pannenhilfe ohne Umschweife damit begann Werbung für eine unglaublich tolle "Plusmitgliedschaft" zu machen, die sich der, ohnehin zu diesem Zeitpunkt bereits etwas angefressene, Chefredakteur jedoch nicht sogleich zulegte.
Stattdessen beendete er das Gespräch ziemlich abrupt und unfreundlich.
Kurz darauf begann die eigentliche Warterei und während er dann so wartete grübelte er über die Ursachen seines Dillemmas, kam jedoch, da selbst in Autotechnik nicht sehr bewandert, zu keiner vernünftigen Erklärung. So blieb ihm nichts anderes übrig als weiter untätig zu warten und zu beobachten wie viele viele fahrtüchtige Fahrzeuge und deren Fahrer sich mit ärgerlichem Blick an dem Eigenen vorbei zwängten. Kurz es war keine sonderlich angenehme Situation in der er sich rund 50 Minuten befand, zumal es langsam dunkler und auch spürbar kühler wurde.
Die Rettung brachte dann einer dieser besagten Engel im grellgelben Dress. Diesem Messias der Autokunst reichte ein Blick in den Motorraum, um die Lichtmaschine, diesen kleinen Generator der die Batterie beim Fahren fortwährend wieder auflädt und das Auto mit Strom versorgt, als Übeltäter für die missliche Lage auszumachen. Das genannte Teil war einfach mir nichts dir nichts, während der Fahrt, kaputt gegangen. So griff der Motor auf die Batterie zurück und saugte sie bis zum letzten Tropfen leer und als dann nichts mehr übrig war, gingen im wahrsten Sinne des Wortes alle Lichter aus. Im Folgenden blieben dann aber leider auch dem Autoflüsterer die Hände gebunden. Alle Versuche das defekte Teil wieder in Gang zu setzen scheiterten kläglich, so dass schließlich nur durch den Einsatz einer Ersatzbatterie, der Heimweg angetreten werden konnte. Dort um viertel vor 10 angelangt, war der so gemütlich geplante Abend natürlich gelaufen, dennoch war der Chefredakteur glücklich mitsamt Auto heil nach Hause gekommen zu sein. Dafür dankt er dem grellgrüngelben Engel an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich (so haben sich auch die jährlich bezahlten Mitgliedsbeiträge endlich einmal gelohnt).
Ein Wehrmutstropfen blieb leider dennoch. Der Austausch der Lichtmaschine wird den Chefredakteur einige Mark kosten, die er viel lieber für sinnvolle Dinge ausgegeben hätte, zum Beispiel enorm viel Bier trinken.
Das dies dennoch nicht das Weltendende bedeutet, weils immer jemanden gibt der Erbarmen zeigt und einem ein Bier spendiert -oder mehr-, dafür ist der Chefredakteur übrigens auch sehr dankbar und findet es gut, dass er ein paar wirklich wirklich gute Freunde hat.
Dank u well und
bis die Tage
biesi
Freitag, 16. April 2010
Bischof Wendehals
Der Name Charles-Maurice de Talleyrand ist kein ganz unbekannter auf der Bühne der europäischen Geschichte. In die Geschichtsbücher eingegangen ist der gute Mann vor Jahrhunderten in Frankreich mit dem zweifelhaften Beinamen "der Wendehals". Wenn man sich das wirken dieses Mannes anschaut wird schnell klar wieso er zu dieser Zweifelhaften Bezeichnung kam. Talleyrand war katholischer Bischof zur Zeit der Französischen Revolution. Er war ein Lebemann der es mit der Keuchheit und anderen Lastern, die in seinem Berufsstand zutiefst verpönt waren und heute noch sind, nicht ganz so genau nahm. Vor allem war Charles-MMaurice de Talleyrand jedoch jemand der sich in jeder Situation so herumzuwinden verstand, dass er zuletzt immer in der Gunst der Mächtigen und Starken stand. Böse Zungen behauten er sei ein Mann gewesen dessen einziges Ziel und Prinzip das eigene Wohlergehen und die Erhaltung der eigenen Macht war.
Wie gut dass die Kirchenväter dieser Tage gaaaaanz anders sind.
Eurer Hochwürden Bischof Mixa zum Beispiel...Lauthals plädierte er für eine lückenlose Aufklärung der Missbrauchsskandale in seiner Kirche, machte für all die schrecklichen Dinge die sexuelle Revolution und die Sexualisierung der Gesellschaft verantwortlich, wurde beschuldigt selbst Kinder misshandelt zu haben, leugnete, stritt alles ab, drohte gar mit Klage, stritt weiter alles ab, bot in seinem Großmut sogar Gespräche mit den "angeblichen Opfern" an, stritt jedoch weiter alles ab, erinnerte sich nicht....
Und heute? Heute gibt er plötzlich doch zu einzelne Kinder georfeigt zu haben...
Was für ein Wendehals möchte man beinahe ausrufen aber dieses Prädikat verdient der gute Mann nun wirklich nicht, denn während Talleyrand mit List, Lüge und einiger Schläue stehts erfolgreich seinen Kopf aus der Schlinge zog, steht der gute Mann der sich Mixa nennt gerade vor den Überresten einer Mauer aus Lügen die er in den letzten Wochen selbst eifrig errichtete. Beinahe könnte einem der Mann leid tun der jetzt am Pranger der Öffentlichkeit steht und nach dieser Geschichte wohl Würden und Amt verlieren wird aber eben nur beinahe. Wer Schutzbefohlene misshandelt, leugnet und lügt bis sich die Balken biegen und sich dabei auch noch erwischen lässt verdient etwas derartiges denke ich nicht. Der gute alte Talleyrand hätte über soviel Unvermögen wohl nur hönisch den Kopf geschüttelt.
bis die
Tage
Wie gut dass die Kirchenväter dieser Tage gaaaaanz anders sind.
Eurer Hochwürden Bischof Mixa zum Beispiel...Lauthals plädierte er für eine lückenlose Aufklärung der Missbrauchsskandale in seiner Kirche, machte für all die schrecklichen Dinge die sexuelle Revolution und die Sexualisierung der Gesellschaft verantwortlich, wurde beschuldigt selbst Kinder misshandelt zu haben, leugnete, stritt alles ab, drohte gar mit Klage, stritt weiter alles ab, bot in seinem Großmut sogar Gespräche mit den "angeblichen Opfern" an, stritt jedoch weiter alles ab, erinnerte sich nicht....
Und heute? Heute gibt er plötzlich doch zu einzelne Kinder georfeigt zu haben...
