Streik der VddRp lässt Büromülleimer überquellen
Nachdem die Forderungen nach mehr Lohn für fest angestellte Reinigungsfachkräfte bislang nicht erfüllt wurde, ist die größte Putzgewerkschaft des Landes die Vereinigung des deutschen Reinigungspersonals (VddRp)(40000 Mitglieder) in einen unbefristeten Streik getreten. Der Vorsitzende der VddRp Dieter Putzla begründet den Streik mit der permanent schlechten Bezahlung seines Berufszweiges. "Eine festangestellte Reinigungsfachkraft in Deutschland verdient heute durchschnittlich nur 945 Euro Netto im Monat. Von einem solchen Hungerlohn kann man nicht Leben " so Putzla.
Er forderte alle Firmen und Betriebe dazu auf, den Angestellten im Reinigungsgewerbe eine sofortigeLohnerhöhung von mindestens 97% zu gewähren, andernfalls setze man den Streik Konsequent fort.
Noch sehen die Chefs der großen Firmen dem Streik gelassen entgegen.
-Man überlege ohnehin einige Automatische Reinigungsroboter anzuschaffen- antwortete der Vorstandsvorsitzende des McTitty Brustvergrößerungsversandhauses auf unsere Anfrage nach seiner Meinung. Und auch in den öffentlichen Behörden zeigt man sich eher unbeeindruckt.
"Na und? Dann tragen wir unseren Müll halt selber raus" so Werner Weisnichfil von der Polizeiinspektion Hinterhuggersheim, als wir ihn nach der derzeitigen Situation fragten.
Ganz so gelassen ist die Stimmung anderswo allerdings nicht. Überquellende Mülleimer Essensreste und Bananenschalen auf den Fluren, lassen in manchem Bürogebäuide bereits jetzt den Weg ins Büro zum Abenteuer werden.
"Wir wollten den Müll eigentlich wegbringen aber niemand konnte uns sagen wo der Müll hin kommt" so ein frustrierter Angestellter der Papierverschwender Media Gmbh.
Derweil posaunte Putzla bei seiner letzten Stellungnahme
"Die Streikkasse ist gut gefüllt!"und weiter "Wir können noch bis weit nach Weihnachten durchstreiken, ohne uns Gedanken über unsere Finanzielle Situation zu machen. Wir werden ja sehen wer zuerst die Nase voll hat von dem Gestank nicht gesäuberter Büroräume und ungelehrter Mülleimer. "
Eine Einigung scheint derzeit nicht in Sicht und so bleibt abzuwarten ob der zunehmende Gestank und die sinkende Arbeitsplatzqualität, in den Führungsetagen zu einem Umdenken führt. Glaubt man den Aússagen von Gunter Knauser Geschäftsführer der Büroeinrichtungsgesellschaft, so wird der Stellenmarkt im Reinigungsfachgewerbe wohl bald von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus Osteuropa überflutet sein und das Streikproblem dann ganz natürlich aus der Welt schaffen
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