Was für ein Wendehals möchte man beinahe ausrufen aber dieses Prädikat verdient der gute Mann nun wirklich nicht, denn während Talleyrand mit List, Lüge und einiger Schläue stehts erfolgreich seinen Kopf aus der Schlinge zog, steht der gute Mann der sich Mixa nennt gerade vor den Überresten einer Mauer aus Lügen die er in den letzten Wochen selbst eifrig errichtete. Beinahe könnte einem der Mann leid tun der jetzt am Pranger der Öffentlichkeit steht und nach dieser Geschichte wohl Würden und Amt verlieren wird aber eben nur beinahe. Wer Schutzbefohlene misshandelt, leugnet und lügt bis sich die Balken biegen und sich dabei auch noch erwischen lässt verdient etwas derartiges denke ich nicht. Der gute alte Talleyrand hätte über soviel Unvermögen wohl nur hönisch den Kopf geschüttelt.
bis die
Tage
Donnerstag, 1. April 2010
Mixa, Missbrauch und Misere
Sechs Leute, sechs eidesstaatliche Erklärungen, sechs Missbrauchsvorwürfe aber der Bischof sagt: "Lüge", die Bischofskonferenz sagt: "Wir stehen hinter Bischof M." und um dem ganzen die Krone aufzusetzen bezichtigt die Kirche die sechs unter Eid geleisteten Aussagen, d.h. bei Unwarheit droht Strafe, als eben das. Der Klerus geht sogar noch einen Schritt weiter und droht mit einer Klage, unfassbar...
Die Kirche reagiert nicht wie bisher rücksichtsvoll und betroffen auf diese neuen Vorwürfe sondern packt unversehens die Keule aus. Die Opfer werden frontal in aller Öffentlichkeit als Lügner und Intriganten dargestellt, die dem armen Herrn M. nur schaden wollen. Ich persönlich hätte auch nichts besseres zu tun, als mir in diesen Tagen reichlich zu überlegen wie ich der Kirche am meisten schaden kann, nur um dann zu dem Schluss zu kommen: "Ich könnte ja ganz einfach mal einen Meineid leisten, vielleicht fällt es ja keinem auf."
Und wofür? Um der Kirche zu schaden?
Die Kirche hat sich leider selbst bereits in solch riesigem Ausmaß geschadet, in dem ihre Vertreter Schutzbefohlene geprügelt und sexuel genötigt haben, dass dieser Schritt doch eigentlich überhaupt nicht nötig ist. Können diese Kuttenträger also allen ernstes glauben was sie da sagen?
Ich meine "Nein" aber ich bin zugegeben nicht der Experte wenn es um das Glauben geht.
Möglich dass, wenn man lange genug an etwas glaubt und die nötige Erfahrung mitbringt, sich ebenen jener Glaube in die Realität umwandelt. Dinge einfach Wirklichkeit werden lassen. Fakten aus dem nichts erschaffen. Die Wahrheit verändern. Das ist in etwa so wie Zauberei oder Magie, wofür vor einigen hundert Jahre übrigens Haufenweise Frauen und Männer verbrannt wurden. Aber das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Genauso gut möglich ist übrigens auch, dass sich Herr M. in den kommenden Tagen zwischen ora et labora doch daran erinnert, dass er vor zwanzig Jahren Kinder geschlagen und gedemütigt hat. Vielleicht nur ganz ganz vage aber doch ausreichend, um die Größe zu besitzen die Eidesstaatlichen Beschuldigungen die ihm angelastet werden zuzugeben, statt sich hinter den Mauern der Kirche zu verstecken und zu schweigen.
Und dann bekommt die Kirche in Deutschland, nachdem sich ja die gesamte Bischofskonferenz solidarisch hinter Bischof M. gestellt hat, richtige Probleme.
Wir werden sehen wies weiter geht
bis dahin
bis die Tage
Die Kirche reagiert nicht wie bisher rücksichtsvoll und betroffen auf diese neuen Vorwürfe sondern packt unversehens die Keule aus. Die Opfer werden frontal in aller Öffentlichkeit als Lügner und Intriganten dargestellt, die dem armen Herrn M. nur schaden wollen. Ich persönlich hätte auch nichts besseres zu tun, als mir in diesen Tagen reichlich zu überlegen wie ich der Kirche am meisten schaden kann, nur um dann zu dem Schluss zu kommen: "Ich könnte ja ganz einfach mal einen Meineid leisten, vielleicht fällt es ja keinem auf."
Und wofür? Um der Kirche zu schaden?
Die Kirche hat sich leider selbst bereits in solch riesigem Ausmaß geschadet, in dem ihre Vertreter Schutzbefohlene geprügelt und sexuel genötigt haben, dass dieser Schritt doch eigentlich überhaupt nicht nötig ist. Können diese Kuttenträger also allen ernstes glauben was sie da sagen?
Ich meine "Nein" aber ich bin zugegeben nicht der Experte wenn es um das Glauben geht.
Möglich dass, wenn man lange genug an etwas glaubt und die nötige Erfahrung mitbringt, sich ebenen jener Glaube in die Realität umwandelt. Dinge einfach Wirklichkeit werden lassen. Fakten aus dem nichts erschaffen. Die Wahrheit verändern. Das ist in etwa so wie Zauberei oder Magie, wofür vor einigen hundert Jahre übrigens Haufenweise Frauen und Männer verbrannt wurden. Aber das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Genauso gut möglich ist übrigens auch, dass sich Herr M. in den kommenden Tagen zwischen ora et labora doch daran erinnert, dass er vor zwanzig Jahren Kinder geschlagen und gedemütigt hat. Vielleicht nur ganz ganz vage aber doch ausreichend, um die Größe zu besitzen die Eidesstaatlichen Beschuldigungen die ihm angelastet werden zuzugeben, statt sich hinter den Mauern der Kirche zu verstecken und zu schweigen.
Und dann bekommt die Kirche in Deutschland, nachdem sich ja die gesamte Bischofskonferenz solidarisch hinter Bischof M. gestellt hat, richtige Probleme.
Wir werden sehen wies weiter geht
bis dahin
bis die Tage
Mittwoch, 10. März 2010
Lasst die Kindlein zu mir kommen...
Wer auch nur im Entferntesten ein wenig mit dem neuen Testament in Verbindung gekommen ist, dürfte wissen, dass Jesus diesen Satz von sich gab, so steht es immerhin geschrieben. "Lasst die Kindlein zu mir kommen", aus dem Mund des Mannes, auf dem die gesamte christliche Kirche aufgebaut ist, klingt das, wie ein Aufruf, dass die Kirche für alle da ist, eine Glaubensgemeinschaft in der jeder zu Gott finden kann. Es ist eine fromme und unschuldige Forderung. Es ist etwas Gutes, etwas dass sagt: "Gott macht keinen Unterschied."
"Lasst die Kinder zu mir kommen", aus dem Mund eines katholischen Priesters hören sich diese Worte dieser Tage an, wie ein grausam unangemessener Scherz und das zu Recht.
Die katholische Kirche in Deutschland wird überrollt von einem Missbrauchsskandal. Täglich wird die Liste der katholisch geführten Schulen, Internate und Klöster länger in denen es über Jahre hinweg Misshandlungen an Kindern, pädophile Übergriffe und sexuellen Missbrauch gegeben hat. Mit jedem weiteren Tag, jeder weiteren öffentlich gemachten Tat, gerät die katholische Kirche mehr unter den öffentlichen Druck. Forderungen nach lückenloser Aufklärung hallen durch die ganze Republik und die katholische Kirche verspricht es. Auf der anderen Seite windet sie sich, wie ein dicker Mehlwurm, der weder vor noch zurück kann. Die Jahrhunderte lang gepredigte sexuelle Enthaltsamkeit ihrer Priester, das Zölibat aber auch ihre sture Position zur Sexualität an sich, das Bild der Unfehlbarkeit, der Sündlosigkeit ihrer Botschafter auf Erden, gerät zusehends ins Wanken. Ein falscher Schritt, ein falscher Schachzug und das moralische Konstrukt könnte, unter dem öffentlichen Druck, zusammen brechen, wie ein Kartenhaus. Jahrhunderte-alte Regeln könnten fallen. Der Sieg der voranschreitenden Gesellschaft gegenüber den verkrusteten Strukturen von Mutter Kirche, ein Alptraum für jeden katholischen Bischof. Schon macht Bischof Mixa die Sexualisierung der Gesellschaft und die 68er Revolution für die in seiner Kirche aufgetretenen Missbrauchsfälle mitverantwortlich. Und von anderen Stellen ist zu hören, dass Kindesmissbrauch kein rein kirchliches Problem sei. Falsch ist das nicht, nur ist es in diesem Fall gleich doppelt Schlimm, denn die Kirche bemühte sich über Jahre darum diese Fälle zu verschweigen, zu vertuschen und sie unter den Tisch zu kehren. Und das alles um in der Öffentlichkeit weiterhin eine weiße Weste zu wahren. Das ist nichts anderes als Verlogenheit, tiefgreifende Verlogenheit gegenüber Betroffenen, Opfern und deren Angehörigen und das alles unter dem Deckmantel einer Kirche die von der Sündhaftigkeit befreien möchte, dabei ist sie seit Jahren überall auf der Welt selbst ein großer Sündenpfuhl…
„Lasst die Kinder zu mir kommen.“ Ein frommer Satz, von Präfekten, Priestern, Kaplanen und anderen Kirchenvertretern mit pädophiler und sadistischer Veranlagung falsch interpretiert und zum Missbrauch der Macht gegenüber Schutzbefohlenen und hilflosen Gliedern der katholischen Glaubensgemeinschaft, den Kindern, genutzt.
Und so balancieren die katholischen Kirchenoberen derzeit zwischen der Bereitschaft die nötige Aufklärung aller Missbrauchsfälle zu leisten und der sehr hoch gelegenen sexualmoralische Messlatte die sie sich seit mehr als einem Jahrtausend selbst auferlegt hat. Ein Balanceakt der in der Öffentlichkeit hilflos wirkt.
Statt zügig eine Aufklärung voran zu treiben, flüchten sich die Verantwortlichen in schwammige Erklärungen zu den Sachverhalten, Entschuldigen in einer solch distanzierten Art und Weise, dass man denken könnte, der Text, der vor laufenden Kameras abgelesen wird, stamme von einem Blatt Papier, das der Betreffende nie zuvor gesehen hat und lassen in der Öffentlichkeit verlauten, dass Missbrauchsopfer sich möglichst zuerst an die Kirche und nicht etwa an den Rechtstaat wenden mögen. Das alles wirkt halbherzig und träge und erweckt zusehends den Eindruck, dass die katholische Kirche ein größeres Interesse daran hat dem Sturm, wie so oft, einfach auszusitzen, ähnlich einem großen Felsen im Meer, an dem der Zahn der Zeit und der äußeren Gegebenheiten knabbert, der sich jedoch so lange nicht vom Fleck bewegt, bis ihn das Meer letztlich verschlungen hat.
Das Handeln der katholischen Kirche wirkt einmal mehr so, wie sie sich seit Jahren präsentiert, altbacken und unbeweglich, Wirklichkeits-fremd und abgeschottet. Es ist ein ganz und gar trauriges und befremdliches Bild einer Kirche, die einen Glauben für Alle repräsentieren möchte. Und es ist vor allem eines. Es ist das genaue Gegenteil von dem, was Jesus gemeint haben mag,
als er sagte "Lass die Kinder zu mir kommen".
Für alle Lesefaulen hier die vertonte Fassung: http://www.youtube.com/watch?v=9YZzzaMRFt8
"Lasst die Kinder zu mir kommen", aus dem Mund eines katholischen Priesters hören sich diese Worte dieser Tage an, wie ein grausam unangemessener Scherz und das zu Recht.
Die katholische Kirche in Deutschland wird überrollt von einem Missbrauchsskandal. Täglich wird die Liste der katholisch geführten Schulen, Internate und Klöster länger in denen es über Jahre hinweg Misshandlungen an Kindern, pädophile Übergriffe und sexuellen Missbrauch gegeben hat. Mit jedem weiteren Tag, jeder weiteren öffentlich gemachten Tat, gerät die katholische Kirche mehr unter den öffentlichen Druck. Forderungen nach lückenloser Aufklärung hallen durch die ganze Republik und die katholische Kirche verspricht es. Auf der anderen Seite windet sie sich, wie ein dicker Mehlwurm, der weder vor noch zurück kann. Die Jahrhunderte lang gepredigte sexuelle Enthaltsamkeit ihrer Priester, das Zölibat aber auch ihre sture Position zur Sexualität an sich, das Bild der Unfehlbarkeit, der Sündlosigkeit ihrer Botschafter auf Erden, gerät zusehends ins Wanken. Ein falscher Schritt, ein falscher Schachzug und das moralische Konstrukt könnte, unter dem öffentlichen Druck, zusammen brechen, wie ein Kartenhaus. Jahrhunderte-alte Regeln könnten fallen. Der Sieg der voranschreitenden Gesellschaft gegenüber den verkrusteten Strukturen von Mutter Kirche, ein Alptraum für jeden katholischen Bischof. Schon macht Bischof Mixa die Sexualisierung der Gesellschaft und die 68er Revolution für die in seiner Kirche aufgetretenen Missbrauchsfälle mitverantwortlich. Und von anderen Stellen ist zu hören, dass Kindesmissbrauch kein rein kirchliches Problem sei. Falsch ist das nicht, nur ist es in diesem Fall gleich doppelt Schlimm, denn die Kirche bemühte sich über Jahre darum diese Fälle zu verschweigen, zu vertuschen und sie unter den Tisch zu kehren. Und das alles um in der Öffentlichkeit weiterhin eine weiße Weste zu wahren. Das ist nichts anderes als Verlogenheit, tiefgreifende Verlogenheit gegenüber Betroffenen, Opfern und deren Angehörigen und das alles unter dem Deckmantel einer Kirche die von der Sündhaftigkeit befreien möchte, dabei ist sie seit Jahren überall auf der Welt selbst ein großer Sündenpfuhl…
„Lasst die Kinder zu mir kommen.“ Ein frommer Satz, von Präfekten, Priestern, Kaplanen und anderen Kirchenvertretern mit pädophiler und sadistischer Veranlagung falsch interpretiert und zum Missbrauch der Macht gegenüber Schutzbefohlenen und hilflosen Gliedern der katholischen Glaubensgemeinschaft, den Kindern, genutzt.
Und so balancieren die katholischen Kirchenoberen derzeit zwischen der Bereitschaft die nötige Aufklärung aller Missbrauchsfälle zu leisten und der sehr hoch gelegenen sexualmoralische Messlatte die sie sich seit mehr als einem Jahrtausend selbst auferlegt hat. Ein Balanceakt der in der Öffentlichkeit hilflos wirkt.
Statt zügig eine Aufklärung voran zu treiben, flüchten sich die Verantwortlichen in schwammige Erklärungen zu den Sachverhalten, Entschuldigen in einer solch distanzierten Art und Weise, dass man denken könnte, der Text, der vor laufenden Kameras abgelesen wird, stamme von einem Blatt Papier, das der Betreffende nie zuvor gesehen hat und lassen in der Öffentlichkeit verlauten, dass Missbrauchsopfer sich möglichst zuerst an die Kirche und nicht etwa an den Rechtstaat wenden mögen. Das alles wirkt halbherzig und träge und erweckt zusehends den Eindruck, dass die katholische Kirche ein größeres Interesse daran hat dem Sturm, wie so oft, einfach auszusitzen, ähnlich einem großen Felsen im Meer, an dem der Zahn der Zeit und der äußeren Gegebenheiten knabbert, der sich jedoch so lange nicht vom Fleck bewegt, bis ihn das Meer letztlich verschlungen hat.
Das Handeln der katholischen Kirche wirkt einmal mehr so, wie sie sich seit Jahren präsentiert, altbacken und unbeweglich, Wirklichkeits-fremd und abgeschottet. Es ist ein ganz und gar trauriges und befremdliches Bild einer Kirche, die einen Glauben für Alle repräsentieren möchte. Und es ist vor allem eines. Es ist das genaue Gegenteil von dem, was Jesus gemeint haben mag,
als er sagte "Lass die Kinder zu mir kommen".
Für alle Lesefaulen hier die vertonte Fassung: http://www.youtube.com/watch?v=9YZzzaMRFt8
Donnerstag, 4. Februar 2010
100 Tage Regierung, 200 Millionen Euro in der Schweiz
Nun ist es also passiert! CDU und FDP haben tatsächlich die ersten 100 Tage ihrer Regierung überstanden und es ist dabei noch nicht einmal das Wort Vertrauensfrage beziehungsweise Neuwahlen gefallen. Dafür haben wir aber bereits ein bisschen Ministerverschieberei, viele Querelen im Seifenopernformat und die ein oder andere Peinlichkeit erlebt. Ich persönlich bin ganz dankbar bisher, selten bot eine Regierung so viele Ecken und Kanten die man zu attackieren bereit war. Und es steht bereits die nächste Sensationsmeldung aus der Politik bereit. Gesundheitsminister Rösler hat seinen Verbleib als Minister, an die Durchsetzung der Kopfpauschale geknüpft. Es ist also durchaus möglich, dass Ursula von der Leierkante möglicherweise endlich die Möglichkeit bekommt in das Ressort zu wechseln, von dem sie immerhin im entferntesten Sinne irgendwie Ahnung hat.
Das Zitat des Gesundheitsministers ging natürlich bei der allgemeinen Fokussierung auf die möglichen 200 Millionen Euro unterschlagen Steuern, die in der Schweiz lagern, komplett unter. Da will ein kleiner Datenpirat also tatsächlich für 2,5 Millionen Euro 1500 Deutsche verpetzen, die glauben- nur weil sie reicher sind, als der Durchschnitt- Sie könnten sich darum drücken Steuern zu zahlen. Leider, leider sind es nur 1500 beweisbare Fälle, besser wären 15000 gewesen oder aber auch direkt alle. Schätzungen zu Folge, gehen dem Staat nämlich rund 40 Milliarden Euro jährlich durch die Lappen, weil einige Schlaufüchse ihr Geld einfach ausländisch parken ohne den Steuerbehörden davon je etwas zu sagen. Wir sehen: Der Gerechtigkeitssinn nimmt, je wohlhab€nder der Mensch ist, exponentiell ab. Aber vielleicht denken sich diese L€ute auch nur: "B€vor m€in G€ld für sinnlose Projekte, noch mehr Bürokratie, Steuererleichterungen für Andere und Sonstiges verwendet wird, behalte ich €s doch lieber gleich für mich."
Wäre jeder dieser Auffassung, wäre der Staat dann allerdings nicht überlebensfähig. Darum ist es ganz gut, dass diejenigen, die sowieso am wenigsten verdienen, bis auf den letzten Cent ausgerechnet, geschröpft werden, weil die können sich überhaupt nicht wehren. Und was ist einfacher, als einem Wehrlosen sein letztes Hemd zu rauben? Richtig! Eine CD mit brisanten Daten kaufen um zumindest einige Steuerpreller auffliegen zu lassen. Dreimal darf man jetzt natürlich noch raten, wieso es in diesem Fall überhaupt zu einer politischen Diskussion über das für und wider kam... Naja hätte ich etwas zu verbergen, dann hätte ich auch so meine Einwände gegen den Kauf dieser CD, es könnte ja auch ganz zufällig mein Name auftauchen.
Ich bin zumindest gespannt, wer sich auf der roten Liste wieder findet.
Das ist doch schon irgendwie ein bisschen wie bei der Lotterie, nur eben umgekehrt.
bis die Tage
biesi
Das Zitat des Gesundheitsministers ging natürlich bei der allgemeinen Fokussierung auf die möglichen 200 Millionen Euro unterschlagen Steuern, die in der Schweiz lagern, komplett unter. Da will ein kleiner Datenpirat also tatsächlich für 2,5 Millionen Euro 1500 Deutsche verpetzen, die glauben- nur weil sie reicher sind, als der Durchschnitt- Sie könnten sich darum drücken Steuern zu zahlen. Leider, leider sind es nur 1500 beweisbare Fälle, besser wären 15000 gewesen oder aber auch direkt alle. Schätzungen zu Folge, gehen dem Staat nämlich rund 40 Milliarden Euro jährlich durch die Lappen, weil einige Schlaufüchse ihr Geld einfach ausländisch parken ohne den Steuerbehörden davon je etwas zu sagen. Wir sehen: Der Gerechtigkeitssinn nimmt, je wohlhab€nder der Mensch ist, exponentiell ab. Aber vielleicht denken sich diese L€ute auch nur: "B€vor m€in G€ld für sinnlose Projekte, noch mehr Bürokratie, Steuererleichterungen für Andere und Sonstiges verwendet wird, behalte ich €s doch lieber gleich für mich."
Wäre jeder dieser Auffassung, wäre der Staat dann allerdings nicht überlebensfähig. Darum ist es ganz gut, dass diejenigen, die sowieso am wenigsten verdienen, bis auf den letzten Cent ausgerechnet, geschröpft werden, weil die können sich überhaupt nicht wehren. Und was ist einfacher, als einem Wehrlosen sein letztes Hemd zu rauben? Richtig! Eine CD mit brisanten Daten kaufen um zumindest einige Steuerpreller auffliegen zu lassen. Dreimal darf man jetzt natürlich noch raten, wieso es in diesem Fall überhaupt zu einer politischen Diskussion über das für und wider kam... Naja hätte ich etwas zu verbergen, dann hätte ich auch so meine Einwände gegen den Kauf dieser CD, es könnte ja auch ganz zufällig mein Name auftauchen.
Ich bin zumindest gespannt, wer sich auf der roten Liste wieder findet.
Das ist doch schon irgendwie ein bisschen wie bei der Lotterie, nur eben umgekehrt.
bis die Tage
biesi
Montag, 1. Februar 2010
Der aufgeschobene Klimawandel und das Kanzlerinnenmachtwort
Jetzt ist es also raus! Der gerade zu Ende gegangene Januar, ist der kälteste und schneereichste Januar seit mehr als zehn Jahren. Und nun, da genau das statistisch belegt ist, was jeder von uns vorher eigentlich auch schon wusste, kommen überall die Zetterer und Kritiker der Klimawandelhypothese aus ihren Löchern. Während die Pflanzen bei diesem Wetter schön hübsch bedeckt auf den nahenden Frühling warten, schießt die Kritik an den Prognosen diverser Klimainstitute aus dem Boden, wie ganz besonders lästiges Unkraut. "Der Mensch habe ja überhaupt keinen Einfluss auf die klimatischen Vorgänge dieser Welt!", "Es ist eine menschliche Anmaßung zu glauben, man könne das Klima tatsächlich beeinflussen!" und "Sich wandelndes Klima ist nicht Mensch gemacht!", hört und liest man von besonders eifrigen Skeptikern ziemlich häufig in den letzten Tagen und Wochen. Und worauf stützen sich diese Behauptungen? Etwa darauf, dass ein Januar in über zehn Jahren ausnahmsweise einmal unterdurchschnittlich kalt war? Oder ist es doch eher ein finanzieller Aspekt der Sie dazu treibt, solch gehaltlosen Mummpitz zu erzählen? Man weiß es nicht, Fakt ist, dass diese Leute eiskalt ausblenden, dass die 7 der heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends fallen aber das hat ja auch eigentlich gar keine Aussagekraft, weil der Januar 2010 ja so unglaublich kalt war, dass man das alles so vom Tisch wischen kann.
Apropos finanzieller Aspekt. Die neue Regierung ist seit nun beinahe 100 Tagen im Amt und es ist beinahe schon ein kleines Wunder, dass unsere Kanzlerin ausnahmsweise einmal aktiv in die politischen Debatten eingreift und ganz klar sagt wo es lang geht oder lang gehen soll. Gleich zwei Mal zeigte Merkel in den vergangenen 48 Stunden an, welchen Weg die Regierung zu gehen hat. Zum Einen machte sie sich dafür stark, illegal beschaffte Finanzdaten aus der Schweiz, für 2,5 Millionen Euro zu kaufen, was man sicher mit gemischten Gefühlen betrachten kann, vor allem wenn man zu den rund 1500 Steuerprellern gehört, die damit wohl entlarvt werden können. Zum Anderen setzte sich "Angela die Große" in überaus großzügiger Manier für das Beibehalten der Steuerermäßigungen für Hoteliers ein... tja... wer hätte auch etwas anderes erwartet, ihr Gaypride Freund Guido-größter Spendenprofiteur vor der Wahl- schließt sich natürlich prompt diesem Kurs an. Alles andere wäre auch klientelpolitischer Selbstmord...
Sonst noch was? Ach ja, Innenminister Thomas de Maizière weigert sich beharrlich auf die Forderungen nach mehr Lohn im öffentlichen Dienst einzugegen. Zitat: "Es gibt nichts zu verteilen." Da hat der gute Mann sogar recht, mehr als eine Milliarde haben ja schon die Hoteliere quasi geschenkt bekommen, aber die spenden immerhin hübsch, fein, artig vor der Bundestagswahl die ein oder andere Millionen, während die Angestellten im öffentlichen Dienst ja undankbares Pack sind, das zwar für den Bund arbeitet aber sonst eigentlich nichts für dieses Land tut... Herr, lass Hirn regnen für so viel Stumpfsinn!
Bis die Tage
biesi
Apropos finanzieller Aspekt. Die neue Regierung ist seit nun beinahe 100 Tagen im Amt und es ist beinahe schon ein kleines Wunder, dass unsere Kanzlerin ausnahmsweise einmal aktiv in die politischen Debatten eingreift und ganz klar sagt wo es lang geht oder lang gehen soll. Gleich zwei Mal zeigte Merkel in den vergangenen 48 Stunden an, welchen Weg die Regierung zu gehen hat. Zum Einen machte sie sich dafür stark, illegal beschaffte Finanzdaten aus der Schweiz, für 2,5 Millionen Euro zu kaufen, was man sicher mit gemischten Gefühlen betrachten kann, vor allem wenn man zu den rund 1500 Steuerprellern gehört, die damit wohl entlarvt werden können. Zum Anderen setzte sich "Angela die Große" in überaus großzügiger Manier für das Beibehalten der Steuerermäßigungen für Hoteliers ein... tja... wer hätte auch etwas anderes erwartet, ihr Gaypride Freund Guido-größter Spendenprofiteur vor der Wahl- schließt sich natürlich prompt diesem Kurs an. Alles andere wäre auch klientelpolitischer Selbstmord...
Sonst noch was? Ach ja, Innenminister Thomas de Maizière weigert sich beharrlich auf die Forderungen nach mehr Lohn im öffentlichen Dienst einzugegen. Zitat: "Es gibt nichts zu verteilen." Da hat der gute Mann sogar recht, mehr als eine Milliarde haben ja schon die Hoteliere quasi geschenkt bekommen, aber die spenden immerhin hübsch, fein, artig vor der Bundestagswahl die ein oder andere Millionen, während die Angestellten im öffentlichen Dienst ja undankbares Pack sind, das zwar für den Bund arbeitet aber sonst eigentlich nichts für dieses Land tut... Herr, lass Hirn regnen für so viel Stumpfsinn!
Bis die Tage
biesi
Dienstag, 26. Januar 2010
Erst mehr, dann weniger und endlich weg
Nein meine Damen und Herren,
der Titel bezieht sich nicht auf die derzeitige Wetterlage in Deutschland. Im folgenden möchte ich stattdessen einen Blick in den fernen Südosten richten. Es ist nämlich so, dass die Regierung knapp 1000 weitere Soldaten in ein Land entsendet, das zu den gefährlichsten dieser Erde gehört.
Kleine Gedankenstütze: Ursprünglich war der Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan einer von der Art "Schützen und Aufbauen", in einem Landesteil in dem die militanten Talibangruppierungen so gut wie ausgeräuchert schienen.
Jetzt, einige Jahre später befindet sich die Bundeswehr plötzlich nicht mehr in dieser Position. Viel mehr ist sie seitdem die Taliban zurück in dieses Gebiet drängen, zur Zielscheibe geworden. Zur Zielscheibe in einem Bürgerkrieg, einem, von Selbstmordattentätern geführten, Kampf dessen Ziel kein anderes ist als die Soldaten aus dem Land zu vertreiben, damit die schwachen Teile der Bevölkerung von diesen militanten Spinnern wieder in ein vormittelalterliches System gezwängt werden können in dem Frauen weniger gelten als ein ein halbwegs gesunder Packesel. Das was die Soldaten täglich erleben ist nichts anderes als Krieg, ein Krieg der auf hinterhältigste Weise geführt wird und in dem die Taliban langsam Oberwasser gewinnen. Das hängt nicht alleine damit zusammen, dass sich die Bundeswehr durch ihren wenig ruhmreichen Angriff auf die Tanklastzüge im letzten Jahr, ihre wenigen Sympathien bei der Bevölkerung nachhaltig lädiert hat aber es verschärft die Probleme mit denen die Soldaten täglich konfrontiert werden.
Im fernen Berlin und im Zuge der anstehenden Afghanistankonferenz in London, wird das Truppenkontingent nun also noch einmal ordentlich aufgestockt. Aber mit welcher Hoffnung? Die tausend zusätzlichen Soldaten sehen auch nicht mehr, als die, die ohnehin schon da sind. Sie haben genauso wenig die Möglichkeit einen bis zum Hals mit Sprengstoff bekleideten Attentäter von einem gewöhnlichen Afghanischen Gemüsehändler zu unterscheiden. Auch Sie werden die Bevölkerung nicht hinter sich bringen können. Auch ihnen wird man mit Misstrauen und Angst entgegen treten.
Warum also noch mehr Soldaten in den Kampf gegen einen unsichtbaren Feind schicken, der in vieler Hinsicht schwerer zu bekämpfen ist, als eine tödliche Metastasen bildender Krebserkrankung?
Vor allem wenn die Regierung jetzt schon einen Abzug der Bundeswehr ab 2011 ins Auge fasst. Gefährdet das nicht nur unnötig das Leben dieser zusätzlichen Tausend?
Ich verstehe es nicht so ganz aber ich bin ja auch kein Experte auf diesem Gebiet.
Was ich allerdings weiß ist, dass die ganze Afghanistangeschichte eine von der Sorte ist, in der weder die eine noch die andere Seite am Ende ein Happy End erlebt. Es ist ein Kampf, in dem es nur Verlierer geben wird und in dem "der Sieger" im besten Falle einen Pyrrhussieg davon trägt.
Traurig aber wahr
bis die Tage
biesi
der Titel bezieht sich nicht auf die derzeitige Wetterlage in Deutschland. Im folgenden möchte ich stattdessen einen Blick in den fernen Südosten richten. Es ist nämlich so, dass die Regierung knapp 1000 weitere Soldaten in ein Land entsendet, das zu den gefährlichsten dieser Erde gehört.
Kleine Gedankenstütze: Ursprünglich war der Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan einer von der Art "Schützen und Aufbauen", in einem Landesteil in dem die militanten Talibangruppierungen so gut wie ausgeräuchert schienen.
Jetzt, einige Jahre später befindet sich die Bundeswehr plötzlich nicht mehr in dieser Position. Viel mehr ist sie seitdem die Taliban zurück in dieses Gebiet drängen, zur Zielscheibe geworden. Zur Zielscheibe in einem Bürgerkrieg, einem, von Selbstmordattentätern geführten, Kampf dessen Ziel kein anderes ist als die Soldaten aus dem Land zu vertreiben, damit die schwachen Teile der Bevölkerung von diesen militanten Spinnern wieder in ein vormittelalterliches System gezwängt werden können in dem Frauen weniger gelten als ein ein halbwegs gesunder Packesel. Das was die Soldaten täglich erleben ist nichts anderes als Krieg, ein Krieg der auf hinterhältigste Weise geführt wird und in dem die Taliban langsam Oberwasser gewinnen. Das hängt nicht alleine damit zusammen, dass sich die Bundeswehr durch ihren wenig ruhmreichen Angriff auf die Tanklastzüge im letzten Jahr, ihre wenigen Sympathien bei der Bevölkerung nachhaltig lädiert hat aber es verschärft die Probleme mit denen die Soldaten täglich konfrontiert werden.
Im fernen Berlin und im Zuge der anstehenden Afghanistankonferenz in London, wird das Truppenkontingent nun also noch einmal ordentlich aufgestockt. Aber mit welcher Hoffnung? Die tausend zusätzlichen Soldaten sehen auch nicht mehr, als die, die ohnehin schon da sind. Sie haben genauso wenig die Möglichkeit einen bis zum Hals mit Sprengstoff bekleideten Attentäter von einem gewöhnlichen Afghanischen Gemüsehändler zu unterscheiden. Auch Sie werden die Bevölkerung nicht hinter sich bringen können. Auch ihnen wird man mit Misstrauen und Angst entgegen treten.
Warum also noch mehr Soldaten in den Kampf gegen einen unsichtbaren Feind schicken, der in vieler Hinsicht schwerer zu bekämpfen ist, als eine tödliche Metastasen bildender Krebserkrankung?
Vor allem wenn die Regierung jetzt schon einen Abzug der Bundeswehr ab 2011 ins Auge fasst. Gefährdet das nicht nur unnötig das Leben dieser zusätzlichen Tausend?
Ich verstehe es nicht so ganz aber ich bin ja auch kein Experte auf diesem Gebiet.
Was ich allerdings weiß ist, dass die ganze Afghanistangeschichte eine von der Sorte ist, in der weder die eine noch die andere Seite am Ende ein Happy End erlebt. Es ist ein Kampf, in dem es nur Verlierer geben wird und in dem "der Sieger" im besten Falle einen Pyrrhussieg davon trägt.
Traurig aber wahr
bis die Tage
biesi
Donnerstag, 21. Januar 2010
Die Sache mit den Spenden 2
Parteien und Spenden. Das ist wenn man die Nachrichten verfolgt derzeit kein großes Thema. Das liegt zwar eher daran, dass der Fokus des Interesses im Augenblick, wie selbstverständlich, auf den reißerischen Meldungen über die unglückliche Lage auf Haiti verweilt und doch ist es eigentlich genau jetzt ein aktuelles Thema. Ein Thema in dem sich derzeit die Lobbyrale Partei verstrickt.
Eine Millionen Euro Spendengelder aus der Portokasse eines Hotelmillionärs...
Bei einer solch stolzen Summe ist eigentlich Selbstverständlich, dass man im Gegenzug Steuervorteile für Hoteliers in einem geschätzten Umfang von einer Milliarde Euro durchsetzt.
Oder nicht?!
Also ich finde, wenn mir jemand zehn Euro schenkt darf ich ohne rot zu werden,die Erlaubnis aussprechen, dass sich mein Gönner an anderer Stelle 10000 Euro zurück holt. Bei diesem Geschäft gibt es fast nur Gewinner. Ich, weil man mir 10 Euro schenkt und meinen Gönner, der für diese milde Geste, das 1000fache zurück bekommt. Einziger Verlierer, die Menschen, bei denen er sich das Geld zurück holt, aber diese breite Masse ist so groß, dass das auch nicht weiter schmerzt. Also alles Tip Top. Vielleicht sollte sich die FDP für die nächste große Spende eines Hedgfondmanagers oder Aktienspekulanten ernsthaft überlegen, die Abgeltungsteuer wieder abzuschaffen, natürlich nur gegen eine entsprechend hohe Spende.
Wäre zur Zeit in Haiti nicht die Hölle los, würden sich die Medien sicher mit weitaus mehr Enthusiasmus auf diese, nicht mal versteckte, Klientelpolitik stürzen. So jedoch bleibt das eher ein Randthema, genau wie das aus Steuergeldern finanzierte Gipfeltreffen von Guido, Angela und Klaus im Kanzleramt, zum lecker Abendessen und Reden über die Probleme der Koalition.
Was soll man sagen, immerhin hat die Regierung dem komplett zerstörten Inselstaat Haiti eine Finanzielle Hilfe von 7,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Zum Vergleich: Bei der Spendenaktion im öffentlich rechtlichen Fernsehen sind allein 17 Millionen zusammen gekommen. Das Entwicklungshilfeministerium überweist jährlich stattliche 80 Millionen Euro an Entwicklungshilfe nach China. Die Hoteliers haben eine Kräftige Finanzhilfe von 1 Milliarde Euro in der Tasche und, auch noch nicht so ganz aus dem Gedächtnis geraten, die Rettung der Hypo Real Estate hat mehr als 100 Milliarden Euro gekostet. Ja, und jetzt sehen sie sich doch einmal die Relationen an. Man braucht offensichtlich mehr als 100 Mal so viel Geld, um die Hoteliers zu untersützen und die Rettung einer marroden Bank, die sich selbst in die Scheisse geritten hat kostet, man will es nicht wahr haben, mehr als 10000 Mal mehr als das, was die Bundesregierung als finanzieller Hilfe für ein komplett zerstörtes Land bereit stellen kann.
Da stimmen doch irgendwo die Relationen nicht oder?
Bis die Tage
biesi
Eine Millionen Euro Spendengelder aus der Portokasse eines Hotelmillionärs...
Bei einer solch stolzen Summe ist eigentlich Selbstverständlich, dass man im Gegenzug Steuervorteile für Hoteliers in einem geschätzten Umfang von einer Milliarde Euro durchsetzt.
Oder nicht?!
Also ich finde, wenn mir jemand zehn Euro schenkt darf ich ohne rot zu werden,die Erlaubnis aussprechen, dass sich mein Gönner an anderer Stelle 10000 Euro zurück holt. Bei diesem Geschäft gibt es fast nur Gewinner. Ich, weil man mir 10 Euro schenkt und meinen Gönner, der für diese milde Geste, das 1000fache zurück bekommt. Einziger Verlierer, die Menschen, bei denen er sich das Geld zurück holt, aber diese breite Masse ist so groß, dass das auch nicht weiter schmerzt. Also alles Tip Top. Vielleicht sollte sich die FDP für die nächste große Spende eines Hedgfondmanagers oder Aktienspekulanten ernsthaft überlegen, die Abgeltungsteuer wieder abzuschaffen, natürlich nur gegen eine entsprechend hohe Spende.
Wäre zur Zeit in Haiti nicht die Hölle los, würden sich die Medien sicher mit weitaus mehr Enthusiasmus auf diese, nicht mal versteckte, Klientelpolitik stürzen. So jedoch bleibt das eher ein Randthema, genau wie das aus Steuergeldern finanzierte Gipfeltreffen von Guido, Angela und Klaus im Kanzleramt, zum lecker Abendessen und Reden über die Probleme der Koalition.
Was soll man sagen, immerhin hat die Regierung dem komplett zerstörten Inselstaat Haiti eine Finanzielle Hilfe von 7,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Zum Vergleich: Bei der Spendenaktion im öffentlich rechtlichen Fernsehen sind allein 17 Millionen zusammen gekommen. Das Entwicklungshilfeministerium überweist jährlich stattliche 80 Millionen Euro an Entwicklungshilfe nach China. Die Hoteliers haben eine Kräftige Finanzhilfe von 1 Milliarde Euro in der Tasche und, auch noch nicht so ganz aus dem Gedächtnis geraten, die Rettung der Hypo Real Estate hat mehr als 100 Milliarden Euro gekostet. Ja, und jetzt sehen sie sich doch einmal die Relationen an. Man braucht offensichtlich mehr als 100 Mal so viel Geld, um die Hoteliers zu untersützen und die Rettung einer marroden Bank, die sich selbst in die Scheisse geritten hat kostet, man will es nicht wahr haben, mehr als 10000 Mal mehr als das, was die Bundesregierung als finanzieller Hilfe für ein komplett zerstörtes Land bereit stellen kann.
Da stimmen doch irgendwo die Relationen nicht oder?
Bis die Tage
biesi
Sonntag, 10. Januar 2010
Sonntags halb Neun in Deutschland
Zu einer Zeit, in der der gewöhnliche Durchschnittsbürger noch tief und fest seinen freien Sonntag genießt, sind sie bereits auf den Beinen, nein nicht die Zeitungszusteller, die rede ist vom ordentlichen Deutschen. Einer aussterbenden Spezies dieses Landes, deren Durchschnittesalter bei etwa 60 Lebensjahren liegt, und deren Hauptbeschäftigung, während dieser verschneiten Wochen, die Räumung der zugeschneiten Bürgersteige vor dem eigenen Eigenheim/ Wohnung ist. Vorbildlich kommen diese Damen und Herren vor allem Sonntags ihrer Räumungspflicht nach und das zu einer Uhrzeit, die den meisten Sonntags eben überhaupt nicht bekannt ist. Das, liebe Leserschaft nennt man wohl Gesetzestreue und Obrigkeitshörigkeit, darüber kann man urteilen wie man möchte oder auch einfach gar nichts sagen. Besser ist es wohl nichts zu sagen, obwohl man sich doch den ein oder anderen Seitenhieb gönnen könnte, wenn man bedenkt, dass der ordentliche Deutsche, sofort nach erledigter Pflicht zu einer sonntäglichen Wanderung durch die verschneitesten Straßen und steilsten Steigungen aufbricht, um sich gegebenenfalls das vom Schneeschaufeln steife Hüftgelenk zu brechen, nur um danach mahnend mit dem Finger auf denjenigen zu zeigen, der den freien Morgen zu dem nutzt wozu er sich nun einmal am besten eignet, zum ausschlafen
Mittwoch, 6. Januar 2010
Ein vereitelter Terrorakt und alles ist anders
So schnell kanns gehen.
Vor Monaten noch, ging ein Aufschrei durch fast alle Fraktionen des Bundestages, als es um die Einführung von Ganzkörperscannern auf Flughäfen ging, jetzt einige Monate und einen vereitelten Terrorakt später hat sich das Blatt gewendet, zumindest in den Reihen der regierenden Parteien. Die noch vor kurzem als FKK-Scanner oder Spannerautomaten titulierten Geräte, werden plötzlich als das Allheilmittel gegen weitere Bedrohungen durch irgendwelche durchgeknallten Fanatisten gesehen, die sich den Sprengstoff höchst selbst in die von Mutti gehäkelte Unterhose einnähen. Aber ist das wirklich so? Welchen Grad an mehr Sicherheit bringt es wirklich, die Leute bis unter die Haut zu durchleuchten, jeden einzelnen Fluggast, jeder hübsch der Reihe nach? Bringt es überhaupt etwas? Und dann fällt doch plötzlich auch der Gedanke, hatten wir denn ohne Ganzkörperscanner so viel mehr Terrorakte auf Flugzeuge? Und wer bezahlt das alles, in der Krise? In Zeiten in denen Schulen mehr und mehr zu unisolierten Betonklötzen verkommen bei denen der Putz abbröckelt, in Zeiten in denen die Stützen unserer Gesellschaft, Krankenpfleger, Feuerwehrleute, Erzieher, Polizisten, Altenpfleger schlechter bezahlt und behandelt werden als je zuvor. Brauchen wir in Zeiten, in denen die Gesellschaft ächzt und in der, in den letzten Jahren mehr Gefahr von minderjährigen Schülern als von ausgebildeten Alkaidakämpfern ausging wirklich eine noch größere Investition in unsere Sicherheit? Sind millionen und abermillionen an Steuergeldern nicht vielleicht anderswo besser angelegt?
Ich weiß es nicht, aber eins steht fest, die Begründung : "JA MOMENT! Es gibt hier keine Terroranschläge weil wir präventiv die Sicherheit in den letzten Jahren erhöht haben. Ausbleibende Terrorakte sind ein Produkt unserer guten funktionierenden Präventiven Maßnahmen." diese Begründung würde ich persönlich nicht wirklich ernst nehmen.
Es gibt da einen kurzen Witz der wie die Faust aufs Auge passt.
Ein Mann steht in der Wüste und stampft mit seinen Füßen permanent demonstrativ auf den Boden.
Kommt ein Einheimischer vorbei und fragt verdutzt: " Was tust du da? Wieso stampfst du auf dem Boden herum?"
"Mit meinem Stampfen auf den Erdboden halte ich die Eisbären fern", antwortet der Stampfer tapfer und stampft ohne Unterlass weiter.
"Aber hier gibt es doch gar keine Eisbären?" erwidert der EInheimische und runzelt die Stirn.
"Na siehst du wie gut das klappt", sagts und stampft eifriger als zuvor weiter.
In dem Sinne,
bis die Tage mit den besten Wünschen für 2010
biesi
Vor Monaten noch, ging ein Aufschrei durch fast alle Fraktionen des Bundestages, als es um die Einführung von Ganzkörperscannern auf Flughäfen ging, jetzt einige Monate und einen vereitelten Terrorakt später hat sich das Blatt gewendet, zumindest in den Reihen der regierenden Parteien. Die noch vor kurzem als FKK-Scanner oder Spannerautomaten titulierten Geräte, werden plötzlich als das Allheilmittel gegen weitere Bedrohungen durch irgendwelche durchgeknallten Fanatisten gesehen, die sich den Sprengstoff höchst selbst in die von Mutti gehäkelte Unterhose einnähen. Aber ist das wirklich so? Welchen Grad an mehr Sicherheit bringt es wirklich, die Leute bis unter die Haut zu durchleuchten, jeden einzelnen Fluggast, jeder hübsch der Reihe nach? Bringt es überhaupt etwas? Und dann fällt doch plötzlich auch der Gedanke, hatten wir denn ohne Ganzkörperscanner so viel mehr Terrorakte auf Flugzeuge? Und wer bezahlt das alles, in der Krise? In Zeiten in denen Schulen mehr und mehr zu unisolierten Betonklötzen verkommen bei denen der Putz abbröckelt, in Zeiten in denen die Stützen unserer Gesellschaft, Krankenpfleger, Feuerwehrleute, Erzieher, Polizisten, Altenpfleger schlechter bezahlt und behandelt werden als je zuvor. Brauchen wir in Zeiten, in denen die Gesellschaft ächzt und in der, in den letzten Jahren mehr Gefahr von minderjährigen Schülern als von ausgebildeten Alkaidakämpfern ausging wirklich eine noch größere Investition in unsere Sicherheit? Sind millionen und abermillionen an Steuergeldern nicht vielleicht anderswo besser angelegt?
Ich weiß es nicht, aber eins steht fest, die Begründung : "JA MOMENT! Es gibt hier keine Terroranschläge weil wir präventiv die Sicherheit in den letzten Jahren erhöht haben. Ausbleibende Terrorakte sind ein Produkt unserer guten funktionierenden Präventiven Maßnahmen." diese Begründung würde ich persönlich nicht wirklich ernst nehmen.
Es gibt da einen kurzen Witz der wie die Faust aufs Auge passt.
Ein Mann steht in der Wüste und stampft mit seinen Füßen permanent demonstrativ auf den Boden.
Kommt ein Einheimischer vorbei und fragt verdutzt: " Was tust du da? Wieso stampfst du auf dem Boden herum?"
"Mit meinem Stampfen auf den Erdboden halte ich die Eisbären fern", antwortet der Stampfer tapfer und stampft ohne Unterlass weiter.
"Aber hier gibt es doch gar keine Eisbären?" erwidert der EInheimische und runzelt die Stirn.
"Na siehst du wie gut das klappt", sagts und stampft eifriger als zuvor weiter.
In dem Sinne,
bis die Tage mit den besten Wünschen für 2010
biesi
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